Effektiver kommunizieren durch Dialogik

Montag, 28. Juli 2008

 

Was glauben Sie, macht gute Kommunikation aus? Brillante Rhetorik? Schlagfertigkeit? Eloquenz?
Zur überzeugenden Selbstdarstellung sind die genannten Fähigkeiten wichtige Ausdrucksmittel. Kommunikation ist jedoch mehr als das. Es geht um den Austausch von Informationen und Eindrücken. Wir sagen dem anderen auf einer unsichtbaren, nonverbalen Ebene wie wir zu ihm stehen, in welcher Gemütsverfassung wir uns gerade befinden und was wir von ihm wollen. Denn Kommunikation verfolgt immer auch eine Absicht. Der andere hat für unsere verschiedenen Botschaften ein sensibles Ohr und filtert aus dem Inhalt einer Aussage das heraus, was für ihn wichtig ist und was seiner Gemütsverfassung und dem Verhältnis zu uns entspricht. Ist er uns gegenüber grundsätzlich positiv gestimmt, dann ist die Chance groß, dass auch ein kritisches Feedback konstruktiv aufgefasst wird. Anders ist es, wenn eine negative Beziehung besteht oder bei einem Erstkontakt beim Filtern der nonverbalen Botschaften, die sich durch Stimme, Mimik, Körperhaltung und Gestik vermitteln, sofort klar wird, dass die Chemie nicht stimmt.

Wenn wir uns bewusst machen, dass Kommunikation ein Vorgang ist, bei dem wir auf verschiedenen Kanälen senden und empfangen, dann wird deutlich, wie sehr wir gerade bei wichtigen Gesprächen darauf achten müssen, dass der formale Inhalt unserer Aussagen und unsere Körpersprache „aus einem Guss“ kommen. Dazu gehört, sich positiv auf ein Gespräch einzustimmen, wirkliches Interesse für den anderen aufzubringen und sich die eigenen Kommunikationsziele bewusst gemacht zu haben.

Das ist die eine Seite der Medaille. Wie unsere Botschaften ankommen, können wir nur vermuten, aber nie ganz ergründen. Für eine gelungene Kommunikation ist es deshalb wichtig, zu hinterfragen, ob unsere Botschaften angekommen sind und auch den anderen so gut es geht zu verstehen und seine Botschaften so gut es geht zu deuten.

Das gelingt am besten mit aktivem Zuhören, was soviel bedeutet wie die Aussagen des anderen mit eigenen Worten wiederzugeben und dadurch dem anderen zu zeigen, wie gut wir ihn verstanden haben und wie sehr uns seine Aussage interessiert bzw. wie wichtig er uns ist. Wenn wir dann noch hingehen und durch gezielte, offene Fragen das Gespräch voran bringen, befinden wir uns auf einem guten Weg.
Die Kommunikation zu optimieren heißt daher, nicht nur unsere Rolle als Sender sondern auch die Rolle als Empfänger von Informationen zu verbessern.

Die Qualität Ihrer Gespräche können Sie daher erheblich steigern, wenn Sie

  • eine positive Gesprächsatmosphäre schaffen.
  • Ihre Gespräche durch bewusstes Zuhören aktiv führen.
  • Nonverbale Botschaften sensibler wahrnehmen.
  • sich ihre Kommunikationsabsichten klar gemacht haben.
  • echtes Interesse für den anderen aufbringen.
  • sich auf Dialogik einstellen.
  • dafür sorgen, dass nur Gewinner aus dem Gespräch gehen und alle ihr Gesicht wahren.
Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Frau & Erfolg, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 13:23

Sinn gebende Unternehmenskultur

Sonntag, 20. Juli 2008

Auf dem Onlineportal psychophysik  ist eine Kurzfassung meines Vortrages zum Thema

 “Sinn gebende Unternehmenskultur zur Wertschöpfung und Existenzsicherung eines Unternehmens“

veröffentlicht, den ich anlässlich des 6. Nürtinger Finanzforums der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt HfWU am 24.06.2008 gehalten habe.

 

Siehe auch Nachlese 6. Nürtinger Finanzforum auf der Homepage von Focus Real Estate AG.

Abgelegt unter: Allgemein, NEWS — Dr. Brigitte Wolter @ 09:36

Kein Widerspruch: Sinn orientierte Unternehmenskultur und wirtschaftlicher Erfolg

Freitag, 18. Juli 2008

In vielerlei Hinsicht stehen wir heute angesichts fundamentaler sozioökonomischer und ökologischer Veränderungen in der Welt vor historischen Entscheidungen.

Und so müssen auch Unternehmen sich fragen, wie sie die Weichen für die Zukunft stellen, um in einer globalisierten Wirtschaft weiter erfolgreich existieren zu können. Dabei ist klar, dass die Zukunft von Unternehmen in Deutschland als Exportweltmeister von der Entwicklung in anderen Ländern in hohem Maße abhängig sein wird.

Je komplexer die äußeren Bedingungen sich darstellen, desto mehr bedarf es der Orientierung nach innen, das heißt, Besinnung auf Werte, die dem wachsenden Bedarf nach Nutzen‑ und Sinnstiftung in der Gesellschaft gerecht werden. Im Zuge der steigenden Bedeutung des Themas Unternehmenskultur rückt deshalb die ethische Kompetenz immer mehr in den Vordergrund.

Ethische Kompetenz wird zum Markenzeichen für Unternehmen der Zukunft, sie zu erlangen und um mit dem schwer greifbaren Phänomen Unternehmenskultur professionell umgehen zu können, zum existenziellen Faktor. Denn ohne tief greifende Wertereflexion und ethischen Diskurs können Manager/innen der Komplexität der Entscheidungen in der globalen Wirtschaft nicht mehr gerecht werden. .

Sinnbedarf zu erkennen und zu befriedigen ist das Erfolgskonzept der Zukunft.

Abgelegt unter: New Leadership — Dr. Brigitte Wolter @ 08:57

In Wechselstimmung – Nachwuchskräfte unzufrieden

Sonntag, 06. Juli 2008

Frust mit dem Führungsstil und Probleme mit der Work-Life-Balance bringen Nachwuchsführugskräfte in Wechselstimmung.

Das Berliner trendence Instituts befragte rund 4.000 Young Professionals nach ihren Einstellungen und Karrierezielen und ermittelte die attraktivsten Arbeitgeber in dieser gefragten Zielgruppe. Die in Zusammenarbeit mit e‐fellows.net durchgeführte Studie Instant Talent beleuchtet neben dem Thema Arbeitgeberattraktivität unter anderem auch die die Gründe für die Attraktivität von Employer Brands und die Wechselbereitschaft der Führungsnachwuchskräfte.

Lesen Sie weiter auf Crosswater die Pressemeldung von trendence.

Abgelegt unter: Allgemein, New Leadership — Dr. Brigitte Wolter @ 09:49

Bildungsmarkt 2008 – Coaching ganz oben

Sonntag, 06. Juli 2008

Das Deutsche Institut für Marketing DIM hat eine Studie zum Thema Bildungsmarketing durchgeführt, an der knapp 150 Personalentwickler sowie 200 Weiterbildungsanbieter und Trainer teilgenommen haben.

Danach steht Coaching bei Unternehmen als PE-Instrument ganz oben auf der Maßnahmenliste.

Die Kernergebnisse der Studie zu PE-Themen, Informationsbeschaffung und Auswahlkriterien für Trainern/Coaches etc. finden Sie auf der Homepage von DIM.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 09:20