Monate: August 2007

Präsentismus: Wenn nur noch die Anwesenheit zählt

Während das “Krankfeiern” bzw. der “blaue Montag” bekannte Erscheinungen darstellen und in der Sprache der Personaler als Absentismus bezeichnet werden, zeichnet sich am Horizont unserer Arbeitskultur ein neues Phänomen mit umgekehrten Vorzeichen ab: die Rede ist vom Präsentismus, was soviel bedeutet, dass Mitarbeiter/innen unter allen Umständen am Arbeitsplatz präsent sein wollen, auch wenn sie krank und indisponiert sind. Als Gründe dafür werden häufig Angst vor Arbeitsplatzverlust und gestiegene Eigenverantwortlichkeit der Arbeitnehmer angeben. Nun ist aber keinem Arbeitgeber damit gedient, dass Mitarbeiter sich krank zur Arbeit schleppen. Denn Anwesenheit allein bringt noch keine Leistung. Im Gegenteil: Es schleichen sich Fehler bei der Arbeit ein, andere Mitarbeiter werden vielleicht angesteckt und insgesamt sinkt die Produktivität mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf das Betriebsergebnis. Unternehmen, die bei Mitarbeitern Zeichen von Präsentismus entdecken, müssen sich fragen, ob ihre Unternehmenskultur ein solches Verhalten fördert buw. ob es sich um Einzelphänomene handelt, deren Ursache vielleicht in Fehlbesetzungen oder in mangelndem Vertrauen der Mitarbeiter zum Arbeitgeber zu suchen ist. Genaues Hinschauen ist ratsam, denn Präsentsimus kann ansteckend sein: Mitarbeiter orientieren sich an Kollegen… weiterlesen

10 Tipps für eine geglückte Karriere

Zu einer geglückten Karriere tragen folgende 10 Eigenschaften/Schritte bei: 1. Eine positive Grundhaltung zum Leben. Optimismus und Humor machen sympathisch und anziehend. 2. Begeisterungsfähigkeit Wer andere überzeugen möchte, muss von sich selbst überzeugt und mit Begeisterung bei der Sache sein. Das gelingt am besten, wenn der Beruf zugleich Berufung ist. 3. Neugier und Kreativität Ideenreichtum und Freude am Experimentieren sind gefragte Eigenschaften – denn Wertschöpfung kommt aus vor allem aus Innovationen. 4. Kritikfähigkeit Wer kann schon alles wissen? Kritik anzunehmen und selbst konstruktiv Feedback geben zu können, zeichnen wahre Champions aus. Angepasste Jasager sind ebenso wenig erwünscht wie destruktive Querulanten. 5. Die richtige Referenzgruppe Die Auswahl des Arbeitgebers sollte ebenso sorgfältig erfolgen wie die des Freundeskreises. Die Reputation des Arbeitgebers überträgt sich auf die eigene, im guten wie im schlechten. 6. Soziale Kompetenz Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit sind Schlüsselkompetenzen für den beruflichen Erfolg. Insbesondere für Führungskräfte ist ein hoher Level an sozialer Kompetenz ein absolutes “Muss“. 7. Know How Branchenkenntnis und Fachwissen immer up to date zu halten, ist ebenso wichtig wie die Fähigkeit, über den… weiterlesen

Wertecoaching für Manager/innen – Warum es ohne nicht mehr geht

wertecoaching Wertecoaching für Manager/innen Das Konzept der werteorientierten Persönlichkeitsberatung spricht insbesondere Menschen an, die neue “Anker” suchen, um wieder “Halt im Leben” zu finden. Meist sind es Phasen der Veränderung, in denen latente Sinnkrisen zutage treten und körperliche / seelische  Symptome verursachen. Der weltweit anerkannte Wiener Psychiater und Neurologe Viktor E. Frankl prognostizierte bereits in den 30 Jahren des 20. Jahrhunderts eine Sinn- und Orientierungskrise der Moderne. Wie kein anderer hat sich Frankl mit der Sinnfrage befasst. Für ihn war das Kernproblem seiner Zeit eine – wie er es nannte „existenzielle Frustration“, verursacht durch ein weltweit um sich greifendes vertieftes Gefühl der Sinnlosigkeit. Die von Frankl begründete Logotherapie (Logos = Geist, Sinn) begegnet dem Sinnlosigkeitsgefühl und der existenzieller Frustration mit einer “sinnzentrierten Psychotherapie”, in der “Sinnfindungsgespräche” eine wesentliche Rolle spielen. Es geht darum, die eigenen Werte und Selbst-Wert-Gefühle zu erkennen und  dem Leben einen neuen Sinn zu geben. Das Bedürfnis nach Sinn ist nach Frankl ein Urbedürfnis. Es zeichnet den Menschen aus, dass die Befriedigung der Grundbedürfnisse ihm allein gerade nicht ausreicht. Wenn die Frage:… weiterlesen