Mittwoch, 12. Dezember 2007
Zeitgenossen, die sich eifrig zu ihren Neujahrsvorsätzen bekennen, erfahren oft nur ein müdes Lächeln und werden als naiv und unerfahren abgetan. Denn es ist nur allzu gut bekannt, dass die meisten guten Vorsätze für das neue Jahr - wenngleich mit viel Begeisterung ins Leben gerufen - kaum länger als vier Wochen alt werden.
Warum ist das so? Weil Gewohnheit ein starker Kleber ist, der nur mit einer großen Kraftanstrengung zu überwinden ist. Es liegt nun mal in der Natur des Menschen, Veränderungen mit Skepsis zu begegnen und eher in unangenehmen Situationen auszuharren, als die erforderliche Energie für eine Änderung aufzubringen.
Die besten Aussichten auf Verwirklichung haben daher Vorsätze, die auf einer klaren Lebensplanung beruhen. Ungleich schwerer ist es, Vorsätze zu befolgen, wenn die Lebensziele nur vage sind oder gar kein Plan existiert.
Bevor Sie sich nun daran machen, Ihre Vorsätze für das neue Jahr zu formulieren, fragen Sie sich lieber, was Sie kurz-, mittel- und langfristig in Ihrem Privat- und Berufsleben erreichen wollen. Wenn Sie das sicher wissen, brauchen Sie weniger Vorsätze als vielmehr mentale Verstärker, um Ihre Ziele zu erreichen. Solche Verstärker hören sich dann z.B. so an:
- “Ich bin gesund und fit.”
- “Ich bin erfolgreich in allem, was ich anfange.”
- “Ich bin kreativ und finde immer eine Lösung.”
- “Ich bin voller Zuversicht und Selbstvertrauen.”
Diese sog. Affirmationen entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie passend zu den Zielen formuliert sind und regelmäßig, d.h. täglich gedacht bzw. ausgesprochen werden.
Zielfindung und Zielerreichung sind zwei unterschiedliche Prozesse, die sich gegenseitig beeinflussen. Für die Zielfindung brauche ich vor allem Selbsterkenntnis, für die Zielerreichung vor allem Selbstdisziplin. Dabei gilt: Je stimmiger und attraktiver die Ziele, desto größer die eigene Kraft und Disziplin, um sie zu erreichen.
Wie ist Ihr Weg, um in diesen Erfolgskreislauf hineinzukommen?
Was werden Sie tun, damit 2008 Ihr Erfolgsjahr wird?