Von Hölzchen auf Stöckchen

Sonntag, 30. Juli 2006

Martin Hömmerich hat mir ein Stöckchen zugeworfen, das er zuvor von Nick Blume bekommen hat.

Top 5 Social Media Tools

Warum bloggst Du?

It’s magic…

…weil ich damit unabhängig und schnell Informationen abstrahlen kann, die die Inhalte auf meiner Homepage ergänzen;
…weil ich näher bei meinen Lesern und Kunden bin
…und weil das Bloggen einfach überirdisch ist.
.
Seit wann bloggst Du?

Aus dem Blogbuch von brandinvest: 1. Eintrag am 06.April 2006

Selbstportrait
…schon so einige Zeit auf diesem Planeten, langjährige (Selbst-) Erfahrung mit der Spezies Homo öconomicus, subspezies Manager,
Coach aus Leidenschaft

Warum lesen Deine Leser Dein Blog?

Weil sie sich darin wieder finden (hoffentlich…).

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
klinsmann effekt

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Keiner - jedenfalls nicht, dass ich wüsste.

Dein aktuelles Lieblings-Blog?

Wie mache ich mein Blog bekannt

Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
das von Klaus Eck
Ein echter blogbuster.

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Genug für den Anfang.

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

  • Dr. Andreas Zech, weil er sich mit Intuition im Business beschäftigt
  • Michael, weil er ein viel versprechendes Blog-Licht am Firmament ist
  • …das muss reichen, weniger ist manchmal mehr.
Abgelegt unter: Allgemein — Dr. Brigitte Wolter @ 14:08

Mangelnde Weitsicht: Kompetenzmanagement bleibt auf der Strecke

Dienstag, 25. Juli 2006

Wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Mühlenhoff + Partner und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organsiation, Stuttgart, bei 150 Personalverantwortlichen hervorgeht, informiert sich nur jedes dritte Unternehmen über das Potential seiner Mitarbeiter/innen.
Das Erkennen der Potentiale sei nicht unmittelbar sondern nur mittelfristig als Erfahrungswert zu erkennen, was das Kompetenzmanagement erschwere; hinzu kommt, dass die alt bewährten Instrumente wie Zielvereinbarung und Leistungsbeurteilung nicht mehr ausreichen, um Potentiale wirklich aufzudecken.

Quelle: FAZ, 22. Juli 2006

Anmerkung: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist. Angesichts des “War of Talents” müsste Kompetenzmanagement zu einer der wichtgsten Disziplinen im Unternehmen werden.

Abgelegt unter: Allgemein, Für Sie gelesen — Dr. Brigitte Wolter @ 09:14

Gute Kräfte werden rar.

Montag, 24. Juli 2006

Laut einer Studie “Recruitments Trends 2006″ (StepStone) unter mehr als 2100 Personalmanagern in acht Ländern Europas hat die Anzahl der Bewerbungen in Unternehmen im Vergleich zu 2004 deutlich abgenommen. Besonders erwähnt werden die Niederlande und Schweden, wobei in den Niederlanden der Bewerbungsanstieg gegenüber 2004 von 81 % auf 24 % gesunken ist und in Schweden von 65 % auf 21 %.

Erklärt wird die Abnahme an Bewerbungen mit der verbesserten wirtschaftlichen Lage und dem seit zwei Jahren zu beobachtenden starken Anstieg an Stellenangeboten.

Folglich gestaltet sich die Suche nach gegeigenten Kanditaten immer schwieriger; gleichzeitig ist die Passgenauigkeit der Kanditaten nicht wirklich besser geworden: Nur 17 % der Unternehmen sind davon überzeugt, dass die Bewerber zum Unternehmen passen bzw. dem Profil entsprechen.

Wenige Kandidaten bei gleichzeitig mangelnder Passgenauigkeit führen zu einem starken Wettbewerb um gute Mitarbeiter.

Quelle: FAZ, 22. Juli 2006

Anmerkung: Der “War of Talents” ist im vollen Gange.

Abgelegt unter: Allgemein, Für Sie gelesen — Dr. Brigitte Wolter @ 16:26

A face in the crowd?

Freitag, 21. Juli 2006

Es hat wenig Sinn, schnell zu laufen, wenn man auf dem falschen Weg ist.“ Gerhard Greimel

Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz, den man kennen sollte:

  • Effektivität bedeutet, die richtigen Dinge zu tun
  • Effizienz bedeutet, die Dinge richtig zu tun.

Viele bleiben unter ihren Möglichkeiten, allein deshalb, weil sie sich diesen Unterschied nicht bewusst gemacht haben. Folglich treffen sie falsche Entscheidungen und obwohl sie dann die Dinge richtig tun, sind ihre Ergebnisse völlig unbedeutend. Oder sie sind zwar auf dem richtigen Kurs, handeln dann aber unprofessionell, so dass Produktivität und Qualität auf der Strecke bleiben und die Ergebnisse als mangelhaft zu bezeichnen sind. Die extremste Variante ist wohl die, die falsche Richtung und die falschen Mittel zu wählen.

Um jedoch nicht als einer von vielen als face in the crowd unterzugehen, ist es erforderlich, sich auf einem höchst möglichen Level an Effektivität und Effizienz zu bewegen, was im Grunde nichts anderes bedeutet, als exzellentes Selbstmanagement zu betreiben. .

Exzellentes Selbstmanagement wiederum bedeutet, die wichtigen und gleichzeitig dringlichen Aufgaben zuerst zu erledigen und zwar effektiv und effizient.

Um zu erkennen, was wirklich wichtig und dringlich ist, bedarf es zunächst der Selbst-Bewusstheit und Selbsterkenntnis.
Erst wenn ich mir durch Selbstreflexion klar gemacht habe, was mir wichtig und wesentlich ist, nach welchen Werten ich mein Handeln ausrichte, kann ich auch den richtigen Kurs einschlagen und mir dann überlegen, mit welchen Mitteln ich am besten zum Ziel komme.

Nachfolgend einige Fragen zur Anregung und Reflexion:

  • An welchen Kernwerten orientieren Sie sich?
  • Haben Sie eine Vision von Ihrem Leben?
  • Kennen Sie Ihre beruflichen Ziele?
  • Haben Sie einen Fünf-Jahres-Plan für Ihre
    berufliche Karriere formuliert?
  • Welche privaten Ziele wollen Sie erreichen?
  • Wie harmonieren Ihre beruflichen und privaten
    Ziele miteinander?
  • Haben Sie sich klar gemacht, wie Sie Ihre Ziele
    erreichen wollen?
  • Wissen Sie, was genau Sie noch lassen,
    brauchen, lernen und erfahren
    müssen, um Ihre
    Lebensplanung zu realisieren?

Einzigartigkeit und Exzellente Performance haben ihren Ursprung in Klarheit über sich selbst sowie in der Disziplin, die Anstrengungen und Mühen zur Erreichung höhere Ziele über niedere Bedürfnisse zu stellen.

Sind die Ziele erst einmal klar und stimmig, dann haben sie eine ungeheure Zugkraft; es stellt sich eine positive Grundhaltung ein, die schwierige Situationen nicht als unüberwindbare Probleme abwertet, sondern sie als Aufgaben wahrnimmt, die es zur Erreichung der Ziele zu lösen gilt.

Klarheit über sich selbst und Zielklarheit sind eine der wichtigsten Ursachen für Erfolg und Erfüllung.

Abgelegt unter: Allgemein, Life Design, Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 13:07

Der Klinsmann-Effekt

Sonntag, 09. Juli 2006

Seit dieser WM ist das Vokabular des Mentaltrainings um ein Wort bereichert worden: nämlich um denKlinsmann-Effekt“. Dieser Klinsmann-Effekt zeichnet sich meines Erachtens durch drei Bewusstseins-Zustände aus:

  • 1. Selbstbewusstsein
  • 2. Sendungsbewusstsein
  • 3. Siegesbewusstsein

1. Selbstbewusstsein ausstrahlen

Die Spieler sind wahrlich als Gewinner aufgetreten und zwar so überzeugend, dass auch die größten Zweifler anfingen, an den ganz großen Sieg zu glauben.
Andere zu überzeugen, geht nur, wenn man von sich selbst überzeugt ist und sich seines Selbst bewusst ist, d.h. ein starkes Selbstbewusstsein hat. Wer sich selbst viel zutraut, dem werden auch andere viel zutrauen und der wird über sich selbst hinauswachsen.


2. Eine Vision haben

Sendungsbewusstsein hat etwas Charismatisches und das war es auch, was den Unterschied ausgemacht hat. Alle haben es gespürt: diese Elf wollte nicht nur für sich selbst etwas erreichen; sie wollte es für das ganze Land tun, sie wollte den Glauben an den deutschen Fußball zurückzubringen. Und sie hat durch ihr vorbildliches Verhalten in beeindruckender Weise zur Förderung der Kultur beigetragen. Die Szene, als Oliver Kahn Jens Lehmann auf die Schulter klopfte und ihm für das Elfmeter-Schießen Glück wünschte, wird wohl für immer in die Fußballgeschichte eingehen.

3. Den Sieg im Herzen tragen

Siegesbewusstsein ist die geistige Vorwegnahme eines erwünschten Zustandes: sich im Ziel sehen, mit dem Ziel verschmelzen, quasi schon fühlen, wie es ist, am Ziel zu sein und fest daran glauben, dass der Sieg unvermeidlich ist. Mit dieser Ausstrahlung hat uns die deutsche Elf infiziert: und so mancher Spieler hat im Verlauf der WM seinen ganz persönlichen Sieg davon getragen. Gerade diese persönlichen Siege waren so faszinierend. Es ist ein Verdienst dieser Elf, dass wir uns alle als Gewinner fühlen dürfen, obwohl wir nicht die Nummer 1 geworden sind. Deutschland hat in jedem Fall gewonnen – in den Augen der Welt und in den Herzen (nicht nur) der Fans.

Abgelegt unter: Allgemein, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 12:09

Qualifizierung Soft Skills

Donnerstag, 06. Juli 2006

Die Zeiten, in denen Unternehmen großzügig und nach dem Gießkannenprinzip ihre Budgets für Weiterbildung zur Freude der Seminarveranstalter ausgegeben haben, gehören wohl endgültig der Vergangenheit an. Das Controlling hat auch vor der betrieblichen Weiterbildung nicht Halt gemacht und erfordert von den Verantwortlichen eine sehr genaue Planung der Qualifizierungsmaßnahmen nach dem ROI-Prinzip (Return On Investment).

Dabei gewinnt der Ansatz, Mitarbeiter/innen weniger linear als vielmehr prozessorientiert zu qualifizieren, immer mehr an Bedeutung. Das heißt, je nach Entwicklungsstufe und Entwicklungsziel werden die einzelnen Qualifizierungsbausteine inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt. Früher wurde mal hier mal dort ein Seminar besucht, weil man wieder an der Reihe und das Thema gerade in Mode war – eine Reflektion oder Überprüfung des neu erlernten Wissens fand in den seltensten Fällen statt. Heute erstellen immer mehr Personalverantwortliche maßgeschneiderte Qualifizierungskonzepte und überwachen sehr sorgsam den Entwicklungsprozess der Mitarbeiter/innen; dementsprechend werden die An-sprüche an Weiterbildungsanbieter hinsichtlich Qualität, Flexibilität und Kreativität immer höher.
Vielfach ist zu beobachten, dass Unternehmen von ihren Mitarbeitern mehr privates Engagement hinsichtlich ihrer Qualifizierung einfordern, sozusagen als Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit (Employability). Dabei stehen Themen wie Selbstmanagement, Selbstorganisation, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund. Kein Wunder, dass in diesem Segment die private Nachfrage immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Wenn es um Soft Skills geht, ist das Einzelcoaching Mittel der Wahl, da in der ganz persönlichen, individuellen Betreuung die nachhaltigsten Ergebnisse erzielt werden.
Die Life Mastery Seminare von brandinvest bieten dazu eine sinnvolle Alternative: es handelt sich hierbei um Einzeltrainings und Einzelcoachings nach Fahrplan zum festen Pauschalpreis. Die Investition ist vergleichbar mit Gebühren, die für Gruppen -Seminare zu entrichten sind. Nun kann man sicher aus Gruppenseminaren wertvolle Erkenntnisse mitnehmen, hinsichtlich Tiefe und Nachhaltigkeit der Lernerfolge sind Einzelcoaching jedoch überlegen.
Am besten ist es, wenn beide Formen bei der Qualifizierung sinnvoll kombiniert werden, etwa durch spezifische Hybridkonzepte, in denen sich Einzel – und Team Coachings abwechseln oder parallel nebeneinander herlaufen. So können in kurzer Zeit beachtliche Fortschritte in der Zusammenarbeit erzielt und die soziale Kompetenz aller Beteiligten erhöht werden.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 10:31