Coaching on the Job: Wie Interim Coaches Unternehmen erfolgreicher machen

Mittwoch, 22. August 2007

„Lernen aus Erfahrung“ im Sinne von „Training on the Job“ oder „Learning by doing“ gilt seit langem als eine probate Maßnahme, um Mitarbeiter/innen schnell in neue Tätigkeitsfelder einzuarbeiten. Bei dieser Art von Trainee –Programm stehen fachliche und methodische Kompetenzen im Vordergrund, die erlernt, vertieft und/oder perfektioniert werden sollen.
Erfolgsunternehmen zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie neben Fach‑ und Methodenkompetenz auch großen Wert auf die Persönlichkeitskompetenz und die Soziale Kompetenz legen.

Zur Persönlichkeitskompetenz zählen:

  • Selbstbewusstsein
  • Belastbarkeit, Frustrationstoleranz
  • Auftreten
  • Sprachlicher Ausdruck
  • Ethische Auffassung, persönliche Werte, Menschen – und Weltbild
  • Lernbereitschaft
  • Kreativität und Intuition

Zur Sozialen Kompetenz zählen:

  • Empathie, Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Fähigkeit zur Integration und Kooperation
  • Durchsetzungskraft
  • Fähigkeit, konstruktiv Feedback zu geben und souverän anzunehmen

Zur Förderung der Persönlichkeits‑ und Sozialkompetenz ist es optimal, wenn Unternehmen bei neuen Mitarbeitern das Trainee um ein „Persönlichkeits-Training“ erweitern und verdienten Leistungsträgern ebenfalls ein „Coaching in the Job“ angedeihen lassen. Voraussetzung für ein Coaching on the Job ist, dass der Coach neben seiner Coaching-Expertise auch die nötige Feldkompetenz und ausreichende Managementerfahrung, idealerweise in der gleichen Branche mitbringt.

Indem der Coach Mitarbeitern z.B. bei der Arbeit wie ein Schatten folgt, Feedback zum beobachteten Verhalten gibt, zur Selbstreflexion anregt und zusätzlich in Rollenspielen oder Inhouse-Seminaren Kommunikations‑ und Teamfähigkeit trainiert, sorgt er/sie dafür, dass die Betreffenden sehr schnell und nachhaltig ihre Persönlichkeits‑ und Sozialkompetenz erweitern und optimieren.
Wenn der Coach dann noch in der Lage ist, sein Fach‑ und Methodenwissen in Projekte einzubringen und sein Wissen zu multiplizieren, profitiert das Unternehmen doppelt durch Coaching und Beratung.

Fazit: Coaching on the Job als eine längerfristige Personalentwicklungsmaßnahme mit Multiplikations-Effekt ist eine sehr intensive und effektive Möglichkeit, Leistungspotentiale in Unternehmen frei zu setzen. Unternehmen, die in „Interim Coaching“ investieren, zählen zu den Maximierern. Denn sie maximieren die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter/innen, damit deren Leistungsfähigkeit und Produktivität und somit die des gesamten Unternehmens.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Interim Management — Dr. Brigitte Wolter @ 10:55

Studienabgänger in Not: Frust mit dem Berufsstart

Freitag, 10. August 2007

Nach dem Jubel kommt der Jammer
Das Examen ist bestanden und die Erleichterung groß – sollte man meinen. Bei vielen Studienabgängern fängt nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium der Stress erst richtig an: Der Schritt vom Campus in das Unternehmen stellt den Beginn einer neuen Lebensphase dar; neues Verhalten und neue Fähigkeiten sind gefragt: es gilt, die Weichen für eine erfolgreiche Laufbahn zu stellen, sich auf die Bewerbungsphase zu konzentrieren und den richtigen Arbeitgeber zu finden. Ein Berg an neuen Aufgaben und Herausforderungen!

Terra incognita
Die Ratlosigkeit, die sich bei vielen Berufsstartern einstellt, nährt sich besonders aus der Unkenntnis bzgl. der eigenen persönlichen und beruflichen Ziele sowie der persönlichen Stärken und Ressourcen. Ebenso unbekannt sind in der Regel die
Anforderungen potentieller Arbeitgeber hinsichtlich des Leistungsprofils. Dies ist aber für anstehenden Bewerbungsgespräche und ggf. Assessments eine wichtige Voraussetzung, um sich als Mitarbeiter/in mit Potential überzeugend darzustellen. Die eigenen Ziele zu kennen und damit auch die Füller der Möglichkeiten und die Zahl der in Frage kommenden Arbeitgeber eingrenzen zu können, ist eine wertvolle Entscheidungshilfe.

Durchblick schafft Erleichterung
Wer für sich herausgefunden hat, was einem wirklich wichtig ist und welche Art von Beschäftigung bei welchem Arbeitgeber am ehesten geeignet ist, um die eigenen Vorstellungen zu realisieren, wird umso souveräner in den Interviews auftreten und umso eher den richtigen Arbeitsplatz für den Start in die Berufswelt finden.

Bewährte Starthelfer
Zunächst sind Persönlichkeitstests hilfreich, um sich der eigenen Stärken, Schwächen, Ressourcen und Potentiale bewusst zu werden. Eine weitere, sehr effektive Möglichkeit besteht darin, mit Unterstützung eines Karriere Coachs den Start in den Beruf optimal vorzubereiten; dabei setzt der Coach nicht nur Impulse zur Selbstreflektion, sondern steht auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es in die aktive Bewerbungsphase geht.

Persönliche Wertschöpfung
Sicherlich stellt die Investition in ein Karrierecoaching für Studienabgänger eine gewisse Hemmschwelle dar; wenn man jedoch bedenkt, wie wichtig ein gelungener Start für die ganze Laufbahn sein kann, dann wird schnell klar, wie sehr sich die Investition in das „Startcoaching“ lohnt. Der Umfang des Coachings variiert hinsichtlich des Bedarfs an Orientierungshilfe, Zielklärung und Bewerbungstraining. So lässt sich individuell ein Leistungspaket schnüren, das die Investition transparent macht und das Coaching überschaubar hält.
Professionelle Coaches verfügen über langjährige Berufserfahrung und können so Berufsanfängern wertvolle Hinweise geben, worauf es im Beruf ankommt, welche ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen noch zu entwickeln sind und wie sie am besten weiterkommen.
Mit Investitionen in die eigenen Persönlichkeit so früh wie möglich anzufangen, ist die beste Garantie für ein „ertragreiches“ und „erfülltes“ Berufsleben.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 11:23

Wertecoaching für Manager

Donnerstag, 02. August 2007

Das Konzept der werteorientierten Persönlichkeitsberatung spricht insbesondere Menschen an, die neue „Anker“ suchen, um wieder „Halt im Leben“ zu finden. Meist sind es Phasen der Veränderung, in denen latente Sinnkrisen offen zutage treten und auf körperlicher und seelischer Ebene Symptome verursachen.
Die von Viktor E. Frankl begründete Logotherapie (Logos = Geist, Sinn) begegnet Sinnlosigkeitsgefühl und der existenzieller Frustration mit einer „sinnzentrierten Psychotherapie“, in der „Sinnfindungsgespräche“ eine wesentliche Rolle spielen. Darin geht es insbesondere darum, den Zugang zu den eigenen Werten und Selbst-Wert-Gefühlen neu zu entdecken und aus den gewonnen Einsichten dem Leben einen neuen Sinn zu geben.

Für die Berufsgruppe der Manager/innen ist Frankl’s Ansatz der Logotherapie und das darauf basierende werteorientierte Coaching in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Auf der persönlichen Ebene wirkt es prophylaktisch Sinnkrisen entgegen, auf beruflicher Ebene führt es zu einer Haltung, in der werteorientiertes Management zum Maßstab unternehmerischen Handelns wird und Mitarbeitern „sinnmotiviertes“ Handeln ermöglicht. Oft wird das Bekenntnis zu Werten in schriftlich fixierten Leitbildern abgebildet, die jedoch nur dann „Sinn“ machen, wenn sie gelebt werden.

Die Werte des einzelnen und die Werte des Unternehmens stehen beim werteorientierten Coaching für Manager/innen im Fokus. Selbst-Bejahung ist die Voraussetzung, um auch anderen eine Bejahung ihres Lebens und Arbeitens zu ermöglichen. Mit anderen Worten, erst wenn ich mit mir selbst im reinen bin und mich gut fühle, kann ich auch andere Menschen fördern und dazu beitragen, ihr Leben mit Sinn zu erfüllen.

In Zeiten knapper Arbeitskräfte wird das Betriebsklima zum kritischen Faktor: Der „War of Talents“ wird immer mehr über die Arbeitbedingungen entschieden und somit über die Unternehmenskultur. Leistungsträger gehen dahin, wo sie sich entfalten können und wo ihnen die Arbeit Freude macht. Insofern ist Werteorientierung mit Rückbesinnung auf menschliche Bedürfnisse eine existenzielle Herausforderung für Unternehmen, die sich im Wettbewerb um die besten Kräfte zu messen haben. Und für sich selbst bedeutet Werteklarheit Klarheit bzgl. der eigenen Ziele, Klarheit bzgl. Entscheidungen und Sinngewinn.
Werteorientiertes Coaching bahnt den Weg zu einer befreienden Selbst-Erfahrung, die hilft, alten Ballast abzuwerfen und aus dem Tunnelblick hinaus wieder freie Sicht auf das Wesentliche zu bekommen.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 10:41

Neu: Basis-Ausbildung zum Personal Coach

Montag, 23. Juli 2007

Mehr Professionalität in der Beratung durch Coachingwissen

Noch nie zuvor war der Bedarf an individueller Beratung so hoch wie heute. Denn viele Menschen brauchen in unserer beschleunigten Zeit mehr als reine Sachinformationen. Sie brauchen vielmehr individuelle Lebensberatung, um privat und beruflich ihr Leben zu meistern. Für alle beratend Tätigen bedeutet das einen gesteigerten Anspruch an die Qualität ihrer Beratung bzw. an ihre Beratungskompetenz.

Coachen lernen – ganzheitliche Qualifizierung für Persönlichkeitsberatung

Menschen, die es als ihre Aufgabe ansehen, anderen Menschen beratend, Mut machend, inspirierend, fordernd und fördernd zur Seite zu stehen, finden in Coaching eine ideale Zusatzqualifikation und in der Tätigkeit des Coach eine erfüllende Aufgabe mit interessanten Perspektiven.

Wettbewerbsvorteil durch Coaching

Die Kompakt-Ausbildung bietet Ihnen eine solide Einführung in das Personal Coaching. Sie eignet sich besonders für Personen, die in ihrem beruflichen Umfeld beratend und führend tätig sind und/oder die später als Coach tätig sein und ihre ersten Schritte in diese Richtung gehen wollen:

Zielgruppen:

  • Führungskräfte aus der Wirtschaft
  • Personen in beratenden Berufen
  • Personen, die sich für den Beruf des Coach interessieren und sich wesentliche Grundkenntnisse aneigenen möchten.

Praxisorientierte Ausbildung

Der Basislehrgang Coaching ist sehr praxisbezogen und trainingsintensiv. Alle Teilnehmer/innen werden von Anfang an vor der Gruppe präsentieren, lehren, coachen und selbst gecoacht werden. Intensives Kommunikationstraining sowie praktische Übungen zum Aufbau und Ablauf von Coachingsitzungen sind elementare Bestandteile der Ausbildung, die außerdem wichtige Tipps zur Positionierung Ihrer Praxis/Ihres Beratungsprofils enthält.

Die Ausbildung basiert auf Methoden des integrativ/systemischen Coaching. Sie umfasst insgesamt 4 Monate und findet in 4 Modulen zu je 2 Tagen (= insgesamt 8 Tage) + optional 1 Prüfungstag (zwei Monate später) in Gruppen von 6 bis max. 10 Personen statt; nach erfolgreicher Teilnahme an allen Workshops erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit, in einem eintägigen Curriculum Ihr Konzept als Coach zu präsentieren und in einem Life Coaching das Gelernte und Ihre neuen Erkenntnisse unter Beweis zu stellen. Die erfolgreich bestandene Prüfung wird mit dem brandinvest Zertifikat „Personal Coach Basic“ dokumentiert.
Ausbildungsort ist Bad Honnef am Rhein (Raum Köln/Bonn).

Auszug aus den Inhalten:

  • Basiswissen Coaching
  • Wertebewusstsein, Verantwortung und Rollenverständnis als Coach
  • Einführung in systemisch/integratives Coaching
  • Aufbau und Ablauf von Coachinggesprächen/ –sitzungen
  • Entwicklung eines Coaching-Konzeptes
  • Integration von Coaching in die Beratungs-Praxis
  • Aspekte von Führung; Mitarbeiter-Coaching und Mentoring

Ihr Nutzen‑ Eine kompakte Ausbildung mit langfristigen Perspektiven:

  • Erweiterung Ihrer sozialen Kompetenz
  • Aufwertung Ihrer Beratungstätigkeit
  • Mehr Souveränität im Umgang mit belastenden Situationen
  • Intensive Selbstreflexion, mehr Zielklarheit und Motivation für sich selbst
  • Mehr Effizienz in der Mitarbeiterführung
  • Entwicklung eines individuellen Coaching-Stils
  • Zusatzqualifikation für einen Beruf mit Zukunft

Referentin: Management Coach und Kommunikations-Expertin Dr. Brigitte Wolter. Sie verfügt über eine vom Deutschen Bundesverband Coaching DBVC anerkannte Ausbildung zum Coach der Wirtschaft (IHK) und ist ausgebildete Mental-Trainerin mit mehrjähriger Coaching-Praxis.

Investition: 2.200.- € zzgl. MwSt. für alle 8 Tage;
Prüfungsgebühr einmalig: 150.- € zzgl. MwSt..
(Arbeitsmaterial/Handbuch im Preis enthalten; pro Modul wird eine Verpflegungspauschale von 42.- € zzgl. MwSt. = 50.- € erhoben; Reise‑/Übernachtungskosten sind nicht enthalten.)

Start der nächsten Kurse:* (jeweils Sa + So)

  • PECO 308: 18.10.2008 – 19.10.2008

*Anmeldung
Weitere Informationen sowie
Anmeldeformular zu diesem Kurs finden Sie auf der Homepage von brandinvest Corporate Coaching. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch gerne telefonisch für weitere Auskünfte und für eine Qualifizierungsberatung zur Verfügung. Bitte nehmen Sie Kontakt auf.

Sammeln Sie Punkte als Coach und erweitern Sie Ihren Experten-Status. Eine rechtzeitige Buchung verschafft Ihnen den entscheidenden Vorsprung.

    Die Führungskraft als Coach und Sinnstifter im Unternehmen:
    Auch als Inhouse Seminar zur nachhaltigen Weiterentwicklung von Führungskräften mit passgenauem Zuschnitt auf Ihr Unternehmen zu buchen.

Fragen Sie nach einem Angebot.

    Exklusives Einzel Coaching kombinieren mit exklusiver Einzelausbildung:

  • Auf Wunsch kann Ihre Ausbildung auch individuell auf Sie zugeschnitten als Einzelausbildung erfolgen. Gegen einen Aufpreis von nur 600.- € erhalten Sie eine exklusive, auf Sie zugeschnittene Einzelausbildung mit individuellem, intensiven Einzel-Coaching. Nutzen Sie diese einmalige, günstige Gelegenheit, in Ihre Persönlichkeit zu investieren!
Abgelegt unter: Coaching & Consulting, brandinvest Akademie — Dr. Brigitte Wolter @ 09:36

Coaching-Zeiten, Coaching-Orte

Dienstag, 17. Juli 2007

Coaching auch samstags und am Wochenende?

Eine häufige gestellte Frage von Privatkunden im Erstgespräch ist die: „Coachen Sie auch samstags oder nach Feierabend?“ Dazu meine Antwort: Ich richte mich nach den Möglichkeiten meiner Klienten und Klientinnen. Das bedeutet für mich fast immer Coaching auch am Wochenende oder in den Abendstunden, da Privatkunden werktags nur nach der Arbeit bzw. samstags Zeit für ihr Coaching haben.

Notfall-Coaching

Mitunter muss es ganz schnell gehen. Da kommt ein Anruf eines besorgten Klienten, der in wenigen Tagen an einer sehr entscheidenden Sitzung teilnimmt und sich spontan entschlossen hat, sich auf diese Sitzung mit Hilfe eines Coachs professionell vorzubereiten. Oder ein anderer Klient steht vor einer wegweisenden Entscheidung, die keinen Aufschub mehr duldet und braucht dringend ein Coaching, um endlich seine Entscheidung fällen zu können.
Dann sind dann Fälle, wo ich mich mit den Klienten kurzfristig in den Abendstunden treffe und sie coache. Und dann kann es auch schon mal spät werden.

Firmenkunden

Bei Auftragscoaching findet das Coaching in der Regel unter der Woche und in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt. Doch auch hier gibt es Ausnahmen und Regelungen für Coachings außerhalb der normalen Geschäftszeiten. Es muss für beide Seiten passen.

Wo finden die Coachings statt?

Ich coache grundsätzlich deutschlandweit. Schwerpunkte sind das Rhein-Main-Gebiet, Frankfurt, Wiesbaden, Limburg und das Rheinland, Raum Düsseldorf, Köln, Bonn. Die Coachings finden entweder bei mir in der Praxis in Hohenstein, in Bürocentern, Hotels/Kongresszentren oder in den Firmen der Auftraggeber statt.

Fazit: Für meine Klienten/Klientinnen bin ich da, wenn sie und wo sie mich brauchen.

Wählen Sie flexibel und individuell Ihr Coaching. Ich berate Sie gerne. Kontakt.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 09:08

Arbeitgeberwechsel souverän meistern

Samstag, 14. Juli 2007

Zum Thema Kündigung, Outplacementberatung und Coaching berichten Barbara Mayrhofer-Grünbühel/Martha Karner in ihrem Artikel ARBEITGEBERWECHSEL/Trennung ohne Hindernisse bei „jobpilot.at„.

Hier Auszüge aus dem Artikel:

„Auch wenn bei einer Kündigung die Emotionen hoch gehen: Wer Ruhe bewahrt und die Tür nicht wütend hinter sich ins Schloss wirft, zeigt Souveränität. Außerdem wirkt sich ein harmonisches Ende der Arbeitsbeziehung positiv auf die weitere Karriere aus.

Ein Anruf beim ehemaligen Arbeitgeber ist für die meisten Personalbeauftragten ein wichtiges Instrument, um die Qualifikation eines Bewerbers zu überprüfen. Ein gutes Verhältnis des Bewerbers mit seinen Ex-Chefs ist dabei eindeutig von Vorteil. …..

…..Auch Unternehmen erkennen immer öfter, dass eine gute Gesprächsbasis mit scheidenden Mitarbeitern viele Vorteile bringt. „Neben dem möglichen Imageschaden für die Firma und langwierigen Rechtsstreitigkeiten ist auch das Arbeitsklima und die Motivation der verbleibenden Mitarbeiter ein nicht zu vernachlässigender Punkt“, plädiert Ursula Tatzber für eine Trennung in Frieden.

Viele Firmen ziehen deshalb professionelle Outplacement-Berater unterstützend hinzu, um den Trennungsprozess für alle Beteiligten zu erleichtern. „Eine Trennung von einem langjährigen Kollegen kann zu Verunsicherung unter den Mitarbeitern führen. Professionelle Kommunikation und Information kann die Angst vor weiteren Kündigungen nehmen und eine mögliche Fluktuation verhindern“, sagt Heidi Binishofer, Personalberaterin bei Albrecht Business Coaching.

Mit gezieltem Coaching zu neuem Erfolg

Bei einer Outplacement-Beratung wird den gekündigten Mitarbeitern Unterstützung dabei geboten, mit der neuen Situation besser umzugehen. Gezieltes Coaching soll laut Binishofer die Persönlichkeits‑ und Kompetenzentwicklung fördern. „Der Coachingprozess wird durch die Konfrontation mit der neuen Lebenssituation oftmals zu einem Türöffner. Eigene Ziele werden überprüft, eventuell korrigiert und auch ganz neue Möglichkeiten werden am Horizont erkennbar„, erklärt Tatzber… “

Quelle:Den ganzen Artikel ARBEITGEBERWECHSEL/Trennung ohne Hindernisse hier lesen.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 07:37

Wie coachable sind Sie? – Coachability Test

Dienstag, 10. Juli 2007

Ein Coaching erfordert ein bestimmtes Investment in Geld, Zeit und Energie. Die nachfolgenden Fragen sollen Ihnen helfen herauszufinden, ob Coaching zum gegenwärtigen Zeitpunkt das Richtige für Sie ist.

  • 1. Bin ich neugierig zu erfahren, welche Potentiale noch in mir schlummern?
  • 2. Zählen lebenslanges Lernen und persönliches Wachstum zu meinen wichtigsten Werten?
  • 3. Habe ich ganz bestimmte Ziele, die ich in Kürze erreichen möchte?
  • 4. Finde ich es nützlich, mit anderen zusammen zu arbeiten, um meine Ziele zu erreichen?
  • 5. Finde ich Feedback/konstruktive Kritik wertvoll, um weiter zu kommen?
  • 6. Bin ich offen für Veränderungen und neue Perspektiven?
  • 7. Kenne ich den Unterschied zwischen Coaching, Therapie und Beratung und bin ich mir sicher, dass Coaching am besten geeignet ist, um meine Probleme zu lösen?
  • 8. Weiß ich, dass der Coach mir keine fertigen Lösungen oder Ratschläge anbietet, sondern mir hilft, die Lösungen für mein Problem selbst zu finden?
  • 9. Bin ich mir klar darüber, dass meine Veränderung auch Veränderungen in meinen Beziehungen und Verhältnissen mit sich bringen kann und bin ich bereit, die damit verbundenen Konsequenzen auf mich zu nehmen?
  • 10. Habe ich die Möglichkeit, mir die erforderliche Zeit für ein Coaching zu nehmen?
  • 11. Habe ich die finanziellen Ressourcen, um in ein Coaching zu investieren?
  • 12. Bin ich bereit, für das Coaching eventuell auf andere Ausgaben wie z.B. für Urlaub zu verzichten?

Ihre Auswertung:
1–3 Fragen mit Ja beantwortet: Coaching ist zurzeit nicht das Richtige für Sie.

4–6 Fragen mit Ja beantwortet: Sie haben noch gewisse Vorbehalte. Informieren Sie sich bei Personen, die bereits ein Coaching absolviert haben und/oder bei Coaches, was Coaching bewirkt und wie Ihnen ein Coach helfen kann.

7–9 Fragen mit Ja beantwortet: Sie sind grundsätzlich „coachable“.

10–12 Fragen mit Ja beantwortet: Coaching ist für Sie sehr geeignet. Suchen Sie sich einen passenden Coach und beginnen Sie mit dem Coaching.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 10:40

Das Coaching Erstgespräch

Montag, 09. Juli 2007

Am Anfang eines Coachings steht das sog. Erstgespräch. Es dient dazu, dem Coach und dem Coachee eine Entscheidungsgrundlage für die künftige Zusammenarbeit zu geben. Das bedeutet vor allem, ein Gefühl dafür zu bekommen, ob die „Chemie“ stimmt und ob eine vertrauensvolle Coaching-Beziehung aufgebaut werden kann.

Folgende grundsätzliche Fragen stehen dabei im Raum
für den Coach…:

  • Welchen Bedarf an Coaching, Training, Beratung erkenne ich?
  • Bin ich der richtige Coach, um den Coachee wirksam zu unterstützen?
  • Will ich mich auf diesen Coachee einlassen?

für den Coachee:

  • Ist mir der Coach sympathisch?
  • Hat der Coach die Kompetenz, mir bei meinem Problem zu helfen?
  • Wie hat sich mir der Coach präsentiert und welche Schlüsse ziehe ich daraus?
  • Bin ich bei diesem Coach „in guten Händen“?
  • Was muss ich an Zeit und Geld in das Coaching investieren?

Damit das Erstgespräch eine wirkliche Entscheidungshilfe darstellt, ist es wichtig, dass es strukturiert abläuft. Hier ist der Coach als Moderator gefordert, alle Punkte anzusprechen, die für eine Zusammenarbeit relevant sind. Der typische Ablauf eines Erstgesprächs sieht in der Regel so aus:

    Coaching Erstgespräch

  • Begrüßung und „Warm up“
  • Coach und Coachee stellen sich einander vor
  • Coach erklärt Ablauf des Gesprächs und weist auf Besonderheiten von Coaching als Beratungsform hin
  • Coachee trägt sein Anliegen vor und äußert seine Wünsche
  • Coach hinterfragt Ziele und Erwartungen des Coachee
  • Coach erläutert den methodischer Rahmen und gibt erste Einschätzung hinsichtlich Inhalte und Dauer des Coachings
  • Coach beantwortet noch offene Fragen des Coachee
  • Coach und Coachee klären die vertraglichen Voraussetzungen für das Coaching wie Honorar, Zahlungsmodus, Dauer und Turnus der Sitzungen
  • Vereinbarung der weiteren Vorgehensweise und Verabschiedung

Für den Coachee ist es auch wichtig zu erfahren, wo die Grenzen und eventuell auch „Risiken“ von Coaching liegen. Ein seriöser Coach wird daher auf diese Punkte explizit im Erstgespräch hinweisen.

Zu den Spielregeln von Coaching zählt unabdingbar die Vereinbarung beider Partner zur Verschwiegenheit bez. vertraglicher Vereinbarungen und Inhalte des Coachings. Ebenfalls unabdingbar ist die Erklärung des Coachs zu seiner ideologischen Unabhängigkeit.

Das Erstgespräch dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten. Manche Coaches bieten es unverbindlich/kostenlos an, andere stellen es pauschal in Rechnung, wenn kein Beratungsauftrag erfolgt; kommt es hingegen zu einem Coachingmandat, entfällt das Honorar bzw. es wird auf das Coachinghonorar angerechnet.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 10:16

Ratgeber für den Umgang mit schwierigen Chefs

Mittwoch, 27. Juni 2007

Beim Stöbern im World Wide Web habe ich auf der Site careerknowhow folgenden Artikel gefunden: What To Do When Your Boss Is A Jerk von Coach Rachelle Disbennett-Lee

Nachfolgend der Artikel in gekürzter Form und frei übersetzt:

  • 1. Die Perspektive ändern: Solange Sie den/die Chef/in durch den Filter „schwierig“ wahrnehmen, wird er/sie auch schwierig sein. Nehmen Sie ihn/sie stattdessen so wie er/sie ist und nehmen sie keine Bewertungen, Verurteilungen mehr vor.
    Ihre veränderte Einstellung wird Ihnen helfen, Ihrem Chef/Ihrer Chefin in anderer Weise zu begegnen.
  • 2. Lernen Sie, Ihre/n Chef/in zu managen. Finden Sie heraus, was er/sie möchte und was nicht, mag und was nicht und wie sie Ihren Job so ausführen, wie es seiner/ihrer Vorstellung entspricht.
  • 3. Machen Sie sich bewusst, dass Ihr/e Chef/in sich nicht ändert. Sie können die nur die Art und Weise ändern, wie Sie mit ihm/ihr umgehen. Dadurch gewinnen Sie die Kontrolle über Ihre Aktionen und Reaktionen.
  • 4. Es spielt keine Rolle, ob Sie Ihre/n Chef/in mögen oder nicht. Sie müssen nicht die besten Freunde sein, aber Ihre Beziehung zueinander sollte durch Professionalität gekennzeichnet sein. Das bedeutet, keine Klagen und kleinen Klatsch über den/die Chef/in und einfach „die Arbeit tun.“
  • 5. Sie haben immer die Wahl: Love it. Change it. Leave it. Sie können bleiben und mit der Situation leben, sie verändern oder Sie können gehen. Es gibt Ansprechpartner im Unternehmen in der Personalabteilung oder auch extern, wie z.B. Anwälte, die Ihnen weiterhelfen können. Sie sind niemals machtlos. Sie haben die Kontrolle.
  • 6. Dokumentieren Sie alle Vorgänge, Interaktionen, Aufgaben, die Sie erledigt haben und was Sie sonst noch für wichtig erachten. Dies ist wichtig, falls Sie eine Klage vor dem Arbeitsgericht anstreben.
  • 7. Jeder ist für irgendjemanden eine schwierige Person. Sie mögen einen persönlichen Konflikt mit Ihrem Chef/Ihrer Chefin haben: Fragen Sie sich selbstkritisch, was Sie selbst zum Konflikt beigetragen haben. Es gibt immer zwei Seiten. Manchmal merken wir nicht, wie wir durch unser eigenes Verhalten die Dinge verschlimmern. Gehen Sie einen Schritt zurück, reflektieren Sie Ihr eigenes Verhalten und ändern sie es. Dies mag hart sein, aber so können Sie sich aus dem Drama ausklinken und etwas für Ihr Wohlbefinden tun. Der Klügere gibt nach.
  • 8. Suchen Sie sich Jemanden von extern, der die Situation objektiv betrachtet und Ihnen hilft, eine Strategie für den Umgang mit dem/der Chef/in zu entwickeln. Das entlastet Sie und unterstützt Sie darin, einen „gesunden“ Weg zu finden, um mit der Situation umzugehen.
  • 9. Und denken Sie daran: Sie bestimmen über sich selbst. Lassen Sie nicht zu, dass jemand anderes über Ihr Leben bestimmt. Kontrollieren Sie Ihre Aktionen und überprüfen Sie Ihre Einstellung. So lange wie Sie die Situation kontrollieren, solange können Sie die Situation steuern und solange haben Sie die Wahl.

Link zum vollständigen Artikel.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 11:18

Der Interim Coach – Implementierer, Transformierer und Kulturstifter auf Zeit

Dienstag, 19. Juni 2007

Interimmanager/innen sind auch hierzulande immer öfter in Unternehmen anzutreffen, in denen es im weitesten Sinne um Sanierung, Reorganisation, Restrukturierung geht. Dass dabei Zahlen und Fakten im Sinne von Prozesssteuerung im Vordergrund stehen, ist nahe liegend.

Die Interimmanager/innen mit Finance oder IT‑ KnowHow stoßen hingegen häufig an ihre Grenzen, wenn zwischenmenschliche Probleme oder Mangel an sozialer Kompetenz im Unternehmen (manchmal bei nur wenigen Personen) die Umsetzung der Konzepte in Frage stellen, wobei alle Hierarchie-Ebenen betroffen sein können.

Aus diesem Grunde bieten u.a. Interimmanagement Provider zunehmend auch Coaches an, die sich hauptsächlich darum kümmern,

  • Fach‑ und Führungskräfte optimal auf Veränderungen im Unternehmen vorzubereiten,
  • mit Ihnen Szenarien im Changemanagement durchzuspielen
  • und Führungskräfte (weiter) zu entwickeln.

Im Gegensatz zu Coaches, die auf Stundenbasis arbeiten, sind Interim Coaches im Idealfall für längere Zeit halbtags bis ganztags im Unternehmen. Dabei tauchen sie vollkommen in die Kultur des Unternehmens ein und können so erkennen, wo Potential zur Verbesserung in der Zusammenarbeit liegt. Sie geben z.B. Empfehlungen für Change Management, Change Communications, führen Seminare/Workshops/Teamcoachings durch und ergänzen/kombinieren diese durch gezielte Einzelcoachings und Einzeltrainings.

Es gibt Phasen, in denen bei Führungskräften/Manager/innen der Fluchtinstinkt geweckt wird, etwa wenn Personalabbau als letzte Konsequenz unumgänglich ist. Die damit verbundenen Turbulenzen erzeugen nicht selten mindestens ebensoviel Betroffenheit und Verunsicherung auf Seiten des Managements wie auf Seiten der betroffenen Mitarbeiter. Wer möchte schon gerne andere Menschen um ihre Arbeitsplätze bringen und als Überbringer der schlechten Botschaft am Pranger stehen? Um ihrem Führungsauftrag gerecht zu werden und ihr Ansehen zu wahren, müssen Führungskräfte/Manager/innen aber gerade in solchen Zeiten Flagge zeigen und an vorderster Front Stellung beziehen. Die damit verbundnen psychischen Belastungen erfordern viel Frustrationstoleranz und Beharrungsvermögen. Vor allem sind Feingefühl und Souveränität im Umgang mit den Betroffenen erforderlich. In solchen Fällen ist es ratsam, eine/n Berater/in/Coach an der Seite zu wissen, der/die außer von Coaching vor allem auch etwas von Changemanagement und von Unternehmenskommunikation versteht.

Auch und besonders für die vom Personalabbau Betroffenen kann Coaching hilfreich sein, indem es sie darin unterstützt, die Trennung besser zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln. Entsprechende Outplacement-Konzepte sollten daher selbstverständlicher Teil der Restrukturierungsmaßnahmen sein.

Wie sieht das idealtypische Profil von Interim Coaches aus?

Ideal ist es, wenn Interim Coaches

  • einen akademischen Abschluss haben
  • eine fundierte Coaching-Ausbildung nachweisen können (mit mind. 150 Std. Ausbildung)
  • eine Moderatorenausbildung haben und Seminare/Workshops halten können
  • betriebswirtschaftliches Grundwissen haben
  • langjährige Erfahrung als Führungskraft haben
  • über Projekt-Management Erfahrung verfügen
  • über profunde Kenntnisse der Unternehmenskommunikation verfügen
  • und durch eine hohe Soziale Kompetenz überzeugen.

Interim Coaches können sich sehr segensreich für ein Unternehmen auswirken, indem sie dazu beitragen, dass Blockaden beseitigt, Situationen geklärt und so Leistungsbereitschaft und Arbeitsmotivation wieder hergestellt werden. Außerdem sind Interim Coaches „Umsetzungspezialisten„. Ihr Fokus ist darauf gerichtet, individuelle und unternehmerische Optionen für zielführendes, erfolgreiches Handeln zu eröffnen. Sie wirken als Katalysator für die Implementierung von Beratungs-Konzepten und sorgen für einen schnelleren und effizienteren Wissens-Transfer im Unternehmen. Keinesfalls sind sie als „Under Cover Agenten“ der Geschäftsführung unterwegs, sondern verstehen ihr Mandat als Verpflichtung gegenüber jedem einzelnen Mitarbeiter. Denn Vertrauen ist das beste Kapital eines Interim Coaches.

Sind Sie daran interessiert mehr darüber zu erfahren, was ein Interim Coach für Sie/Ihr Unternehmen tun kann?

Dann wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle in Hohenstein, Tel.: +49 (0)6120 97 97 72 oder senden eine E-Mail an info@brandinvest.com. Wir nehmen so schnell wie möglich mit Ihnen Kontakt auf.
Kontakt brandinvest Corporate Coaching

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Interim Management, New Leadership — Dr. Brigitte Wolter @ 15:11