12. Mai 2010

Wir sind dann am glücklichsten, wenn wir unserem Wesenskern Ausdruck verleihen.

Sich neu zu erfinden heißt daher, einen anderen Blick auf das Selbst zu wagen. Es heißt nicht, jemand anderes sein zu wollen oder sich beliebig zu verändern. Sich selbst treu bleiben und dabei seine Spielräume nutzen und gestalten, das ist gelebte Freiheit. Insofern sind Menschen, die einen bewusst herbeigeführten – für außenstehende radikal anmutenden – Wandel ihrer Lebensumstände herbeigeführt haben, eher ein Beispiel für Persönlichkeits-Stabilisierung als für Persönlichkeits-Veränderung.

Die Paradoxie der Veränderung:

  • Je mehr ich bei mir bin, desto leichter fällt es mir, mich auf Neues einzulassen.
  • Je mehr ich mir treu bin, desto eher kann ich mich weiter entwickeln.
  • Je mehr ich mir meiner Selbst bewusst bin, desto eher kann ich mein Potential erkennen und die Chancen der Veränderung wahrnehmen.

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