Donnerstag, 18. Januar 2007
Kann man Erfolg lernen und wenn ja, wie geht das? – Hinter dieser mir kürzlich gestellten Frage verbirgt sich die noch immer gängige Auffassung, dass Erfolg ein Phänomen ist, das viel mit Glück zu tun hat und sich eher zufällig ereignet. Andererseits zeigt die Frage, dass das Wissen über die Gesetzmäßigkeiten des Erfolges und ihre praktische Anwendung noch nicht allzu weit verbreitet sind.
Gleichwohl lässt sich die Erfolgsfrage nicht pauschal beantworten, da Erfolg für jeden etwas anderes bedeutet. Dies gilt es zunächst zu klären. Erfolgreich sind Menschen vor allem dann, wenn sie ihre Talente entfalten und ganz in ihren Tätigkeiten aufgehen. In der Schule des Erfolgs geht es deshalb zunächst darum, heraus zu finden, welche Talente in einem schlummern; Denn wer seine Gaben kennt, erkennt auch seine Auf-gaben im Leben.
Die eigenen Talente zu kennen ist das eine, sie aber auch effektiv und effizient einzusetzen ist das andere. Hier kommt es darauf an, die Gesetzmäßigkeiten des Erfolges kennen zu lernen und systematisch anzuwenden. Alle Facetten der Persönlichkeitsentwicklung und bewusstes, systematisches Setzen von Ursachen spielen hier eine große Rolle.
Insofern lässt sich Erfolg tatsächlich lernen: Selbstfindung, Selbstverwirklichung und im Einklang mit den Lebenszielen die richtigen Ursachen setzen, gewürzt mit einer guten Portion Mentaltraining, das sind die elementaren Zutaten, die zu außergewöhnlichen Leistungen und somit zum Erfolg führen.
Freitag, 12. Januar 2007
Im Management sind Powerpoint Präsentationen an der Tagesordnung. Um die Botschaften auch gekonnt an den Mann bzw. die Frau zu bringen, bedarf es einer „hirngerechten“ Informationsübermittlung. Hier werden immer noch viele Fehler gemacht. So lautet zum Beispiel eine Grundregel, nicht mehr als sieben Informationseinheiten auf einer Seite anzubieten, weil das menschliche Arbeitsgedächtnis auf einmal nicht mehr verarbeiten kann. Vollgeschriebene Folien bzw. Charts sind deshalb ermüdend und demotivierend.
Eine weitere Empfehlung geht dahin, mehrere Informationseinheiten zu einem sog. Chunk zusammen zu fassen. Damit ist ein Faktenbündel gemeint, bei dem mehrere Einzelaspekte zu einem Hauptaspekt zusammengefasst werden. Solche Chunks benötigen dann jeweils nur einen der sieben Informationsspeicher.
Ganz wichtig ist der kombinierte Einsatz von Bild und Text sowie das Arbeiten mit Analogien und Methapern. Erkenntnissen der Kognitionspsychologie zufolge, bleiben Informationen umso länger im Hirn haften, desto tiefer sie verarbeitet werden. Diese Tiefe kann durch den Einsatz von Stimme, Lautstärke und einer interessanten Wort-Bildsprache und nicht zuletzt durch eine optimale Performance des/der Präsentierenden erreicht werden. Eine optimale methodische und persönliche Vorbereitung sind für eine gelungene Präsentation das A und O; schließlich ist jeder Auftritt eine Form der Selbstdarstellung, in der Können und Persönlichkeit zum Ausdruck kommen.
Quelle: Gehirn und Geist – das Magazin für Psychologie und Hirnforschung aus dem Verlag Spectrum der Wissenschaft, Artikel von Gertrud Kemper und Carl Naughton, Ausgabe 1/2006 Seite 42
Freitag, 12. Januar 2007
Wer sich für das Thema Integrierte Leitbildentwicklung interessiert und etwas Zeit zum Lesen mitbringt, findet dazu einen längeren Artikel im Onlinemagazin psychophysik.