Angstbewältigung
Die gute Nachricht ist: Angst ist etwas ganz normales und eine natürliche Antwort unseres Köpers auf eine Situation, die wir bewusst oder unbewusst als Bedrohung wahrnehmen. Sie bereitet den Körper blitzschnell auf Flucht vor, damit wir uns rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich entfernen und in Sicherheit bringen können. Außerdem bewahrt sie uns vor so mancher Fehlentscheidung. Insofern ist das Gefühl der Angst durchaus positiv zu sehen.
Unangenehm bis unerträglich wird sie allerdings, wenn sie überhand nimmt und in Form wiederkehrender Panikattacken anfängt, das Leben zu beherrschen und den Aktionsradius einzuschränken. Das Gefühl der alles dominierenden Angst geht häufig einher mit anderen negativen Gefühlen, wie Depression, Mutlosigkeit, Starre und Destruktivität.
Warum ich dieses Thema aufgreife: Angststörungen und Depressionen sind auf dem Vormarsch und zählen mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Was kann man als Betroffene/r tun? Auf jeden Fall nicht zögern und sofort professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten in Anspruch nehmen. Oft können schon in kurzer Zeit beachtliche Therapierfolge erzielt werden. Das bedeutet zwar Arbeit und Auseinandersetzung mit sich selbst, ist aber wesentlich sinnvoller und langfristig heilsamer, als sich von Psychopharmaka abhängig zu machen und noch mehr an Selbstbestimmung einzubüßen.
Aus der Vielzahl an Büchern zum Thema Angst‑ und Lebensbewältigung ist mir das Buch „Lassen Sie der Seele Flügel wachsen – Wege aus der Lebensangst“ von Peter Lauster positiv aufgefallen. Sie können das Buch direkt auf seiner Homepage bestellen.
Wer akut betroffen ist und schnelle Hilfe sucht, dem empfehle ich, die Homepage der Zeitschrift Psychotherapie von Dipl. Psychologe Dietmar Luchmann zu besuchen: hier findet man wertvolle Informationen zum Thema Angstbewältigung und bekommt vielleicht den entscheidenden Impuls, aktiv zu werden.