Qualifizierung Soft Skills

Donnerstag, 06. Juli 2006

Die Zeiten, in denen Unternehmen großzügig und nach dem Gießkannenprinzip ihre Budgets für Weiterbildung zur Freude der Seminarveranstalter ausgegeben haben, gehören wohl endgültig der Vergangenheit an. Das Controlling hat auch vor der betrieblichen Weiterbildung nicht Halt gemacht und erfordert von den Verantwortlichen eine sehr genaue Planung der Qualifizierungsmaßnahmen nach dem ROI-Prinzip (Return On Investment).

Dabei gewinnt der Ansatz, Mitarbeiter/innen weniger linear als vielmehr prozessorientiert zu qualifizieren, immer mehr an Bedeutung. Das heißt, je nach Entwicklungsstufe und Entwicklungsziel werden die einzelnen Qualifizierungsbausteine inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt. Früher wurde mal hier mal dort ein Seminar besucht, weil man wieder an der Reihe und das Thema gerade in Mode war – eine Reflektion oder Überprüfung des neu erlernten Wissens fand in den seltensten Fällen statt. Heute erstellen immer mehr Personalverantwortliche maßgeschneiderte Qualifizierungskonzepte und überwachen sehr sorgsam den Entwicklungsprozess der Mitarbeiter/innen; dementsprechend werden die An-sprüche an Weiterbildungsanbieter hinsichtlich Qualität, Flexibilität und Kreativität immer höher.
Vielfach ist zu beobachten, dass Unternehmen von ihren Mitarbeitern mehr privates Engagement hinsichtlich ihrer Qualifizierung einfordern, sozusagen als Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit (Employability). Dabei stehen Themen wie Selbstmanagement, Selbstorganisation, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung im Vordergrund. Kein Wunder, dass in diesem Segment die private Nachfrage immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Wenn es um Soft Skills geht, ist das Einzelcoaching Mittel der Wahl, da in der ganz persönlichen, individuellen Betreuung die nachhaltigsten Ergebnisse erzielt werden.
Die Life Mastery Seminare von brandinvest bieten dazu eine sinnvolle Alternative: es handelt sich hierbei um Einzeltrainings und Einzelcoachings nach Fahrplan zum festen Pauschalpreis. Die Investition ist vergleichbar mit Gebühren, die für Gruppen –Seminare zu entrichten sind. Nun kann man sicher aus Gruppenseminaren wertvolle Erkenntnisse mitnehmen, hinsichtlich Tiefe und Nachhaltigkeit der Lernerfolge sind Einzelcoaching jedoch überlegen.
Am besten ist es, wenn beide Formen bei der Qualifizierung sinnvoll kombiniert werden, etwa durch spezifische Hybridkonzepte, in denen sich Einzel – und Team Coachings abwechseln oder parallel nebeneinander herlaufen. So können in kurzer Zeit beachtliche Fortschritte in der Zusammenarbeit erzielt und die soziale Kompetenz aller Beteiligten erhöht werden.

Gespeichert unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 10:31

Klientenfragen

Dienstag, 11. April 2006

„Was passiert eigentlich mit mir im Coaching?“

Zu Beginn eines Coachings taucht immer wieder die berechtigte Frage auf:“ Was passiert eigentlich mit mir im Coaching?“ Für die meisten ist es das erste Mal, dass sie sich an einen Coach wenden, manche davon haben vielleicht auch schon „Therapieerfahrung“.

Die Erwartungshaltung kann sehr unterschiedlich sein und so ist es wichtig, im Erstgespräch genau diese sauber heraus zuarbeiten. Erst wenn ganz klar ist, was der Klient vom Coach und der Coach vom Klienten zu erwarten hat, ist eine Basis für die Zusammenarbeit gegeben.

Coaching ist keine Hexerei sondern vielmehr intensive Reflexionsarbeit. Im Vordergrund stehen Methoden wie Dialogik (Sokratischer Dialog) und Feedback, Rollenspiel und Modelllernen. Dabei ist der Klient= Coacheeimmer aktiv eingebunden. Der Coach ist während des Coachings in vielen Rollen unterwegs: mal ist er Motivator, mal Mutmacher, mal Provokateur, mal Hebamme, mal Visionär, mal Prozessbegleiter und auf Wunsch auch Berater und Trainer, wenn erforderlich.
Der Erfolg eines Coachings hängt von der Erfahrung und auch Improvisationsfähigkeit des Coachs und ganz wesentlich davon ab, in wie weit der Coachee bereit ist, sich zu öffnen und mitzuarbeiten. Wer sich für Coaching interessiert sollte die Möglichkeit des unverbindlichen Erstgesprächs nutzen, wenn noch Unsicherheit besteht. Dieses Gespräch dient auch dem Zweck, sich kennen zulernen und um festzustellen, ob die Chemie stimmt. Gegenseitige Sympathie und Vertrauen sind schon mal die halbe Miete für ein erfolgreiches Coaching.

Weitere Informationen zum Thema Coaching und zum Finden des passenden Coachs liefert die Homepage von Christopher Rauen.

Gespeichert unter: Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 16:25

Angstbewältigung

Dienstag, 11. April 2006

Die gute Nachricht ist: Angst ist etwas ganz normales und eine natürliche Antwort unseres Köpers auf eine Situation, die wir bewusst oder unbewusst als Bedrohung wahrnehmen. Sie bereitet den Körper blitzschnell auf Flucht vor, damit wir uns rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich entfernen und in Sicherheit bringen können. Außerdem bewahrt sie uns vor so mancher Fehlentscheidung. Insofern ist das Gefühl der Angst durchaus positiv zu sehen.

Unangenehm bis unerträglich wird sie allerdings, wenn sie überhand nimmt und in Form wiederkehrender Panikattacken anfängt, das Leben zu beherrschen und den Aktionsradius einzuschränken. Das Gefühl der alles dominierenden Angst geht häufig einher mit anderen negativen Gefühlen, wie Depression, Mutlosigkeit, Starre und Destruktivität.

Warum ich dieses Thema aufgreife: Angststörungen und Depressionen sind auf dem Vormarsch und zählen mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Was kann man als Betroffene/r tun? Auf jeden Fall nicht zögern und sofort professionelle Hilfe bei einem Psychotherapeuten in Anspruch nehmen. Oft können schon in kurzer Zeit beachtliche Therapierfolge erzielt werden. Das bedeutet zwar Arbeit und Auseinandersetzung mit sich selbst, ist aber wesentlich sinnvoller und langfristig heilsamer, als sich von Psychopharmaka abhängig zu machen und noch mehr an Selbstbestimmung einzubüßen.

Aus der Vielzahl an Büchern zum Thema Angst‑ und Lebensbewältigung ist mir das Buch „Lassen Sie der Seele Flügel wachsen – Wege aus der Lebensangst“ von Peter Lauster positiv aufgefallen. Sie können das Buch direkt auf seiner Homepage bestellen.

Wer akut betroffen ist und schnelle Hilfe sucht, dem empfehle ich, die Homepage der Zeitschrift Psychotherapie von Dipl. Psychologe Dietmar Luchmann zu besuchen: hier findet man wertvolle Informationen zum Thema Angstbewältigung und bekommt vielleicht den entscheidenden Impuls, aktiv zu werden.

Gespeichert unter: Coaching & Consulting — Dr. Brigitte Wolter @ 16:08