E-Mail-Coaching – Fernberatung per Internet

Dienstag, 20. Februar 2007

Wenn das Budget knapp ist, die Zeit kurz oder der gewünschte Coach zu weit weg, bietet sich als Alternative zu Präsenzcoachings das E-Mail-Coaching an. Hierbei handelt es sich um eine Variante des Coaching, bei der Coach und Coachee in regelmäßigen Abständen in einem vereinbarten Zeitraum hauptsächlich über E-Mail miteinander kommunizieren und Beratung/Feedback auf schriftlichem Wege stattfindet.

E-Mail-Coachings eignen sich besonders für Anlässe, bei denen es allgemein um Orientierung in Karriere/Beruf und Privatleben sowie um die Suche nach Lösungen und um Zielfindung und Zielerreichung geht.

Die Investitionen für E-Mail-Coachings liegen deutlich unter denen von Präsenzcoachings. Oft wird ein Gesamtbudget vereinbart, etwa für ein halbes Jahr, das im Voraus bezahlt und im Rahmen dessen die E-Mail Coachings „abgebucht“ werden. Bei brandinvest werden, sofern nicht anders vereinbart, Budgets für 6 bzw. 12 Monate vereinbart, wobei ein bis zwei E-Mail-Kontakte pro Monat angenommen werden. Die Investitionen liegen hier bei 270.- € bis 540.- € Zeitbudget für ein halbes Jahr bzw. 540.- bis 1.080.- € für ein Jahr zzgl. Mehrwertsteuer.

Bei einem Präsenzcoaching fallen diese Kosten je nach Stundensatz bereits bei einer einzigen Sitzung an. Dafür können E-Mail-Coachings aufgrund der fehlenden direkten Kommunikation und Wahrnehmung von Körpersprache sowie der direkten Intervention des Coachs über Dialogik nicht die Tiefe und Intensität erreichen wie ein Präsenzcoaching. Wer seine Erwartungen in E-Mail-Coaching dementsprechend realistisch ansetzt, für den kann diese Form des Coaching jedoch ein preiswerter Weg zur Neuorientierung und Lösungsfindung bzw. zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit sein.

Interessenten für ein E-Mail-Coaching können sich unverbindlich hier informieren.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 11:23

Zielfindung und Zielerreichung

Montag, 12. Februar 2007

Die Bedeutung von Zielen für eine erfolgreiche Lebensgestaltung kann nicht oft genug betont werden. Dabei ist es wichtig, sich sowohl kurzfristige (Tages‑, Wochen‑ und Monatsziele) als auch mittel-und langfristige Ziele (1‑, 5–10 Jahresziele) zu setzen. Der Grund liegt darin, dass kurzfristige Ziele ohne den Bedeutungshintergrund von mittel‑ und langfristigen Zielen keine Zugkraft haben und deshalb bei geringsten Widerständen aufgegeben werden.

Um einen langfirstigen Zielhorizont erkennen zu können, ist es erforderlich, dass Sie sich zunächst Klarheit über Ihre persönliche Lebensvision verschaffen, bzw. über das, was Sie im Leben erreichen (= Ihre Traumziele) wollen. Dabei gehen Sie so vor, dass Sie für jeden Bereich Ihres Lebens (Körper/Familie/Freunde/Gesellschaft/Zukunft) herausfinden, was Ihnen wichtig ist und warum und dies schriftlich niederlegen. Auf diese Weise erkennen Sie, welche Werte für Sie eine große Rolle spielen und welche Werte Sie derzeit schon“leben“ und welche nicht. Erst wenn Ihnen das glasklar ist, erkennen Sie auch für jeden Lebensbereich, wo Handlungsbedarf besteht und die Ziele, die sich daraus für Sie ergeben.

Wenn Sie dann Ihre Ziele aufschreiben, stellen Sie sicher, dass es Ziele sind, die Sie auch wirklich erreichen können. Das heißt, Ihre Ziele sollten Sie weder überfordern noch jenseits Ihrer Möglichkeiten liegen, Ihre Ziele sollten also

  • klar,
  • attraktiv,
  • planbar,
  • messbar
  • und realistisch sein.

Ganz wichtig ist es, dass Sie sich Ihre Ziele jeden Tag aufs neue anschauen und sogar immer wieder neu aufschreiben, bis sie Ihnen in Fleisch und Blut übergegangen sind. Alle kurzfristigen Ziele sollten sich aus den mittel‑ und langfristigen ableiten und Ihrem Lebensentwurf dienen. D.h., fragen Sie sich bei allen Tätigkeiten, ob sie Ihrer Zielerreichung wirklich dienen und ob sie Sie weiterbingen.
Manchmal erfordern neue Lebensumstände ein Überprüfen und Anpassen der Ziele. Wenn ein Weg versperrt ist, führt eben ein anderer zum Ziel. Hauptsache, Sie verlieren Ihre übergeordeneteten Ziele nicht aus den Augen.

Für den Prozess der Zielfinding ist es mitunter hilfreich, diesen mit Hilfe eines Coachs zu starten. Der Vorteil liegt darin, dass der Coach durch Moderation, Hinterfragen und Spiegeln verborgene Potentiale und Ressourcen aufspüren kann und dazu beiträgt, dem Selbstkonzept des Coachee mehr Tiefe und Authentizität zu geben.

Für die Initalzündung eines solchen Ziefindungsprozesses werden je nach persönlichen Voraussetzungen etwa 2 bis 3 Sitzungen (6 bis 9 Stunden) benötigt. Soll der Prozess weiter begleitet werden, etwa, um mit Unterstüzung des Coachs ein persönliches Lebensleitbild zu entwerfen oder um zumindest in der ersten Zeit die Zielerreichung sicher zu stellen, sind in einem Zeitraum von ca. ½ bis 1 Jahr 6 bis 12 Sitzungen für die Persönlichkeitsarbeit einzuplanen. Wer sich dafür interessiert, findet weitere Informationen bei brandinvest oder nimmt Kontakt auf, um sich in einem unverbindlichen Gespräch beraten zu lassen.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Life Design — Dr. Brigitte Wolter @ 11:25

Kann man Erfolg lernen?

Donnerstag, 18. Januar 2007

Kann man Erfolg lernen und wenn ja, wie geht das? – Hinter dieser mir kürzlich gestellten Frage verbirgt sich die noch immer gängige Auffassung, dass Erfolg ein Phänomen ist, das viel mit Glück zu tun hat und sich eher zufällig ereignet. Andererseits zeigt die Frage, dass das Wissen über die Gesetzmäßigkeiten des Erfolges und ihre praktische Anwendung noch nicht allzu weit verbreitet sind.

Gleichwohl lässt sich die Erfolgsfrage nicht pauschal beantworten, da Erfolg für jeden etwas anderes bedeutet. Dies gilt es zunächst zu klären. Erfolgreich sind Menschen vor allem dann, wenn sie ihre Talente entfalten und ganz in ihren Tätigkeiten aufgehen. In der Schule des Erfolgs geht es deshalb zunächst darum, heraus zu finden, welche Talente in einem schlummern; Denn wer seine Gaben kennt, erkennt auch seine Auf-gaben im Leben.

Die eigenen Talente zu kennen ist das eine, sie aber auch effektiv und effizient einzusetzen ist das andere. Hier kommt es darauf an, die Gesetzmäßigkeiten des Erfolges kennen zu lernen und systematisch anzuwenden. Alle Facetten der Persönlichkeitsentwicklung und bewusstes, systematisches Setzen von Ursachen spielen hier eine große Rolle.

Insofern lässt sich Erfolg tatsächlich lernen: Selbstfindung, Selbstverwirklichung und im Einklang mit den Lebenszielen die richtigen Ursachen setzen, gewürzt mit einer guten Portion Mentaltraining, das sind die elementaren Zutaten, die zu außergewöhnlichen Leistungen und somit zum Erfolg führen.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Life Design, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 16:09

Der blinde Fleck

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Oft sind es die Kleinigkeiten, die den Durchbruch in der Karriere vereiteln. So kann zum Beispiel jemand, der über herausragende Intelligenz und Wissen verfügt, dennoch auf der Stelle treten, weil niemand ihm/ihr offen sagt, dass z.B. seine/ihre Art und Weise der Präsentationen langatmig, langweilig und unprofessionell rüberkommt. Dieses der Karriere wenig förderliche Verhalten ist zwar allen anderen bewusst, jedoch nicht demjenigen/derjenigen selbst.

Um solche blinden Flecken sichtbar zu machen, bedarf es des aufrichtigen und konstruktiven Feedbacks von wohlgesinnten Kolleginnen und Kollegen. Leider ist aber genau diese Art der Rückmeldung in Unternehmen eher selten anzutreffen bzw. ein Tabu.

So wundert es nicht, dass einer aktuellen Coaching-Studie mit 104 Coachees zufolge, durchführt von der Firma Harvest Conulstancy , das Thema Verbesserung der Selbstwahrnehmung und Erhöhung des Selbstbewusstseins als wichtigstes Coaching Ziel genannt wurde. Dabei hatten die Coachees nicht nur den Arbeitsalltag im Fokus, sondern auch ihre ganz persönliche Weiterentwicklung. Das Coaching sahen sie als eine wichtige Möglichkeit, ihr Rollenbild, ihre Handlungsweise, ihrer Stärken und Schwächen und ihrer Potentiale zu reflektieren.

Wer das Gefühl hat, nicht den Erfolg zu haben, der aufgrund der erbrachten Leistungen zu erwarten wäre und am Arbeitsplatz keine Rückmeldung bekommt, tut daher gut daran, sich professionelles Feedback zu holen. Dies kann im Rahmen eines Seminars zum Thema Selbst‑ und Fremdwahrnehmung geschehen oder aber exklusiv in einem Einzelcoaching.

Auf jeden Fall lohnt es sich, den eigenen blinden Flecken auf die Spur zu kommen. Wer weiß, welche Perlen dabei zum Vorschein kommen. Aber auch und gerade die Kenntnis der eigenen Schattenseiten können zum Durchbruch verhelfen. Denn dann ist offensichtlich, in welche Richtung man sich weiter entwickeln muss, um wirklich erfolgreich zu sein.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 13:43

Good bye 2006

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Bald ist Weihnachten, das Jahr schickt sich an, in seine letzte Runde zu gehen.
und die Zeit der Rück‑ und Ausblicke ist gekommen. Für Deutschland war die Fußballweltmeisterschaft wohl das herausragenste Ereignis in 2006. Kein Wunder also, dass von allen Artikeln, die ich bisher gepostet habe, derjenige mit dem Titel „„Der Klinsmann- Effekt„ die größte Resonanz hervorgerufen hat.

Auf 2006 sehe ich mit Dankbarkeit zurück. Ich bin vielen sympathischen Menschen begegnet, habe neue, interessante Kontakte geknüpft und durfte mich selbst in spannenden Projekten beweisen. Dem nächsten Jahr sehe ich mit Zuversicht und Freude entgegen. Es warten schöne, neue Aufgaben auf mich und ich kann es kaum erwarten, mit ihnen zu beginnen.

Welches Fazit ziehen Sie aus 2006? Haben Sie sich schon die Zeit nehmen können, den zurückgelegten Weg noch einmal in Ruhe zu betrachten und konkrete Ziele für 2007 zu formulieren? Nachfolgend für Sie eine Auswahl an Fragen für Ihre ganz persönliche Jahresbilanz:

  • Haben Sie Ihre Ziele erreicht?
  • Welche waren das?
  • Welche Chancen haben Sie genutzt, welche nicht?
  • Welche Entscheidungen haben sie getroffen und wie zufrieden sind Sie damit?
  • Wem sind Sie begegnet?
  • Was hat Sie erfreut, was hat Sie traurig gemacht?
  • Wie stark konnten Sie sich persönlich weiterentwickeln?
  • Was haben Sie losgelassen, an was weiter festgehalten?
  • Was hat Sie bereichert?
  • Was hat Sie zurückgeworfen?
  • Welche Siege haben Sie davon getragen?
  • Gab es Niederlagen? Welche waren das?
  • Welchen Verlust mussten Sie hinnehmen?
  • Was haben Sie an Erkenntnis und Lebenserfahrung dazu gewonnen?
  • Welche Botschaften hat Ihnen das Leben gesendet?
  • Und auf was wollen Sie in 12 Monaten zurückblicken?
  • Welche Ziele haben Sie sich für 2007 gesetzt?
  • Wie werden Sie diese Ziele erreichen?
  • Haben Sie Ihre Ziele und die Mittel und Wege, um diese zu erreichen, auch schriftlich ausformuliert?

Wie immer Ihre Bilanz ausfallen mag, ich wünsche Ihnen vor allem, dass Sie sich für 2007 attraktive Ziele setzen, die Sie motivieren und Sie persönlich weiterbringen. Ziele, die Sie ziehen und im Bereich Ihrer Möglichkeiten liegen, sind schon so gut wie erreicht. Klingt das nicht gut?

Allen meinen Leserinnen und Lesern ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und Ihre Kommentare in diesem Weblog. Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest, erholsame und besinnliche Tage zwischen den Jahren und für 2007 viel Freude, Glück und Erfolg in Ihrem Leben!

Ihre Dr. Brigitte Wolter
Karriere Coach und Erfolgstrainerin

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Life Design — Dr. Brigitte Wolter @ 11:24

Das Elixier

Samstag, 09. Dezember 2006

Stellen Sie sich einmal vor, das Schicksal hätte Ihnen und allen anderen Menschen bei der Geburt, sozusagen als Zugabe, eine bestimmte Menge eines lebensnotwendigen Elixiers in einer dunklen, undurchsichtigen Flasche mitgegeben, die Sie nirgendwo kaufen oder wieder auffüllen könnten.
Sie werden erwachsen und langsam dämmert es Ihnen, dass dieses Elixier eines Tages verbraucht sein wird. Aber niemand kann Ihnen sagen, wann das sein wird.
Paradoxerweise haben Sie das Gefühl, dass sich Ihr Elixier, das Ihnen als Kind noch wie eine unerschöpfliche Quelle vorkam, mit den Jahren immer schneller verbraucht, obwohl die tägliche Dosis gleich geblieben ist. Außerdem haben Sie festgestellt, dass, je bewusster Sie das Elixier einnehmen, Sie umso intensiver, länger und genussvoller den Tag erleben. Schlucken Sie es hingegen gedankenlos hinunter, bleibt es völlig wirkungslos und der Tag ist verloren – sie können sich an ihn nicht mehr erinnern.

Würden Sie dieses Elixier nicht genau untersuchen und erforschen wollen? Würden Sie nicht alles daran setzen, seine Ergiebigkeit zu erhalten bzw. zu steigern? Und würden Sie dieses Elixier nicht hüten wie einen kostbaren Schatz und alle nur erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen treffen, dass auch ja kein Tropfen verloren ginge? „Ja, natürlich“, werden Sie antworten – „Was für eine Frage?“

Sie haben es längst erraten. Bei dem geheimnisvollen Elixier handelt es sich um die Spanne Zeit, die jedem von uns zugedacht ist und die für jeden einmal endet. Obwohl die Endlichkeit unserer Zeit auf Erden jedem bekannt ist, leisten sich viele Menschen einen leichtfertigen, verschwenderischen Luxus mit ihrer Lebenszeit. Sie gehen damit um, als gäbe es eine Garantie auf ein ewiges Leben in Hülle und Fülle, ohne körperliche und materielle Einschränkungen. Ihre Sicht ist stets auf die Zukunft projiziert:

  • „Morgen mache ich Gedanken, wie es weiter geht.“
  • „Nächstes Jahr suche ich mir vielleicht einen anderen Job.“
  • „Wenn ich erst einen anderen Job habe, werde ich mich auch richtig einrichten“
  • „Wenn die Kinder groß sind, haben wir wieder mehr Zeit für uns selbst“
  • „Wenn ich in Rente gehe, werde ich leben und mir all das gönnen, auf das ich jetzt verzichten muss“, usw..

Es kann aber jeden Moment alles ganz anders sein; die Lebensumstände können sich von einer Sekunde zur anderen total verändern und alle Zukunftspläne in Schall und Rauch auflösen. Und was dann? Bitte richtig verstehen: es geht nicht darum, keine Ziele für die Zukunft zu haben – im Gegenteil‑ es geht darum, das Leben bewusst zu gestalten, jeden Tag mit Sinn zu erfüllen und mit Freude zu genießen.

    • Wie lange wollen Sie sich noch den Luxus leisten, Ihr Leben aufzuschieben?
    • Wie lange noch wollen Sie ein provisorisches Leben führen?
    • Wie lange noch wollen Sie ein Leben führen, dass Sie nicht erfüllt und Ihnen kaum Freude bringt?
    • Worauf wollen Sie noch warten? Jeder nicht gelebte Tag ist ein verlorener Tag.
    • Wie wäre es, wenn Sie sich sofort entschließen, Ihre Möglichkeiten endlich voll wahrzunehmen und das zu tun, wozu Sie und nur Sie bestimmt sind?

    Geben Sie Ihrem Leben die entscheidende Wende: finden Sie Ihr eigenes unverwechselbares Profil und handeln Sie aus Ihrer inneren Überzeugung heraus.

    Einmal auf dem richtigen Kurs wird Ihnen das Leben automatisch alle die Gelegenheiten zukommen lassen, die Sie für die Erfüllung Ihrer Lebensaufgabe benötigen. Es geschieht dann wie von selbst – ein sicheres Zeichen dafür, dass Sie stimmig sind und stimmig handeln.

    Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Life Design, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 09:49

    Lektionen des Lebens

    Montag, 04. September 2006

    Es kommt alles wieder, was nicht bis zu Ende gelitten und gelöst wird. Hermann Hesse

    Wenn etwas nicht so läuft, wie es laufen sollte, ist das ein Zeichen dafür, dass Sie etwas ändern, lernen, lassen oder loslassen sollen, weil Sie nicht in Übereinstimung mit dem jeweiligen Umstand sind oder gegen Ihre innere Überzeugung handeln; die Schule des Lebens schickt Ihnen gerade eine neue Aufgabe: Sie sind jetzt aufgefordert, die Ursachen für Ihr Problem zu erforschen und aus neuer Ein-sicht heraus zu handeln. Erkennen Sie vor allem auch die Chancen, die in Ihrer Aufgabe enthalten sind. Je länger Sie jedoch eine Lektion aufschieben, desto schwerer wird sie mit der Zeit. Sie wird Ihnen im Gewand neuer, immer größerer Probleme begegnen. Wenn es Ihnen schwer fällt, das Grundproblem zu lösen und Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, fassen Sie Mut und holen Sie sich professionelle Hilfe – wahre Champions haben immer einen vertrauensvollen Coach bzw. Mentor an ihrer Seite oder nehmen psychologische Hilfe in Anspruch. Das ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche.

    Abgelegt unter: Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 13:22

    Gut getrennt ist halb gewechselt – Outplacement wird immer wichtiger

    Montag, 14. August 2006

    Für viele, die ein Unternehmen verlassen haben oder kurz davor stehen, sei es nun freiwillig oder unfreiwillig‑ beginnt eine höchst turbulente Phase einhergehend mit einer interessanten Wahrnehmung: Es ist, als wäre die Zeit während der Beschäftigungsphase stehen geblieben und als hätte sich der Blick in dieser Zeit verengt. So erleben nicht wenige die neue Freiheit als Entdeckungsreise in eine Realität, die sie mit ganz neuen Aufgaben empfängt, für die die Betreffenden noch nicht oder nicht mehr fit genug sind. Der Schritt aus der Komfortzone heraus kann sehr ungemütlich werden, ist aber oft die einzige Chance für Weiterentwicklung und persönliches Wachstum.

    Manche stellen sich notgedrungen zum ersten Mal der zentralen Frage nach ihren Zielen und Visionen, wobei sie erkennen, dass ihre Vorstellungen sehr wage sind. Es ist immer wieder verblüffend, wie selbst gestandene Manager/innen bei der Frage nach den persönlichen und privaten Zielen passen müssen. Und so bleibt es nicht aus, dass viele nicht mehr auf dem laufenden sind, weil sie es versäumt haben, den Arbeitsmarkt im Blick zu behalten, sich strategisch auszurichten und zu positionieren.

    Spätestens mit der Vertragsauflösung kommen jedoch die Fragen nach dem Wohin, Was und Wie. Das heißt, in der Ausnahmesituation „Kündigung“ kommt dann noch persönliche Entwicklungsarbeit hinzu, was einem seelischen Kraftakt gleichkommt, der an die Substanz gehen kann. In dieser Situation ist es immer von Vorteil, mit Unterstützung eines Coachs, z.B. in einem Outplacement – Coaching, das (oftmals traumatische) Kündigungserlebnis zu verarbeiten, neue Perspektiven zu entwickeln und den nächsten Karriereschritt sorgsam vorzubereiten.

    Bewerber/innen, die sich ihre Stärken, Fähigkeit und Interessen sowie ihre beruflichen und privaten Ziele in einem Outplacement – bzw. Karriere-Coaching klar gemacht haben, bewerben sich zudem effektiver und treten in Interviews überzeugender auf als solche, die sich diese Arbeit nicht gemacht haben.

    Wichtig ist auch, die neuen Möglichkeiten des Internets und des Networking für das eigene branding und den back-to work-Prozess professionell zu nutzen. Auch hier kann eine Karriereberatung sehr hilfreich sein.

    Zunehmend mehr Unternehmen bieten ihren Freigestellten Outplacement Beratung an, quasi dem Prinzip der indirekten Bemühung folgend; denn auch entlassene Mitarbeiter/innen sind für das Reputation Management von großer Bedeutung. Im Zuge der immer dichter werdenden Vernetzung wächst die Wahrscheinlichkeit, dass man sich in anderen Konstellationen wieder begegnet.

    Das bedeutet, nicht nur der erste Eindruck zählt sondern auch der letzte. Es lohnt sich für alle Beteiligten, Mitarbeiter wie Arbeitgeber, das zu beherzigen.

    Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 13:41

    A face in the crowd?

    Freitag, 21. Juli 2006

    Es hat wenig Sinn, schnell zu laufen, wenn man auf dem falschen Weg ist.“ Gerhard Greimel

    Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz, den man kennen sollte:

    • Effektivität bedeutet, die richtigen Dinge zu tun
    • Effizienz bedeutet, die Dinge richtig zu tun.

    Viele bleiben unter ihren Möglichkeiten, allein deshalb, weil sie sich diesen Unterschied nicht bewusst gemacht haben. Folglich treffen sie falsche Entscheidungen und obwohl sie dann die Dinge richtig tun, sind ihre Ergebnisse völlig unbedeutend. Oder sie sind zwar auf dem richtigen Kurs, handeln dann aber unprofessionell, so dass Produktivität und Qualität auf der Strecke bleiben und die Ergebnisse als mangelhaft zu bezeichnen sind. Die extremste Variante ist wohl die, die falsche Richtung und die falschen Mittel zu wählen.

    Um jedoch nicht als einer von vielen als face in the crowd unterzugehen, ist es erforderlich, sich auf einem höchst möglichen Level an Effektivität und Effizienz zu bewegen, was im Grunde nichts anderes bedeutet, als exzellentes Selbstmanagement zu betreiben. .

    Exzellentes Selbstmanagement wiederum bedeutet, die wichtigen und gleichzeitig dringlichen Aufgaben zuerst zu erledigen und zwar effektiv und effizient.

    Um zu erkennen, was wirklich wichtig und dringlich ist, bedarf es zunächst der Selbst-Bewusstheit und Selbsterkenntnis.
    Erst wenn ich mir durch Selbstreflexion klar gemacht habe, was mir wichtig und wesentlich ist, nach welchen Werten ich mein Handeln ausrichte, kann ich auch den richtigen Kurs einschlagen und mir dann überlegen, mit welchen Mitteln ich am besten zum Ziel komme.

    Nachfolgend einige Fragen zur Anregung und Reflexion:

    • An welchen Kernwerten orientieren Sie sich?
    • Haben Sie eine Vision von Ihrem Leben?
    • Kennen Sie Ihre beruflichen Ziele?
    • Haben Sie einen Fünf-Jahres-Plan für Ihre
      berufliche Karriere formuliert?
    • Welche privaten Ziele wollen Sie erreichen?
    • Wie harmonieren Ihre beruflichen und privaten
      Ziele miteinander?
    • Haben Sie sich klar gemacht, wie Sie Ihre Ziele
      erreichen wollen?
    • Wissen Sie, was genau Sie noch lassen,
      brauchen, lernen und erfahren
      müssen, um Ihre
      Lebensplanung zu realisieren?

    Einzigartigkeit und Exzellente Performance haben ihren Ursprung in Klarheit über sich selbst sowie in der Disziplin, die Anstrengungen und Mühen zur Erreichung höhere Ziele über niedere Bedürfnisse zu stellen.

    Sind die Ziele erst einmal klar und stimmig, dann haben sie eine ungeheure Zugkraft; es stellt sich eine positive Grundhaltung ein, die schwierige Situationen nicht als unüberwindbare Probleme abwertet, sondern sie als Aufgaben wahrnimmt, die es zur Erreichung der Ziele zu lösen gilt.

    Klarheit über sich selbst und Zielklarheit sind eine der wichtigsten Ursachen für Erfolg und Erfüllung.

    Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Life Design — Dr. Brigitte Wolter @ 13:07

    Qualifizierung Soft Skills

    Donnerstag, 06. Juli 2006

    Die Zeiten, in denen Unternehmen großzügig und nach dem Gießkannenprinzip ihre Budgets für Weiterbildung zur Freude der Seminarveranstalter ausgegeben haben, gehören wohl endgültig der Vergangenheit an. Das Controlling hat auch vor der betrieblichen Weiterbildung nicht Halt gemacht und erfordert von den Verantwortlichen eine sehr genaue Planung der Qualifizierungsmaßnahmen nach dem ROI-Prinzip (Return On Investment).

    Dabei gewinnt der Ansatz, Mitarbeiter/innen weniger linear als vielmehr prozessorientiert zu qualifizieren, immer mehr an Bedeutung. Das heißt, je nach Entwicklungsstufe und Entwicklungsziel werden die einzelnen Qualifizierungsbausteine inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt. Früher wurde mal hier mal dort ein Seminar besucht, weil man wieder an der Reihe und das Thema gerade in Mode war – eine Reflektion oder Überprüfung des neu erlernten Wissens fand in den seltensten Fällen statt. Heute erstellen immer mehr Personalverantwortliche maßgeschneiderte Qualifizierungskonzepte und überwachen sehr sorgsam den Entwicklungsprozess der Mitarbeiter/innen; dementsprechend werden die An-sprüche an Weiterbildungsanbieter hinsichtlich Qualität, Flexibilität und Kreativität immer höher.
    Vielfach ist zu beobachten, dass Unternehmen von ihren Mitarbeitern mehr privates Engagement hinsichtlich ihrer Qualifizierung einfordern, sozusagen als Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit (Employability). Dabei stehen Themen wie Selbstmanagement, Selbstorganisation, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund. Kein Wunder, dass in diesem Segment die private Nachfrage immer mehr an Bedeutung gewinnt.

    Wenn es um Soft Skills geht, ist das Einzelcoaching Mittel der Wahl, da in der ganz persönlichen, individuellen Betreuung die nachhaltigsten Ergebnisse erzielt werden.
    Die Life Mastery Seminare von brandinvest bieten dazu eine sinnvolle Alternative: es handelt sich hierbei um Einzeltrainings und Einzelcoachings nach Fahrplan zum festen Pauschalpreis. Die Investition ist vergleichbar mit Gebühren, die für Gruppen –Seminare zu entrichten sind. Nun kann man sicher aus Gruppenseminaren wertvolle Erkenntnisse mitnehmen, hinsichtlich Tiefe und Nachhaltigkeit der Lernerfolge sind Einzelcoaching jedoch überlegen.
    Am besten ist es, wenn beide Formen bei der Qualifizierung sinnvoll kombiniert werden, etwa durch spezifische Hybridkonzepte, in denen sich Einzel – und Team Coachings abwechseln oder parallel nebeneinander herlaufen. So können in kurzer Zeit beachtliche Fortschritte in der Zusammenarbeit erzielt und die soziale Kompetenz aller Beteiligten erhöht werden.

    Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 10:31