25. Juli 2006

Wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Mühlenhoff + Partner und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organsiation, Stuttgart, bei 150 Personalverantwortlichen hervorgeht, informiert sich nur jedes dritte Unternehmen über das Potential seiner Mitarbeiter/innen.
Das Erkennen der Potentiale sei nicht unmittelbar sondern nur mittelfristig als Erfahrungswert zu erkennen, was das Kompetenzmanagement erschwere; hinzu kommt, dass die alt bewährten Instrumente wie Zielvereinbarung und Leistungsbeurteilung nicht mehr ausreichen, um Potentiale wirklich aufzudecken.

Quelle: FAZ, 22. Juli 2006

Anmerkung: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist. Angesichts des “War of Talents” müsste Kompetenzmanagement zu einer der wichtgsten Disziplinen im Unternehmen werden.

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Kommentare

  • 25. Juli 2006 um 09:28 Nick Blume

    Ich erlebe es oft selbst. Oft haben Führungskräfte zu wenig Zeit, um die Kompetenz der Mitarbeiter zu managen. Das führt leider zu Zuständigkeitsproblemen und die Mitarbeiter bleiben sich selbst überlassen, die Führungskräfte dirigieren nur noch…

    “Angesichts des “War of Talents” müsste Kompetenzmanagement zu einer der wichtgsten Disziplinen im Unternehmen werden.” Da stimme ich Ihnen zu. Bloß: woher kommt die Zeit dafür?


  • 25. Juli 2006 um 09:56 Dr. Brigitte Wolter

    …fast schon eine rhetorische Frage. Chronischer Zeitmangel ist ein Phänomen des heutigen Turbomanagements.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man als Führungskraft die Talente der Mitarbeiter am besten erkennt, wenn man ihnen Verantwortung für ganz neue Aufgaben überträgt und sieht, wie sie sich dabei entwickeln. Fast immer konnte ich spätestens nach einem Jahr feststellen, wo sich neue Stärken, Interessen und Fähigkeiten gezeigt haben; auch für die Mitarbeiter war das eine schöne Erfahrung.


  • 25. Juli 2006 um 10:10 Nick Blume

    “Fast immer konnte ich spätestens nach einem Jahr feststellen, wo sich neue Stärken, Interessen und Fähigkeiten gezeigt haben; auch für die Mitarbeiter war das eine schöne Erfahrung.” Ein Jahr… schon zu lang im Zeitalter des Turbojobkapitalismus. Alle wollen schneller, mehr… leider. Da hatte ich keine gute Erfahrungen gemacht, jetzt läuft es sehr gut, da ich nun woanders arbeite.


  • 28. Juli 2006 um 20:23 Martin Hömmerich

    Ein Jahr ist wirklich eine lange Zeit. Aber es stimmt: Reaktionen auf Veränderungsprozesse können eben dauern…

    Die Ungeduld ist ein schnelles Pferd aber ein schlechter Reiter.



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