Die Siegerlister der besten Arbeitgeber in Deutschland 2008 finden Sie beim Great Place to Work - Institut.
Aus dem Leben eines Coachs
Die Siegerlister der besten Arbeitgeber in Deutschland 2008 finden Sie beim Great Place to Work - Institut.
Karl-Heinz Büschemann kommentiert in seinem Artikel: “Manager und ihre Kommunikation Mehr Ehrlichkeit wagen” auf suedeutsche.de das Kommunikationsverhalten von Managern und deren Auswirkng auf das Vertrauen der Gesellschaft in die Konzerne.
Im Laufe der Evolution hat der Mensch Glücksgefühle entwickelt, die sich als Belohnung dann einstellen, wenn er etwas für seine Arterhaltung oder Fortpflanzung getan hat. Allerdings haben unsere Vorfahren diese Glücksgefühle nicht unbedingt ausgelebt, sondern haben es vielmehr vorgezogen, weiter auf der Hut zu sein und in ihren dunklen Höhlen zu bleiben, aus Angst im Rausch der Gefühle von einem Säbelzahntiger gefressen zu werden. Mit dieser rund 40000 Jahre alten mentalen Software der pessimistischen Höhlenmenschen sind wir heute noch ausgestattet. Das erklärt, weshalb wir auf positive Erlebnisse nur mit einem kleinen Kick reagieren und sich der Grad der Zufriedenheit einige Zeit danach von dem vorherigen kaum unterscheidet.
Doch im Vergleich zu unseren Vorfahren ist unser Leben heute nicht mehr kurz und voller Gefahren sondern lang und voller Annehmlichkeiten, die es gestatten, Wohlgefühle zu genießen.
Im Gegensatz zu psychoanalytisch geprägten Modellen vertritt die “positive Psychologie” daher einen anderen Umgang mit dem Gefühlshaushalt; so führt das häufige Herauslassen von Ärger und Wut nicht dazu, dass es dem Betreffenden besser gehe; vielmehr werden die Verknüpfungen im Hirn, die für Ärgern zuständig sind, mit jedem Schub gefestigt, so dass das Ärgern immer besser gelingt. Diese Eigenschaft des Gehirns kann man sich zu nutze machen, in dem man umgekehrt ein Trainingsprogramm zum Glücklichsein absolviert.
Arzt und Kabarettist Eckhart von Hirschhausen gibt in seinem Glücksbringer-Kabarett-Programm folgende Glücks-Trainings-Tipps:
- 1. Glückstagebuch führen, d. h., jeden Abend fünf Dinge aufschreiben, die gut gelaufen sind und über die ich mich gefreut habe.
- 2. Dankbarkeit zum Ausdruck bringen und Freundschaften pflegen und stärken. Wer anderen etwas Gutes tut, tut sich selbst etwas Gutes.
- 3. Investiere mehr in Erlebnisse, materielle Güter verlieren schnell ihren Reiz und an Wert.
- 4. Bildung macht glücklich- deshalb höre nicht auf zu lernen und bleibe immer bestrebt, Neues zu erfahren und neue Fähigkeiten zu erlernen. Unser Glückssystem gleicht einem Lernsystem.
- 5. Bewegung: täglich eine halbe Stunde spazieren gehen reicht bereits aus, um unsere Stimmung positiv zu beeinflussen.
- 6. Ganz wichtiger Glücksfaktor: Sinnhaftigkeit: Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun oder zu etwas Sinnvollem beizutragen, macht glücklich. Der Einsatz lohnt sicht und eingesetzte Energie kommt vielfach zurück.
Doch trotzt allem Streben nach Glück, in einem sind sich Glücksforscher wie Philosoph Wilhelm Schmid und Eckart von Hirschhausen einig: Man kann nicht immer glücklich sein. Lebenskunst besteht darin, auch Krankheit und Vergänglichkeit zu akzeptieren und sich mit dem Unabänderlichen anzufreunden.
Quelle: Das Wochenendmagazin der Rhein Main Presse, 16.02.2008. Britta Gürke: “Glückliche frisst der Säbelzahntiger”
Ergänzend zum Thema siehe auch Artikel hier im Blog “Positive Grundeinstellung”
und Artikel: Die Glücksfrage Interview: Juliane von Mittelstaedt | © ZEIT Campus 01/2008
Weibliche Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte können sich noch bis zum 29. Februar 2008 bei wiwo für ein Entwicklungsprogramm im Wert von 7500 EURO bewerben. Das von wiwo.de und dem Münchener Trainings-Unternehmen Dale Carnegie Deutschland angebotene Programm speziell für Frauen erstreckt sich über drei Monate (15. Mai bis 1. August 2008) mit acht Seminartagen und persönlichem Coaching. Weitere Details zum Programm und zur Bewerbung finden Sie hier.
Leitbild gut und schön. Doch wie sieht die Realität in Unternehmen aus? Lesen Sie dazu den Artikel “Eine Frage des Stils” von Julia Bönisch /sueddeutsche.de zur Bedeutung der Faktors Unternehmenskultur für das unternehmerische Gesamtgeschehen.
Unternehmen müssen schon mehr als ein attraktives Entgelt bieten, um qualifizierte Mitarbeiter/innen zu rekrutieren. Karriereaussichten, Weiterentwicklung und ein motivierendes Arbeitsumfeld stehen bei den umworbenen Kandidaten ganz oben auf der Checkliste. Wenn hier der künftige Arbeitgeber nicht überzeugen kann, wird es nichts mit der Einstellung.
Lesen Sie dazu eine Pressemeldung von Robert Half Finance & Accounting (gefunden über crosswater) mit dem Titel:
Studie: Bei Bewerbungen sind künftiger Chef und Kollegen gefragt - Arbeitgeber auf dem Prüfstein
Zum Thema passend sei noch einmal auf die 2007 hier in diesem Blog veröffentlichten Artikel hingewiesen:
Zwar sorgen Frauen weiter für Beschäftigungswachstum in Europa, auf dem Arbeitsmarkt sind jedoch nach wie vor gegenüber Männern benachteiligt, zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Kommission in ihrem Bericht 2008 über die Gleichstellung von Frauen und Männern.
Veränderungen sind fast immer mit großen anfänglichen Schwierigkeiten verbunden, insbesondere dann, wenn sie wirklich an die Wurzeln gehen. Vertraute Menschen, Orte, Verhaltensweisen und liebgewordene Gewohnheiten müssen losgelassen, verlassen, Berufe/Jobs aufgegeben oder gewechselt werden. Damit das Unbekannte eine Kontur bekommt und Gestalt annehmen kann, ist Energie erforderlich, die von allen aufgebracht werden muss, die an einer Wandlung beteiligt sind.
Es ist aber auch Energie erforderlich, um Veränderungen zurückzuhalten. Der Kampf gegen das Unvermeidliche kann mehr an den Kräften zehren, als dem Ruf des Unbekannten zu folgen.
Anhand der nachfolgenden Indikatoren können Sie überprüfen, ob Sie sich gerade in einem “Veränderungsstau” befinden:
Indikatoren für das Zurückhalten bzw. das Verweigern von anstehenden Änderungen sind:
Verweigerte Entwicklung führt nicht gerade zu einem positiven Lebensgefühl. Andererseits müssen erst einmal Gefühle der Trauer, Wut und Angst bei Verlusten er- und ausgelebt werden, bevor eine Neuorientierung möglich ist. Dann jedoch bringt das Einlassen auf das Neue wieder Schwung und Frische ins Leben zurück und ermöglicht persönliches Wachstum.
Dies gilt im privaten Bereich genauso wie im beruflichen. Unternehmen, die reorganisieren, restrukturieren und dabei alte Strukturen auflösen und durch neue ersetzen, sind gut beraten, bei solchen Vorhaben prozessorientiert vorzugehen. Das heißt, sie müssen die Gesetzmäßigkeiten von Veränderungsprozessen berücksichtigen und entsprechend achtsam und sorgsam jeden Schritt planen und durchführen, um die Mitarbeiter
“mitzunehmen”.
Da die eigene Nähe zum Geschehen eine übergeordnete Sichtweise oft erschwert, ist es sinnvoll, bei Veränderungen eine professionelle Prozessbegleitung in Anspruch zu nehmen.
Klassische Anlässe dafür sind:
Eine professionelle Prozessbegleitung überzeugt durch werteorientierte Vorgehensweise, langjährige Erfahrung in Changeprozessen, darauf aufbauend durch Coaching Expertise und Beratungs-Wissen sowie durch professionelle Moderation und Umsetzungs-Know How.
Es lohnt sich, auf externe Unterstützung zu bauen und zu vertrauen. Krisen werden schneller überwunden, Veränderungen besser akzeptiert und Neues eher integriert als ohne Begleitung. Außerdem ermöglicht die Sicht von außen das Aufspüren und Aktivieren von Ressourcen, die sonst aufgrund von Betriebsblindheit verborgen blieben. Allein das ist schon Gold wert. In Zeiten, wo das Erneuerungspotential in Unternehmen über Sein oder Nichtsein entscheidet, sollte Ressourcenaktivierung ganz oben auf der Aufgabenliste stehen.