Was zeichnet einen guten Coach aus?

Donnerstag, 01. Mai 2008

Welche Anforderungen stellen Unternehmen an professionelle Coaches und wie trennen sie die Spreu vom Weizen? Gibt es überhaupt verbindliche Qualitätskriterien? Welche Rolle spielen dabei die wie Pilze aus dem Boden sprießenden Coaching-Verbände?
Bärbel Schwertfeger schildert in ihrem Artikel auf www.handelsblatt.com Der Markt der Schwarzen Schafe” ihren Eindruck von der Coachingszene.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 08:47

Coaching in Unternehmen: Ansprüche an Coaches steigen

Dienstag, 25. März 2008

Eine von Kienbaum/Harvard- Businessmanager durchgeführte Studie zum Thema „Coaching von Top-Managern” (Erscheinungstag 26. Februar 2008) führte u. a. zu folgenden Ergebnissen:

  • In 66 Prozent der befragten Unternehmen sind schwierige Führungs- und Managementsituationen der Anlass dafür, dass Führungskräfte ein Coaching in Anspruch nehmen.
  • 81 Prozent der befragten Unternehmen verbinden mit Coaching das Ziel, aktuelle Führungs- und Managementprobleme zu klären und Lösungsstrategien zu erarbeiten.
  • 77 Prozent glauben, dass sich durch Coaching die Selbstwahrnehmung und das Selbstbild der gecoachten Person verbessert und
  • 75 Prozent sind der Meinung, mittels eines Coachings die soziale und emotionale Kompetenz steigern zu können.

Coachen allein genügt jedoch nicht mehr: Coaches müssen durch eigene Management- und Führungserfahrung in der Lage sein, als neutrale Diskussionspartner mit ihren Klienten aktuelle Managementprobleme zu durchdenken. Dementsprechend werden als Auswahlkriterien für die Coachauswahl genannt:

  • Berufserfahrung (90 Prozent),
  • eigene Führungs- und Managementerfahrung, (77 Prozent)
  • eine fundierte Change-Management-Kompetenz (65 Prozent)
  • sowie das persönliche Auftreten des Coachs (94 Prozent).

Auch interessant: Bei der Auswahl des Coachs spielt für die befragten Unternehmen eine fundierte Coachingausbildung (83 Prozent) eine weit wichtigere Rolle als eine Psychotherpieausbildung.

Und: Unternehmen bieten Coaching nicht mehr exklusiv für das Top-Management, sondern auch für die obere und mittlere Führungsebene an.

Quelle: Managementberatung Kienbaum, Gummersbach/ Harvard Businessmanager, Hamburg. Studie “Coaching von Top-Managern”. Befragung von 200 Managern und Personalverantwortlichen aus deutschen Unternehmen.
Mehr: www.kienbaum.de

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Auf der Suche nach dem Glück nicht unglücklich werden…

Dienstag, 19. Februar 2008

Im Laufe der Evolution hat der Mensch Glücksgefühle entwickelt, die sich als Belohnung dann einstellen, wenn er etwas für seine Arterhaltung oder Fortpflanzung getan hat. Allerdings haben unsere Vorfahren diese Glücksgefühle nicht unbedingt ausgelebt, sondern haben es vielmehr vorgezogen, weiter auf der Hut zu sein und in ihren dunklen Höhlen zu bleiben, aus Angst im Rausch der Gefühle von einem Säbelzahntiger gefressen zu werden. Mit dieser rund 40000 Jahre alten mentalen Software der pessimistischen Höhlenmenschen sind wir heute noch ausgestattet. Das erklärt, weshalb wir auf positive Erlebnisse nur mit einem kleinen Kick reagieren und sich der Grad der Zufriedenheit einige Zeit danach von dem vorherigen kaum unterscheidet.

Doch im Vergleich zu unseren Vorfahren ist unser Leben heute nicht mehr kurz und voller Gefahren sondern lang und voller Annehmlichkeiten, die es gestatten, Wohlgefühle zu genießen.

Im Gegensatz zu psychoanalytisch geprägten Modellen vertritt die “positive Psychologie” daher einen anderen Umgang mit dem Gefühlshaushalt; so führt das häufige Herauslassen von Ärger und Wut nicht dazu, dass es dem Betreffenden besser gehe; vielmehr werden die Verknüpfungen im Hirn, die für Ärgern zuständig sind, mit jedem Schub gefestigt, so dass das Ärgern immer besser gelingt. Diese Eigenschaft des Gehirns kann man sich zu nutze machen, in dem man umgekehrt ein Trainingsprogramm zum Glücklichsein absolviert.

Arzt und Kabarettist Eckhart von Hirschhausen gibt in seinem Glücksbringer-Kabarett-Programm folgende Glücks-Trainings-Tipps:

  • 1. Glückstagebuch führen, d. h., jeden Abend fünf Dinge aufschreiben, die gut gelaufen sind und über die ich mich gefreut habe.
  • 2. Dankbarkeit zum Ausdruck bringen und Freundschaften pflegen und stärken. Wer anderen etwas Gutes tut, tut sich selbst etwas Gutes.
  • 3. Investiere mehr in Erlebnisse, materielle Güter verlieren schnell ihren Reiz und an Wert.
  • 4. Bildung macht glücklich- deshalb höre nicht auf zu lernen und bleibe immer bestrebt, Neues zu erfahren und neue Fähigkeiten zu erlernen. Unser Glückssystem gleicht einem Lernsystem.
  • 5. Bewegung: täglich eine halbe Stunde spazieren gehen reicht bereits aus, um unsere Stimmung positiv zu beeinflussen.
  • 6. Ganz wichtiger Glücksfaktor: Sinnhaftigkeit: Das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun oder zu etwas Sinnvollem beizutragen, macht glücklich. Der Einsatz lohnt sicht und eingesetzte Energie kommt vielfach zurück.

Doch trotzt allem Streben nach Glück, in einem sind sich Glücksforscher wie Philosoph Wilhelm Schmid und Eckart von Hirschhausen einig: Man kann nicht immer glücklich sein. Lebenskunst besteht darin, auch Krankheit und Vergänglichkeit zu akzeptieren und sich mit dem Unabänderlichen anzufreunden.

Quelle: Das Wochenendmagazin der Rhein Main Presse, 16.02.2008. Britta Gürke: “Glückliche frisst der Säbelzahntiger

Ergänzend zum Thema siehe auch Artikel hier im Blog “Positive Grundeinstellung”

und Artikel: Die Glücksfrage Interview: Juliane von Mittelstaedt | © ZEIT Campus 01/2008

Abgelegt unter: Für Sie gelesen, Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 12:20

Mit Profi effektiver und nachhaltiger durch den Changeprozess

Dienstag, 05. Februar 2008

Veränderungen sind fast immer mit großen anfänglichen Schwierigkeiten verbunden, insbesondere dann, wenn sie wirklich an die Wurzeln gehen. Vertraute Menschen, Orte, Verhaltensweisen und liebgewordene Gewohnheiten müssen losgelassen, verlassen, Berufe/Jobs aufgegeben oder gewechselt werden. Damit das Unbekannte eine Kontur bekommt und Gestalt annehmen kann, ist Energie erforderlich, die von allen aufgebracht werden muss, die an einer Wandlung beteiligt sind.

Es ist aber auch Energie erforderlich, um Veränderungen zurückzuhalten. Der Kampf gegen das Unvermeidliche kann mehr an den Kräften zehren, als dem Ruf des Unbekannten zu folgen.
Anhand der nachfolgenden Indikatoren können Sie überprüfen, ob Sie sich gerade in einem “Veränderungsstau” befinden:

Indikatoren für das Zurückhalten bzw. das Verweigern von anstehenden Änderungen sind:

  • Ängstlichkeit
  • Antriebsschwäche
  • Gefühl, festgefahren zu sein
  • Unfähigkeit, Entscheidungen zutreffen
  • Trägheit
  • Wut
  • Niedergeschlagenheit
  • Kraftlosigkeit
  • Selbstzweifel
  • falsche Berufswahl
  • falsche Partnerwahl
  • Gefühl der Fremdbestimmung
  • Unsicherheit
  • übertriebene Kontrolliertheit

Verweigerte Entwicklung führt nicht gerade zu einem positiven Lebensgefühl. Andererseits müssen erst einmal Gefühle der Trauer, Wut und Angst bei Verlusten er- und ausgelebt werden, bevor eine Neuorientierung möglich ist. Dann jedoch bringt das Einlassen auf das Neue wieder Schwung und Frische ins Leben zurück und ermöglicht persönliches Wachstum.

Dies gilt im privaten Bereich genauso wie im beruflichen. Unternehmen, die reorganisieren, restrukturieren und dabei alte Strukturen auflösen und durch neue ersetzen, sind gut beraten, bei solchen Vorhaben prozessorientiert vorzugehen. Das heißt, sie müssen die Gesetzmäßigkeiten von Veränderungsprozessen berücksichtigen und entsprechend achtsam und sorgsam jeden Schritt planen und durchführen, um die Mitarbeiter
“mitzunehmen”.

Da die eigene Nähe zum Geschehen eine übergeordnete Sichtweise oft erschwert, ist es sinnvoll, bei Veränderungen eine professionelle Prozessbegleitung in Anspruch zu nehmen.

Klassische Anlässe dafür sind:

  • Restrukturierung, Reorganisation
  • Etablieren neuer Führungsmodelle und Managementsysteme
  • Unternehmenskultur entwickeln, verbessern, fördern
  • Neue strategische Ausrichtung
  • Firmenzusammenschlüsse, Joint Ventures
  • Unternehmensnachfolge
  • Leitbildentwicklung und Leitbildkommunikation

Eine professionelle Prozessbegleitung überzeugt durch werteorientierte Vorgehensweise, langjährige Erfahrung in Changeprozessen, darauf aufbauend durch Coaching Expertise und Beratungs-Wissen sowie durch professionelle Moderation und Umsetzungs-Know How.

Es lohnt sich, auf externe Unterstützung zu bauen und zu vertrauen. Krisen werden schneller überwunden, Veränderungen besser akzeptiert und Neues eher integriert als ohne Begleitung. Außerdem ermöglicht die Sicht von außen das Aufspüren und Aktivieren von Ressourcen, die sonst aufgrund von Betriebsblindheit verborgen blieben. Allein das ist schon Gold wert. In Zeiten, wo das Erneuerungspotential in Unternehmen über Sein oder Nichtsein entscheidet, sollte Ressourcenaktivierung ganz oben auf der Aufgabenliste stehen.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, New Leadership — Dr. Brigitte Wolter @ 14:57

Turbo Tipp 27: Checkliste: Brauche ich eine Psychotherapie?

Sonntag, 18. November 2007

Eine vom Verband der PsychotherapeutInnnen/Basel herausgegebene Checkliste gibt Hilfestellung bei der Frage, wann eine Krise Krankheitswert hat und es ratsam ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Quelle: Gefunden bei www.checkliste24.de

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Turbo Tipps — Dr. Brigitte Wolter @ 09:25

Das “Fünf-Säulen-Konzept” der persönlichen Identität

Dienstag, 30. Oktober 2007

Zu Beginn des Coaching-Prozesses wird oft mit dem sog. Fünf-Säulen-Konzept der Identität nach H. G. Petzold* ( Integrative Therapie) gearbeitet. Die Vorteile dieser Methode liegen darin, dass der Coachee sich seiner Identität bewusster wird und erkennt, welche Säulen seines Lebens eventuell in Schieflage geraten sind und wo er aktiv werden muss, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Das Fünf-Säulen-Konzept der Identität geht von einem ganzheitlichen Verständnis aus: Der Mensch (Leib) ist eine Einheit aus Körper-Seele-Geist in einem bestimmten Umfeld (Kontext) und zeitlichen Verlauf (Kontinuum). Demnach ist Identität nichts Festzementiertes, sondern entwickelt und verändert sich im Verlauf des Lebens (Identitätsentwicklung, Identitätskrisen).

Nachfolgend eine kurze Beschreibung der Fünf Säulen, zu denen jede Person in einem ganz bestimmten Verhältnis steht:

  • 1. Säule: Der Leib (Leiblichkeit)
    Diesem Bereich ist alles zuzuordnen, was mit dem Leib (Körper und Geist) zu tun hat, z.B. Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Aussehen, Selbstwertgefühl etc.
  • 2. Säule: Das soziale Atom (soziales Netzwerk)
    Diesem Bereich sind die sozialen Bindungen, Beziehungen, Netzwerke zuzuordnen, d.h., die Menschen, die für jemanden wichtig und bedeutsam sind, denen er wichtig ist, mit denen er zusammen lebt und arbeitet.
  • 3. Säule: Das ökologische Atom (materielle Sicherheit und Eingebundensein in die Um-/Welt)
    Weiterhin wird die Identität beeinflusst von den materiellen Sicherheiten, z.B. Einkommen, Besitztümer, aber auch dem ökologischen Raum, dem sich jemand zugehörig fühlt (Land, Kulturkreis).
  • 4. Säule: Das Tätigsein/ der Beruf (Arbeit und Leistung)
    Vor dem Hintergrund, dass der Mensch den überwiegenden Anteil seiner Wachzeit bei der Arbeit verbringt, wird deutlich, wie wichtig dieser Bereich für die Identität ist. Arbeitszufriedenheit, Erfolgserlebnisse, Freude an der eigenen Leistung wirken sich positiv auf die Identität aus; hingegen können freudloses Arbeiten, Arbeitsüberlastung, überfordernde sowie erfüllte oder fehlende Leistungsansprüche die Identität nachhaltig negativ beeinflussen und die anderen Säulen in Mitleidenschaft ziehen.
  • 5. Säule: Die Zukunft (Vision, Werte, Lebensphilosophie)
    Die fünfte tragende Säule der Persönlichkeit und Identität betrifft die persönlichen Werte, Normen und Visionen, nach denen sich ein Mensch ausrichtet. Also das, was jemand für richtig und wichtig in Bezug auf sein Hier und Jetzt und seine Zukunft hält, wovon er überzeugt ist, wofür er eintritt und sich engagiert.
Abgelegt unter: Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 10:17

Endspurt für die Jahresziele

Montag, 03. September 2007

Herbstzeit - Jagdzeit. Das gilt auch für Unternehmen in denen jetzt das große Halali zur Aufholjagd auf die Jahres-Ziele ertönt.
Erfahrungsgemäß sind die Monate September bis Mitte Dezember sehr arbeitsintensiv. Das Tempo zieht noch einmal deutlich an, die Ergebnisse für das laufende Jahr sind einzufahren und gleichzeitig die Ziele für das kommende Jahr festzulegen. Der Marathon zwischen Reports und Forecasts findet seinen Ausdruck in zahlreichen Geschäftsreisen, Meetings und Conference Calls, die zusätzlich zum alltäglichen Geschäftsablauf zu absolvieren sind.

Um erfolgreich durch die Saison zu kommen, empfiehlt es sich, die Kräfte gut einzuteilen, sich selbst gut zu organisieren und vor allem auf die körperliche Fitness zu achten.
Wohl dem, der zu Jahresbeginn viel Zeit und Mühe in die Zielvereinbarung mit seinen Mitarbeiter/innen investiert hat. Der/die kann jetzt mit einer hohen Ergebnisdichte und einem hohen Zielerreichungsgrad rechnen und damit auch selbst Erfolge vorweisen. Spätestens jetzt bewahrheit es sich, dass eine Führungskraft nur so erfolgreich ist, wie seine/ihre Mitarbeiter/innen es sind.

Hier einige Tipps, wie Sie gut durch den Herbst kommen:

  • 1. Schwören Sie Ihr Team auf die letzte heiße Arbeits-Phase im Jahr ein. Berufen Sie eine außerordentliche Sitzung ein, bringen Sie alles zur Sprache, was noch zu tun ist und was eventuell der Zielereichung im Wege steht. Stärken Sie das “WIR-Gefühl” Ihres Teams und machen Sie spätestens jetzt klar, dass der Erfolg jedes Team-Mitglieds eine Säule des Gesamt-Erfolgs darstellt und daher von großer Bedeutung ist. Coachen und motivieren Sie Ihr Team und führen Sie ggf. Einzelgespräche. Zu Jahresende sind auf jeden Fall Einzelgespräche zur Zielerreichung erforderlich.
  • 2. Bereiten Sie Ihre Präsentationen inhaltlich und methodisch sehr gut vor. Zeigen Sie kurz und prägnant die wichtigsten Key-Facts und erzählen Sie dazu Ihre Erfolgsstory bzw. die Erfolgsstory Ihrer Abteilung. Bleiben Sie positiv in Ihrer Berichterstattung; bei Problemen sprechen sie diese als Herausforderungen an und weisen Sie auf Lösungsmöglichkeiten hin. Beachten Sie bei der Gestaltung der Charts das Corporate Design Ihres Unternehmens und gestalten Sie Ihre Präsentation “hirngerecht“, d.h. wenig Text und dafür Bilder, die die Botschaft einprägsam “rüberbringen”. Präsentieren Sie unterhaltsam und unterscheiden Sie sich wohltuend von denen, die in epischer Breite über ihre Ergebnisse berichen und mit textlastigen Charts die Augen und Nerven ihre Zuhörer strapazieren.
    Bedenken Sie: Jeder Auftritt zählt.
  • 3. Achten Sie auch auf Ihre Fitness. Legen Sie viel Wert auf eine gesunde Ernährung mit einem hohen Anteil an Obst und Gemüse und nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich. Gehen Sie oft an die frische Luft und gleichen Sie das viele Sitzen im Beruf mit sportlicher Betätigung aus. Vergessen Sie auch nicht die Grippeschutzimpfung - Jetzt ist die beste Zeit dafür.
  • 4. Verlieren Sie Ihre persönlichen Ziele nicht aus den Augen. Halten Sie immer wieder inne und fragen Sie sich, ob Sie noch “auf Kurs” sind. Wer im Beruf stark eingespannt ist, neigt dazu, für die eigenen Ziele betriebsblind zu werden und nur noch zu “funktionieren”. Wenn sich dieses Gefühl einstellen sollte bzw. die Work-Life Balance aus den Fugen gerät, ist Hilfe von extern in Form eines Coachings ratsam. Viele Unternehmen fördern und finanzieren Coaching, um ihre Leistungsträger wirksam zu unterstützen und weiter zu entwickeln. Zögern Sie nicht, ein solches Angebot anzunehmen. Ein Coaching on the Job oder Personal Coaching fördert die Professionalität im Job, wirkt klärend und entlastend, stabilisiert die Psyche und erhält so die Leistungsfähigkeit.

Solchermaßen gerüstet stehen die Zeichen günstig, dass Sie gut und erfolgreich durch den Herbst kommen. Ich persönlich freue mich auf Morgennebel, Indian Summer, das Knistern von Herbstlaub und hoffentlich noch viel Sonne im September und Oktober.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, New Leadership — Dr. Brigitte Wolter @ 11:15

5 häufige Karriere-Fragen im Coaching

Donnerstag, 30. August 2007

In meiner Praxis haben sich bestimmte Karriere-Fragen herauskristallisiert, die so oder ähnlich an mich gerichtet werden:

1. Wo soll ich mich bewerben? Ich habe mein Studium abgschlossen und weiß nicht, auf welche Position, bei welcher Firma ich mich bewerben soll.

2. Wie gestalte ich meinen nächsten Karriere-Schritt? Ich habe einen bestimmten Level erreicht und weiß nicht, wie ich den nächsten angehen soll. Bleibe ich in der Firma oder wäre ein Wechsel ratsam?

3. Welche Qualifikationen brauche ich noch, um meine Ziele zu erreichen? Ich habe zwar klare mittel- und langfristige Ziele, bin mir aber unsicher, welche Erfahrungen, Aus- und Weiterbildungen mir noch fehlen, um meine Ziele zu erreichen.

4. Stimmen meine Ziele noch? Ich bin privat und beruflich in einer Phase des Umbruchs und mir ist nicht mehr klar, ob ich noch auf Kurs bin. Ich würde gerne etwas ganz anderes machen.

5. Was muss ich an meiner Persönlichkeit weiterentwickeln? Ein Kollege mit gleicher fachlicher Qualifikation ist mir bei der Beförderung vorgezogen worden. Ich bin stark verunsichert, weil mir der Grund dafür nicht nachvollziehbar erklärt wurde.

Diese Fragen sind typisch für bestimmte Lebens- bzw. Berufsabschnitte und leiten in der Regel eine Phase der intensiven Selbstreflektion ein, die für weitere Entwicklungsschritte unumgänglich ist.

Im Coaching begegne ich diesen Fragen mit einer intensiven Erforschung der Motivationslage und der Werte meiner Klienten und mit einer Art von Selfassessment, in dem die Klienten ihren persönlichen “Marktwert” von ihrer Fach-, Methoden-, Sozial- und Persönlichkeits-Kompetenz ableiten können.

Darauf aufbauend erfolgt dann das Erstellen eines Maßnahmenplans, der genau beschreibt, welche Ziele mit welchen Mitteln bis wann zu erreichen sind.

Nicht selten wird das Karriere-Coaching kombiniert mit Trainings zur Erweiterung der Führungskompetenz und/oder kommunikativen Kompetenz sowie mit Mentaltraining.


Dazu nachfolgend zwei Stimmen aus meinem Klientenkreis:

Marketingmanagerin, NRW
„Je älter man wird, desto größer wird logischerweise auch die Anzahl an Erfahrungen. Das Leben hält kontinuierlich neue
Überraschungen und Veränderungen für uns bereit. Für mich ist das eine Art Wellengang, auf dem ich mich locker und mutig
bewegen und Veränderungen (Windrichtung, Strömung) als Herausforderung annehmen möchte.
Dazu brauchte es eine gute Kenntnis über sich selbst, über seine Wünsche und Ziele und seine Wertvorstellungen. Das Coaching hat mir geholfen, diese innere Sicht klarer zu machen und mich gleichzeitig für äußere Betrachtungen zu öffnen. Für mich ein wunderbarer Weg, mich der Strömung zu stellen und mich mit deutlich mehr Gelassenheit auf den Wellen des Alltages zu bewegen. Aufzustehen, mich neu auszurichten, wenn mich mal wieder eine Welle vom Brett reißt, mich zu sammeln, zu lernen und weiter auf dem Meer zu gleiten.
Meine Erfahrung…nur dem, der sich mutig dem eigenen Weg stellt, offenbart sich auch der Weg. Und es ist nicht gut, diesen abzukürzen, denn wir kommen immer pünktlich an dem Ort an, an dem wir bereits erwartet werden. Und alle Anstrengungen darin lohnen sich!“

Managerin Finance, NRW
Nach langer und harter fachlichen Aufbauarbeit einer Abteilung wurde mir bewusst, dass nicht nur technische, räumliche und fachliche Einrichtungen, Vorrichtungen, Voraussetzungen und Kompetenzen nötig sind, damit eine Abteilung ihren Anforderungen gerecht wird.
Nein, auch Kommunikation, Menschenführung, Einfühlungsvermögen und Auftreten sind unabdingbar, damit die Abteilung in sich und auch im Zusammenspiel in der Firma gut, erfolgreich und somit für alle Beteiligten zufrieden stellend arbeiten kann.

Frau Dr. Wolter hat mich in dieser zweiten und wohl auch wichtigsten Phase kompetent unterstützt: Die intensive Zusammenarbeit mit ihr hat mich in meiner beruflichen und auch persönlichen Entwicklung entscheidend weiter gebracht;…

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Karriere, Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 11:41

Die sieben häufigsten Klienten-Fragen zum Coaching

Donnerstag, 30. August 2007

Dieser Link führt Sie zur Seite von 247coaching.com. bzw. zum Artikel
7 Most Asked Client Questions About Coaching?”

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 10:32

Coaching on the Job: Wie Interim Coaches Unternehmen erfolgreicher machen

Mittwoch, 22. August 2007

“Lernen aus Erfahrung” im Sinne von “Training on the Job” oder “Learning by doing” gilt seit langem als eine probate Maßnahme, um Mitarbeiter/innen schnell in neue Tätigkeitsfelder einzuarbeiten. Bei dieser Art von Trainee -Programm stehen fachliche und methodische Kompetenzen im Vordergrund, die erlernt, vertieft und/oder perfektioniert werden sollen.
Erfolgsunternehmen zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie neben Fach- und Methodenkompetenz auch großen Wert auf die Persönlichkeitskompetenz und die Soziale Kompetenz legen.

Zur Persönlichkeitskompetenz zählen:

  • Selbstbewusstsein
  • Belastbarkeit, Frustrationstoleranz
  • Auftreten
  • Sprachlicher Ausdruck
  • Ethische Auffassung, persönliche Werte, Menschen - und Weltbild
  • Lernbereitschaft
  • Kreativität und Intuition

Zur Sozialen Kompetenz zählen:

  • Empathie, Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Fähigkeit zur Integration und Kooperation
  • Durchsetzungskraft
  • Fähigkeit, konstruktiv Feedback zu geben und souverän anzunehmen

Zur Förderung der Persönlichkeits- und Sozialkompetenz ist es optimal, wenn Unternehmen bei neuen Mitarbeitern das Trainee um ein “Persönlichkeits-Training” erweitern und verdienten Leistungsträgern ebenfalls ein “Coaching in the Job” angedeihen lassen. Voraussetzung für ein Coaching on the Job ist, dass der Coach neben seiner Coaching-Expertise auch die nötige Feldkompetenz und ausreichende Managementerfahrung, idealerweise in der gleichen Branche mitbringt.

Indem der Coach Mitarbeitern z.B. bei der Arbeit wie ein Schatten folgt, Feedback zum beobachteten Verhalten gibt, zur Selbstreflexion anregt und zusätzlich in Rollenspielen oder Inhouse-Seminaren Kommunikations- und Teamfähigkeit trainiert, sorgt er/sie dafür, dass die Betreffenden sehr schnell und nachhaltig ihre Persönlichkeits- und Sozialkompetenz erweitern und optimieren.
Wenn der Coach dann noch in der Lage ist, sein Fach- und Methodenwissen in Projekte einzubringen und sein Wissen zu multiplizieren, profitiert das Unternehmen doppelt durch Coaching und Beratung.

Fazit: Coaching on the Job als eine längerfristige Personalentwicklungsmaßnahme mit Multiplikations-Effekt ist eine sehr intensive und effektive Möglichkeit, Leistungspotentiale in Unternehmen frei zu setzen. Unternehmen, die in “Interim Coaching” investieren, zählen zu den Maximierern. Denn sie maximieren die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter/innen, damit deren Leistungsfähigkeit und Produktivität und somit die des gesamten Unternehmens.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Interim Management — Dr. Brigitte Wolter @ 10:55