Karrierefallen für Frauen

Sonntag, 11. November 2007

Was hindert Frauen daran, Ihre beruflichen Ziele zu erreichen? Eine Antwort finden Sie im Artikel “Typische Karrierefallen für Frauen” gefunden bei Lifeline.

Abgelegt unter: Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 09:41

Turbo Tipp 23: Belastbarkeitstest

Sonntag, 11. November 2007

Wie gut gehen Sie mit Belastungen um?
Finden Sie es heraus; der kurze Belastbarkeitstest bei PAL (= PAL Verlag - Lebenshilfe, Psychotests und Weisheiten erfahrener Psychotherapeuten) gibt Ihnen erste Aufschlüsse.

Abgelegt unter: Turbo Tipps — Dr. Brigitte Wolter @ 09:17

Lebenslauf: Vom Umgang mit Lücken und häufigem Jobwechsel

Mittwoch, 07. November 2007

In einem Interview beim Radiosender harmonie fm wurde ich heute u.a. gefragt, ob es vielleicht “Tricks” gibt, um Lücken im Lebenslauf zu kaschieren.
Nachfolgend dazu mein Statement bzw. der Hinweis auf 7 goldene Regeln, die beim Lebenslauf zu beachten sind:

  • 1. Was auch immer Sie in Ihrem Lebenslauf schreiben, bleiben Sie bei der Wahrheit. (Lügen verjähren nicht!)
  • 2. Haben Sie den Mut, sich zu eventuellen Lücken in Ihrem Lebenslauf zu bekennen und zu sich selbst zu stehen. Lebensläufe mit Lücken werden heutzutage nicht mehr so kritisch gesehen wie früher. Entscheidend ist, ob und wie Sie die Zeit ohne Beschäftigung sinnvoll genutzt haben und was Sie Positives dazu erzählen können.
  • 3. Wenn Sie öfter hintereinander den Job gewechselt haben, dann geben Sie klar an, wie lange Sie bei den jeweiligen Firmen gearbeitet haben, d.h. immer mit Monatsangaben, also: 01.10.1993-30.06.1994. Sie erleichtern es so dem Personaler, sich ein Bild von Ihnen zu machen und punkten durch effizientes Zuarbeiten.
  • 4. Geben Sie als Wechselgrund keine langen Erklärungen ab. Meist ist die Formulierung nicht so glücklich und erweckt leicht den Eindruck, dass man sich als Opfer der Umstände sieht. Besser ist es, kurz in Stichworten den Wechselgrund anzugeben. Z.B.: “Wechselgrund: Personalabbau infolge von Rationalisierungsmaßnahmen” oder “Wechselgrund: Neue Karriereziele”. Im Interview können Sie dann - am besten unaufgefordert - auf die Wechselgründe zu sprechen kommen.
  • 5. Sehen Sie Ihren Lebenslauf als Abbild Ihrer Lebensgeschichte an: Präsentieren Sie sich mit dem Lebenslauf von Ihrer besten Seite. Legen Sie deshalb größten Wert auf die äußere Form, Ihr Foto, das Design, das Papier und den Inhalt. Ihr Lebenslauf muss Ihre “Story” schlüssig, glaubwürdig und attraktiv “rüberbringen”. Dies bedeutet selbstverständlich auch, dass Sie alle Angaben durch Zeugnisse belegen können. Auf diese Weise können Sie vermeintliche Defizite durch Lücken oder häufigen Jobwechsel im Lebenslauf wettmachen und einen vertrauenswürdigen Eindruck erwecken.
  • 6. Wenn Sie zum Interview eingeladen werden, dann gilt es, die eigene Geschichte so professionell und glaubwürdig wie möglich zu erzählen. Gerade wenn die Vita einen außergewöhnlichen Verlauf aufweist, kommt es auf die “Erzählkunst” des Bewerbers an. Machen Sie sich interessant und profilieren Sie sich als jemand, der eine Bereicherung für das Unternehmen darstellt.
  • 7. Üben Sie deshalb unbedingt Ihre Geschichte ein bis Sie sich absolut sattelfest fühlen. Je sicherer Sie sich schon vor dem Interview fühlen, desto wahrscheinlicher werden Sie auch im Bewerbungsgespräch überzeugen. Wenn Sie sich hinsichtlich der Wirkung Ihrer Unterlagen und Ihres Auftretens nicht sicher sind, fragen Sie Personen Ihres Vertrauens um Feedback oder investieren in ein Bewerbunsgcoaching. Nehmen Sie Ihre Bewerbung sehr ernst - es geht um IHR LEBEN.
Abgelegt unter: Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 15:45

Das Tao der Führung

Sonntag, 04. November 2007

Viele werden aufgrund ihrer Fachkompetenz und Leistung zu Führungskräften befördert ohne sich je für “Führung” qualifiziert zu haben. Dies geschieht im Learning by Doing- Verfahren, bzw. die frisch gebackenen Führungskräfte kommen bestenfalls erst dann in den Genuss von Führungsseminaren, wenn sie schon eine Weile im Amt sind. Das Pferd wird also meist von hinten aufgezäumt.

Da aber gerade am Anfang die Weichen für eine gut funktionierende “Amtsperiode” gelegt werden, ist es sehr wichtig, sich schon vor dem Antritt der neuen Position das Grundwissen guter Führung anzueignen, z. B. in einem Seminar “Von der Fach- zur Führungskraft”.

Einen Schritt weiter geht das Führen aus dem Bewusst-Sein heraus, die Königsdisziplin guter Führung. Eines der schönsten Bücher zum diesem Thema, das ich je gelesen habe, ist das Tao der Führung von John Heider.

Es beschreibt in einfachen, klaren Worten die Hohe Schule der Führung und darf zu Recht als Meisterwerk der Führungsliteratur bezeichnet werden. Menschen, die es Ernst mit ihrem Führungsauftrag meinen, finden in diesem Buch wertvolle Inspirationen und Einladungen zur Selbstreflexion, wie sie vertrauensvoll, achtsam und als Vorbild ihrem Amt gerecht werden bzw. wie sich selbst und andere effektiv führen. Heider’s Buch ist eine Fundgrube an Weisheit, praktischen Führungstipps und Inspirationen für die Führungspraxis.

The Tao of Leadership: Lao Tzu’s Tao Te Ching Adapted for a New Age (Taschenbuch)
von John Heider (Autor
)

Abgelegt unter: Für Sie gelesen — Dr. Brigitte Wolter @ 10:13

Dr. Brigitte Wolter neue Referentin bei der Deutschen Presseakademie (depak) in Berlin

Samstag, 03. November 2007

Ab 2008 verstärkt Management Coach und Kommunikationsberaterin Dr. Brigitte Wolter das Referententeam der Deutschen Presseakademie in Berlin zum Thema Leitbilder entwickeln und kommunizieren.
Dr. Wolter verfügt über langjährige Erfahrungen im Kommunikationsmanagement und war mehr als 10 Jahre lang für die Unternehmenskommunikation eines internationalen Biotechnologie-Konzerns verantwortlich, bevor sie sich 2003 als Management Coach unter dem Label brandinvest Corporate Coaching selbständig machte.

Interessenten für das Seminar melden sich direkt bei der depak an.

Hier die wesentlichen Inhalte des eintägigen Seminars:

  • • Das Leitbild als Ausdruck der Unternehmensidentität
  • • Die wesentlichen Elemente eines Leitbildes
  • • Der Leitbildprozess
  • • Nutzen und Aus-/ Wirkung eines Leitbildes
  • • Das Leitbild nach innen und außen wirksam kommunizieren
  • • Leitbild als Imagefaktor

Termine: 14.03.2008 und 18.09.2008

PS: Siehe auch Artikel:Integrierte Leitbildentwicklung bei psychophysik.com

Abgelegt unter: brandinvest Akademie, NEWS — Dr. Brigitte Wolter @ 13:11

Biotop Büro

Freitag, 02. November 2007

Wussten Sie, dass derzeit etwa 17 Millionen Menschen in Deutschland, also knapp 50 % aller Erwerbstätigen im Büro arbeiten? Im Jahr 2020 wird sich dieser Anteil voraussichtlich auf 75 % erhöhen. Laut Meinungsforschungsinstitut Gallup ist in den meisten Büros jedoch Frust angesagt. Der tägliche Intrigenkampf am Arbeitsplatz kommt die Wirtschaft teuer zu stehen. Von 70 Millionen Euro Schaden für die Volkswirtschaft ist die Rede, die allein auf das Konto der 19 % Büroarbeiter gehen, die ihren Job hassen.

Einen Großteil ihrer Arbeitsenergie investieren Mitarbeiter in den täglichen Kleinkrieg im Büro. Dabei treten viele Mitarbeiter voll Enthusiasmus und Motivation ihren neuen Job an. Der Honeymooneffekt dauert hingegen nur maximal anderthalb Jahre an, dann hat der Realitätscheck die Mitarbeiter eingeholt. Von ihrem Anfangsengagement haben sie etwa 25 % eingebüßt, denn ungünstiges Betriebsklima, strukturelle Probleme oder demotivierender Führungsstil sorgen zuverlässig für eine Abkühlung der einst so positiven Anfangserwartung.

Die erschreckende Bilanz: 20 % aller Mitarbeiter sind so frustriert, dass sie sogar aktiv das Unternehmen sabotieren. Weitere 67 % arbeiten nur noch Dienst nach Vorschrift. Insgesamt, so Gallup, addiert sich der Anteil an unproduktiven Mitarbeitern damit auf 87 % der Angestellten. Nur 13 % gehören wirklich zu denen, die als besonders produktiv im Sinne der Unternehmen eingeschätzt werden können. Das optimale Verhältnis von emotional gebundenen zu emotional ungebundenen Mitarbeitern sollte jedoch laut Gallup im Idealfall 4:1 betragen, damit ein Unternehmen den Weltklassestandard erfüllt.

Das Fraunhoferinstitut hat sich mit dem Forschungsprojekt Office 21 der Sache angenommen. Eine neue Bürokultur ohne eigenes Büro, mit Desksharing und Mitarbeitern, die ihre persönlichen Gegenstände im Caddy, einem verschließbaren Rollcontainer, mit sich führen, soll die Atmosphäre am Arbeitsplatz verbessern.

Ob das Heil in der Auflösung fester Bürostrukturen liegt, muss die Zukunft zeigen. Letztlich kommt es darauf an, wie Menschen am Arbeitsplatz miteinander umgehen, dass heißt vor allem miteinander kommunizieren. Das gilt auch für die schriftliche Information. Bei einer Befragung von 180 Führungskräften aus Deutschland, Großbritannien, Schweden und Dänemark kam das Henley Management Institut College, USA, zu dem Ergebnis, dass Manager im Durchschnitt dreieinhalb Jahre ihres Lebens mit unwichtigen E-Mails vergeuden. Der Informationsoverload geht nicht spurlos an den Betroffenen vorüber. Das Attention Deficit Trait , eine durch Hektik bedingte Konzentrationsschwäche, führt zu aggressivem und unproduktivem Verhalten.

Quelle: Rheinischer Merkur, Nr.44 / 2007: Biotop in Gefahr von Wolf Eismann

Unternehmen tun also gut daran, ihre Kommunikationskultur immer wieder auf den Prüfstand zu stellen und nicht nachzulassen, alles zu tun, um diese zu optimieren.

Abgelegt unter: Für Sie gelesen, New Leadership — Dr. Brigitte Wolter @ 10:05