Frohe Weihnachten und alle guten Wünsche für 2009!
Allen meine Leserinnen und Lesern, Kunden und Geschäftspartnern
FROHE WEIHNACHTEN und ein GUTES NEUES JAHR!!!
Aus dem Leben eines Coachs
Allen meine Leserinnen und Lesern, Kunden und Geschäftspartnern
FROHE WEIHNACHTEN und ein GUTES NEUES JAHR!!!
In diesem Jahr konnten wir erleben, wie der wohl wichtigste Wert in der Finanzbranche aufs Spiel gesetzt wurde: Vertrauen.
Vertrauen hat etwas mit „sich trauen“, also „wagen“, zugleich auch mit „sich verbinden“ zu tun. Ob ich einer Person oder einer Institution traue, hängt davon ab, welche Erfahrungen ich mit ihr mache und wie glaubwürdig sie mir erscheint. Deshalb sind „Authentizität“ und „Glaubwürdigkeit“ wichtige Säulen, auf denen Vertrauen aufbaut.
„Vertrauen ist der Anfang von allem“ lautete in den 90er Jahren ein Bekenntnis aus der Bankenszene Nun befinden sich ausgerechnet die Banker in einer weltweiten Vertrauenskrise und bringen den Geldfluss ins Stocken und damit viele um ihre Existenz. Diese negative Kettenreaktion muss unterbrochen werden, doch wie?
Werteorientierung und Sinnstiftung
Wenn die Finanzkrise eines gezeigt hat, dann, dass profitorientiertes Handeln in der globalen Wirtschaft ohne selbstverpflichtendes Leitbild und ohne ethische Reflexion der Werte bei sorgsamer Güterabwägung in einem Fiasko enden muss.
Sie zeigt auch, wie wichtig es ist, dass Menschen in Schlüsselpositionen über eine hohe ethische Kompetenz verfügen. Letztlich ist es diese Kompetenz, die über das Wohl der Weltgemeinschaft und unseres Planeten entscheiden wird.
Wir haben es in der Hand. Hinter jeder Entscheidung stehen Menschen. Hinter jedem Mensch stehen eine Werthaltung und eine Gesinnung. Die Freiheit des Handelns ist gekoppelt an Verantwortung und dem Gebot, niemals anderen zu schaden. Diese vereinfachte Formel für ethisches Verhalten muss allen Planungen und Entscheidungen zugrunde gelegt werden.
Um das zarte Pflänzchen Vertrauen zu stärken und wieder zur Blüte zu bringen, können wir alle beitragen. Wir können uns bewusst machen, was uns wichtig ist und was anderen wichtig ist:
So dass es in Anlehnung an Barak Obahmas Siegesparole „Yes, we can“ am Ende heißt: Yes, we trust!
Man stelle sich vor, wie sich die Trust-Kampagne um den ganzen Globus ausbreitet und ihren Siegszug feiert. Man stelle sich vor, wie neue Hoffnungsträgerinnen und –träger auf den Plan treten und die Menschen begeistern. Man stelle sich vor, wie die Medien uns mit positiven Schlagzeilen und optimistisch stimmenden Nachrichten erfreuen.
Zu schön, um wahr zu sein? – Was wir erwarten, wird sich erfüllen. Erwarten wir doch immer das Beste und handeln danach.
Für Hundefreunde und solche, die es werden wollen:
Beim Verein Hunde aus Andalusien finden vielleicht auch Sie Ihren Traumhund:
Unser Hund Pedro ist seit über einem Jahr bei uns. Er kam als Welpe mit vier Monaten zu uns und hat sich zu einer wahren Hundeschönheit entwickelt.
Pedro als Welpe….(Bildquelle:http://www.hunde-aus-andalusien.de/)
Bildquelle privat.
…..und Pedro als Junghund.
Seit zwei Wochen haben wir noch einen zweiten Hund vom gleichen Verein dazu geholt, namens Elvis, auch wieder ein Traumhund.
Bildquelle:www.hunde-aus-andalusien.de
Beim Interim Managementprovider butterflymanager GmbH finden Sie einen Artikel von Marianne Rupp mit demTitel: Interim Manager: Führungskräfte mit Durchblick auf Durchreise, Quelle: „Das Schweizer Human Resource Management-Journal. Ausgabe 10⁄2008“.
Laut einer Umfrage bei StepStone ist die Zahl der E-Mail-Bewerbungen in zwei Jahren von 39 auf 58 Prozent gestiegen und verdrängt damit immer mehr die klassische Print-Bewerbung. Siehe dazu auch die Pressemeldung von Stepstone vom 04.12.2008 auf crosswater.de: “Print-Bewerbungen sind out“
In Anbetracht der Tatsache, dass Online-Bewerbungen immer populärer werden, ist es gut zu wissen, wie man sich auch online erfolgreich bewirbt. Tipps dazu verrät der Artikel bei Jobware: Mit Erfolg online bewerben.
Heute eine Meldung in eigener Sache: Meine Management-Beratungspraxis brandinvest Corporate Coaching feiert im Dezember 2008 ihren fünften Geburtstag.
Die zurückliegenden Jahre waren für mich in meiner neuen Rolle als Coach und Erfolgstrainerin herausfordernd, spannend, aufregend und beglückend zugleich.
Ich habe am eigenen Leib erfahren, was es heißt, sich neu zu erfinden und seiner Berufung zu folgen. Ich danke daher allen meinen Klienten, Kunden und Geschäftspartnern, die sich mir anvertraut und mir ein Coaching-Mandat übertragen bzw. meine Seminare besucht haben.
“Wenn der Schüler bereit ist, zeigt sich der Lehrer”, so lautet ein chinesiches Sprichwort. Ich sage das in aller Bescheidenheit. Denn bei aller Freude über das, was ich den Menschen mitgegeben habe und mitgebe, empfinde ich auch große Dankbarkeit für das Feedback und die positive Resonanz meiner Kunden, so dass ich ebenfalls gewachsen bin und mich weiter entwickelt habe.
Jede Begegnung mit meinen Klientinnen, Klienten sowie Seminarteilnehmerinnen und –teilnehmern war und ist für mich eine Bereichung des Lebens.
Sehen Sie auch die Geburtstags-Pressemeldung bei openPR.
Der Fall Katja steht exemplarisch für reale Fälle, die sich so oder ähnlich zugetragen haben. Der Name Katja ist frei erfunden und lässt keinen Bezug zu einer meiner Klientinnen oder Klienten zu.
Katja ist seit acht Jahren als Produkmanagerin berufstätig, hat in dieser Zeit dreimal die Stelle gewechselt und ist nun wieder kurz davor, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzusehen – notgedrungen.
Katja hat eine Krise
Seit Wochen und Monaten plagen Katja Gedanken wie: “ Habe ich überhaupt den richtigen Beruf gewählt? Hätte ich nicht etwas anderes studieren sollen? Was kann ich in meinem Beruf noch erreichten? Ist es nicht schon zu spät für einen Kurswechsel? Wie soll das überhaupt aussehen?
Im Coaching beschreibt sie ihre Gefühle wie folgt: „Ich fühle mich so kraftlos, bin ohne Energie. Ich komme nicht vom Fleck, laufe wie mit angezogener Handbremse.“
Start aus der Pole-Position
Dabei hatte alles so gut angefangen. Mit einem exzellenten Hochschulabschluss in BWL war ihr der Einstieg ins Berufsleben nicht schwer gefallen; als umworbene High Potential auf einer der zahlreich angebotenen Recruitmentveranstaltungen wurde sie von einer Firma in ein Assessmentcenter eingeladen, aus dem sie mit einem Arbeitsvertrag herauskam. Es lief alles wie am Schnürchen. Ihre Karriereaussichten waren viel versprechend und auch sonst lief es gerade gut in ihrem Leben. Sie war frisch verliebt und die Welt lag ihr zu Füßen.
Der Kulturschock
Doch ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben holten sie in eine Wirklichkeit zurück, die mit dem vergleichsweise unbeschwerten Campusleben der Studienzeit und ihren Vorstellungen vom Berufsalltag wenig zu tun hatten. Mit ihrem ersten Chef verstand sie sich alles andere als gut. In seinem Fachgebiet war er zwar brillant und überzeugte durch sein eloquentes Auftreten. Zu seinen Mitarbeitern pflegte er hingegen eine eher distanzierte Beziehung; Mitarbeitergespräche fanden nur selten statt und wenn, dann meist nur, um kritisches Feedback zu geben. Folglich gab das Klima in der Abteilung wenig Anlass zur Freude. Katja hielt es immerhin zwei Jahre aus bis sie zu einem anderen Unternehmen wechselte.
Ein Wechsel bringt Besserung
Nun waren die Arbeitsbedingungen deutlich besser; im Unternehmen wurde großer Wert auf einen kooperativen Führungsstil gelegt. Das Verhältnis zu ihrem neuen Chef hätte besser nicht sein können und Katja erlebte drei gute Jahre unter seiner Führung bis eine Umstrukturierung sie vor die Wahl stellte, entweder den Standort zu wechseln bzw. umzuziehen oder das Unternehmen zu verlassen.
Der Kompromiss
Schweren Herzens verließ sie das Unternehmen und suchte sich eine neue Stelle im Einzugsgebiet ihres Wohnortes, um weiter mit ihrem Partner zusammenleben zu können. Nun, es war zwar nicht ihr Traumjob, doch immerhin brachte er ihr eine Aufstiegsmöglichkeit, so dass Katja erstmals auch Führungsverantwortung tragen durfte. Dabei machte sie jedoch die Erfahrung, dass ihre eigene Art zu führen mit dem hierarchiebetonten Führungsstil des Hauses wenig gemein hatte und überhaupt das ganze Umfeld, die Kultur im Unternehmen ihr immer mehr auf die Nerven gingen. Gängelei und Umstandskrämerei waren an der Tagesordnung. Neue Ideen wurden belächelt oder abgeschmettert mit den Argumenten „zu teuer, zu aufwendig, zu langfristig, zu riskant“.
Scherbenhaufen
So fühlte sich Katja mit ihren Ansichten und Ideen zunehmend isoliert und ausgegrenzt. Und das wirkte sich schließlich auch negativ auf ihr Team aus; denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spürten, wie Katjas Souveränität dahin schwand und dass sie immer weniger in der Lage war, das Team und seine Interessen nach außen hin zu vertreten. Aufgrund dieser Verunsicherung häuften sich die Konflikte im Team, die Leistungsbereitschaft ging zurück und die Kritik an Katjas Führungsstil wurde immer lauter. Die anfängliche Begeisterung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwand dahin und Katja war ratlos. Es endete damit, dass ihr Vorgesetzter ihr nahe legte, sich nach einer neuen Stelle umzusehen. Und so sah sich Katja nach drei Jahren Firmenzugehörigkeit mit der Kündigung und einer halbjährigen Freistellung konfrontiert.
Trauma Kündigung
Katja war wie gelähmt. Sie hätte es nicht für möglich gehalten, dass sie einmal eine solche Erfahrung machen müsste. Ihr Selbstwertgefühl war im Keller. Und auch ihr Freund, mit dem sie lange und oft über die Ereignisse sprach, konnte sie nicht von ihren Selbstzweifeln befreien. Katja begann alles in Frage zu stellen: Was war schiefgelaufen? Wie konnte es soweit kommen? Worin hatte sie versagt? War ihr Versagen auf die Kultur im Unternehmen zurückzuführen oder lag es an ihr? War sie überhaupt eine gute Führungskraft? Wie wirkte sie auf andere? Ihr Selbstbild war jedenfalls meilenweit von dem Fremdbild entfernt, dass man ihr als Feedback mitgegeben hatte. In dieser Situation entschied sich Katja für eine Outplacement Beratung als Bestandteil ihres Auflösungsvertrages.
Neuausrichtung im Outplacement
Das auf ein Jahr ausgelegte Outplacement-Coaching sah für Katja folgendes Programm vor:
- Mentale Trennungsbewältigung
- Selfassessment
- Strategische Neuausrichtung
- Profiling und Unterstützung bei der Stellensuche
- Bewerbungsberatung und Interviewtraining
- Inplacementberatung
Zu Beginn des Outplacements erfolgte ein intensives Einzelcoaching, bei dem Katja eine persönliche Standortbestimmung vornahm, die ihr das Selbstwertgefühl zurück gab und ihr wieder neue Perspektiven eröffnete. Sie reflektierte ihre persönlichen Werte, machte sich klar, was für sie privat und beruflich wichtig war und zog eine Bilanz, wo sie ihre Werte bisher gelebt hatte und wo nicht. Es stellte sich heraus, dass ihre Vorstellungen vom Beruf nur in einem Unternehmen mit einer mitarbeiterorientierten Kultur zu realisieren waren, welches ihr viel Freiraum und Gestaltungsmöglichkeiten bieten konnte. Außerdem wollte Katja unbedingt Auslandserfahrung sammeln und war dazu auch bereit, zeitweise von ihrem Freund getrennt im Ausland zu leben.
Mit Unterstützung des Coachs erstellte Katja ein wertebasiertes Persönlichkeitsprofil, das sie in einem Resümee zusammengefasst in ihre Bewerbungsunterlagen integrierte. Bei der Gestaltung der Bewerbung wurden nur ausgewählte Kartonagen und hochwertige Papiere verwendet und auch das Bewerbungsfoto wurde nach sorgfältig ausgesuchten Kriterien erstellt, um den professionellen Charakter des Gesamtauftritts zu untermauern.
Wie viele Berufstätige, die mit der Zeit einen Tunnelblick entwickeln und nur noch die Vorgänge im Unternehmen sehen, hatte sich Katja wenig um Networking gekümmert. So waren ihr Internet-Netzwerke fremd und sie wusste nicht, wie und wo sie sich im Internet für Personalsuchende sichtbar machen sollte. Auch hier erfuhr sie Unterstützung durch ihren Coach, der ihr gemäß ihres Profils entsprechende Netzwerke und Stellenportale empfahl und ihr bei der Registrierung bzw. Profileinstellung behilflich war.
Es dauerte auch nicht lange, bis sich die ersten Interessenten meldeten und Katja bereits zwei Monate nach Start ihres Outplacements zu Bewerbungsgesprächen eingeladen wurde. Ein professionelles Interviewtraining sorgte dafür, dass sich Katja nach mehreren erfolgreichen Bewerbungsgesprächen in der komfortablen Situation sah, sich die Stelle aussuchen zu können. Und diesmal entschied sie sich für das Unternehmen, das ihr eine Stelle anbot, die am besten mit ihrem Profil und ihren Wünschen übereinstimmte.
Auch während der Probezeit begleitete sie ihr Coach und gab ihr wichtige Tipps für die Einarbeitung und für ihre Positionierung als Führungskraft. Katja hatte im Kommunikationstraining gelernt, wie sie situativ die richtige Gesprächsform findet, um sowohl der Aufgabe als auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt ihrer neuen Chefin gerecht zu werden.
Fazit: Outplacement ist weit mehr als Unterstützung bei der Stellensuche. Outplacment ist die Kunst, den Menschen und sein Potential zu erkennen und ihm zu helfen, die Position zu finden, die seiner Persönlichkeit am meisten entspricht.