Was kommt nach der Pensionierung?
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung widmete in ihrer Ausgabe vom 06.08.2006 unter der Rubrik Geld & Mehr eine ganze Seite dem Thema „Vorbereitung auf die Rente“. Abgesehen von den finanziellen Aspekten der Alterssicherung ging es insbesondere um den sinnvollen Umgang mit der neuen Freiheit und der Entwicklung eines neuen Rhythmus, um das Vakuum auszufüllen, das nach dem letzten Arbeitstag entsteht. Diejenigen, die auch darauf gut vorbereitet sind, sei es durch intakte Netzwerke und gepflegte Hobbys, kommen besser zurecht als solche, die die Pensionierung ohne Planung auf sich zukommen lassen.
Eine gelungene Lebensplanung bezieht die dritte Lebensphase mit ein. Sonst kann es sein, dass eine große Leere auf diejenigen lauert, die außerhalb der Firma keine Kontakte geknüpft haben und deren Lebensinhalt hauptsächlich über die Firma bestimmt war. Optimal ist es, wenn angehende Pensionäre sich rechtzeitig mit dem Leben nach der Firma beschäftigen und sich überlegen, wie sie diese Zeit sinnvoll ausfüllen wollen. Mittlerweile gibt es Organisationen, wie ZWAR (Zwischen Arbeit und Ruhestand), die sich dieser Thematik widmen. Außerdem können sich angehende Pensionäre und Ruheständler mit einem speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Coaching optimal auf den (Un‑) Ruhezustand vorbereiten.