Coaching Ausbildung: Für wen lohnt sie sich?

Mittwoch, 29. Juli 2009

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, eine Ausbildung zum Coach zu absolvieren, gibt es vieles zu bedenken und zu beachten.

Die erste Frage, die ich Interessenten für meinen Ausbildungskurs zum Personal Coach stelle, lautet: „Warum möchten Sie Coach werden?“

Die Antworten gehen meist in drei Richtungen:

  • 1. Die Interessenten möchten durch die Ausbildung insbesondere ihre Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Beratung und Führung weiterentwickeln.
  • 2. Die Interessenten möchten herausfinden, ob Coaching für sie eine Perspektive für eine Selbständigkeit sein könnte.
  • 3. Die Interessenten möchten durch die Ausbildung ihre Persönlichkeit weiterentwickeln und sich selbst reflektieren.

Wer sich als Coach selbständig machen möchte, ist gut beraten, sich kritisch mit dem Coaching-Markt auseinander zu setzen und seine Chancen als Coach realistisch einzuschätzen.

Um als Coach erfolgreich zu sein, sind drei Faktoren wichtig:

  • 1. Die Persönlichkeit des Coach: Hier spielen Aspkekte wie Studium, Berufsbildung, Berufserfahrung, Alter, Lebenserfahrung, Reife, Welt‑ und Menschenbild, Ethik und Werte sowie insbesondere Empathie eine große Rolle.
  • 2. Die Methodenvielfalt: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Eine Methode allein macht noch keinen Coach, jedenfalls keinen, der flexibel auf die Bedürfnisse des Klienten eingehen kann.
  • 3. Das Marketing: Hier gibt es mittlerweile eine neue Art von Dienstleistung, die sich auf das Marketing für Berater und Coaches spezialisiert hat. Der Bedarf ist groß, da ohne konsequentes Marketing der angehende Coach in der Masse untergehen wird. Der Markt für Coaches ist unübersichtlich und sehr wettbewerbsintensiv. Die Nische zu finden, in der sich potentielle Kunden befinden ist daher eine Überlebensfrage und eine Frage der Definition der Zielgruppen und des Zielmarktes. Diese Fragen muss man vor einer Coaching-Ausbildung beantworten. Denn davon hängt auch ab, in welche Richtung die Ausbildung gehen soll.

Für wen lohnt sich also eine Coaching-Ausbildung?
Sie lohnt sich vor allem für Personalentwickler und Führungskräfte in Unternehmen und für alle, die beratend tätig sind bzw. sein wollen, z. B. Juristen, Mediziner, Pharmarefernten, Physiotherapeuten, etc. und natürlich für die, die Coach werden und sich professionell darauf vorbereiten wollen. Hier gilt: Eine noch so teure Ausbildung ist noch lange keine Garantie für den Erfolg. Die Persönlichkeit des Coaches, sein Auftreten, seine Methodenvielfalt und seine Feldkompetenz sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren.

In jedem Fall lohnt sich eine Coaching-Ausbildug zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit. Sie stellt eine einzigartige Erfahrung dar und ersetzt viele Seminare, die sich mit Themen wie Kommunikation und Persönlichkeit befassen.
Insofern ist sie eine Investition fürs Leben, die Spuren hinterlässt.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Frau & Erfolg, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 09:55

Cambra Maria Skadé’s mytho-poetische Schau –und Lesebücher

Mittwoch, 08. Juli 2009

Cambra Maria Skadé: Sie ist Künsterlin (Malerei, Performance, Wort) Dozentin und Autorin. Ihre Themen kreisen um weibliche Lebenskunst, die Verbindung von Kunst, Natur und Magie und um die Lebenszyklen, die Bedeutung der Elemente und ihrer Engerie.
Ob Sie nun ihr BuchTöchter der Mondinoder verwurzelt fliegenlesen, in jedem Fall erwartet Sie ein Buch mit außergewöhnlichen, ausdrucksstarken Bildern, die in die Tiefe führen, zu denTiefen des eigenen Ichs.

Töchter der Mondin ist eine Reise durch das Jahr bzw. durch das Leben, das in die Tiefe der Zeiten führt. Sinnlich-magische Geschichten und Bilder erinnern an die Eigen-Macht und schöpferische Kraft und zeigen, wie selbstbestimmtes, einfallsreiches Leben gelingen kann.

verwurzelt fliegen ist ein Buch, das zur Selbstreflexion einlädt und Sie auf eine weite Reise zu den Wurzeln Ihrer eigenen Identität führt. Weibliche Spiritualität entfaltet sich in ungewöhnlichen Wortgebilden und symbolstarken Bildern, die über 13 Monde hinweg entstanden sind. Das Buch inspiriert, eigene Lebenserfahrungen kreativ umzusetzen und schöpferisch zum Ausdruck zu bringen.

Zwei wunderschöne mytho-poetische Gesamtkunstwerke, die sich hervorragend als Geschenk eignen – auch für sich selbst!

Abgelegt unter: Frau & Erfolg, Für Sie gelesen — Dr. Brigitte Wolter @ 10:31

Bärenstarke Lebenseinstellungen

Mittwoch, 01. Juli 2009

Coole Sprüche für warme Tage. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sommer…

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Frau & Erfolg, Life Design, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 09:48

Lebensziele Frauen

Donnerstag, 21. Mai 2009

Eine Exklusiv-Umfrage unter Deutschlands Frauen, veröffentlicht in der Juli-Ausgabe 2008 HEALTHY LIVING, ergab, dass für Frauen vor allem gute Freunde und eine glückliche Beziehung wichtig sind. Auf Platz drei der Rangliste folgt finanzielle Unabhängigkeit.

Deutschland; 25–55 Jahre; Frauen; 1034 Befragte; GEWIS
© Statista 2009
Quelle: Healthy Living
presseportal.de

Abgelegt unter: Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 08:58

Dankbarkeit

Mittwoch, 29. April 2009

Oft neigen wir dazu, uns mehr Gedanken darüber zu machen, was wir nicht haben und was wir eventuell verlieren könnten als über das, was wir haben. Defizit-Gedanken führen zu Unzufriedenheit und zehren an unserer Energie. Sie sind jedoch nicht grundsätzlich schlecht, denn sie bewegen uns dazu, etwas zu verändern. Wenn sie jedoch unser Denken bestimmen, ohne das wir daraus Konsequenzen für eine Umorientierung ziehen, sind sie wie ein schleichendes Gift, das uns die Lebenskraft raubt. Gedanken der Fülle und Dankbarkeit hingegen machen uns stark und widerstandsfähig, so dass wir auch Krisenzeiten besser überstehen und mit mehr Zuversicht in die Zukunft sehen. Es gibt so vieles, für das wir dankbar sein können, um so mehr, wenn wir uns bewusst machen, an welch seidenem Faden unser Wohlergehen hängt. Haben wir nicht allen Grund, jeden Tag dankbar zu sein?

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Frau & Erfolg, Life Design, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 08:33

Krisenrezept: Säulen der Identität stärken

Mittwoch, 07. Januar 2009

Krise: Wie lange  noch?

out-of-the-box

Kaum das das neue Jahr begonnen hat,  hagelt es Prognosen,  wie sehr uns die Wirtschaftskrise in die Knie zwingen wird. Nun sind wir im Wahljahr und deshalb ist zu vermuten, dass sich die Parteien  gegenseitig den Rang als Krisenmeister ablaufen und daher alles daran setzen werden, das Rennen durch tatkräftiges Handeln und schlüssige Konzepte für sich zu gewinnen. Gut, dass wir Wahljahr haben.

Laut Trendbüro‑ Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH liegt Entscheidungsfreude indes nicht gerade im Trend. Im Gegenteil: Unter dem Eindruck zu vieler Möglichkeiten  flüchten sich Jung wie Alt in die Prokrastination, d.h. greifen zur Verschiebetaktik: „Ich will mich jetzt noch nicht definitiv entscheiden. Es könnten ja noch Informationen eintreffen, die die Lage aus einer ganz anderen Sicht darstellen. Ich will mir meine Entscheidung offen halten, so lange es geht oder bis sie sich erübrigt hat.“ Entscheidungsfindung ist in diesen Tagen nicht einfach. Als zu komplex werden die Szenarien und zu unwägbar die Tragweite wichtiger Entscheidungen empfunden. Leider bewirkt die Aufschieberitis nicht ein Mehr an Sicherheit sondern verstärkt noch die eigene Unsicherheit und trägt so zur allgemeinen Ungewissheit bei: Kaufentscheidungen werden aufgeschoben, Investitionen auf ungewisse Zeit verschoben, Mitarbeiter/innen nicht eingestellt, ungeliebte Stellen nicht gewechselt, unnütze Beziehungen fortgeführt usw.

Frisch gewagt ist halb gewonnen.

Was macht Enscheidungsfindung leichter? Woran kann man sich orientieren? Die Antwort liegt in der Rückbe‑Sinnung auf die eigenen persönlichen Werte und auf die eigene Lebensvision. Die intensive Suche nach Antworten richtet sich auf existenzielle Fragen wie:

  • Wer will ich sein?
  • Was möchte ich für mich erreichen im Beruf und im Privatleben?
  • Was bedeutet Erfolg für mich?

Sie sind Ausdruck eines ebenfalls bedeutsamen Trends: dem  Identitätsmanagement, d.h. der bewussten Formung des Ichs.

Da die eigene Sicht in der multioptionalen Welt von heute oft verbaut oder zu komplex ist, wird der Prozess des Identitätsmanagements immer öfter von Personal Coaches begleitet. Wir brauchen professionelle Begleiterinnen und Begleiter, die uns mit Erfahrung und Weitsicht zur Seite stehen, Menschen, die uns wie gute Freunde zuhören sowie uns und unsere Probleme ernst nehmen und die helfen, Unsicherheiten  zu überwinden und den Blick für das Wesentliche zu schärfen. Ob die Betreuung nur kurz ist oder länger dauert, ist dabei unerheblich.

Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass persönlicher Erfolg nichts ist, was vom Himmel fällt und nur von äußeren Faktoren abhängt, sondern vielmehr aus dem Inneren kommt: Aus einem gesunden Selbstvertrauen, aus einer positiven,  zuversichtlichen Lebenseinstellung, aus einer ausgewogenen Work-Life-Balance und dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun.

Ob Manager/in, Unternehmer/in oder Privatperson:   Gerade in Zeiten wie diesen braucht es den Spiegel, die Inspiration, visionäre Ideen und  nicht zuletzt, den liebevollen Schubs, um das zu werden, wozu man bestimmt ist, bzw.  um Unternehmen in eine erfolgreiche  Zukunft zu führen  – allen Krisen zum Trotz.

Outplacement und Neuausrichtung: Mit professioneller Unterstützung geht es schneller

Mittwoch, 03. Dezember 2008

Der Fall Katja steht exemplarisch für reale Fälle, die sich so oder ähnlich zugetragen haben. Der Name Katja ist frei erfunden und lässt keinen Bezug zu einer meiner Klientinnen oder Klienten zu.

Katja ist seit acht Jahren als Produkmanagerin berufstätig, hat in dieser Zeit dreimal die Stelle gewechselt und ist nun wieder kurz davor, sich nach einem neuen Arbeitgeber umzusehen – notgedrungen.

Katja hat eine Krise

Seit Wochen und Monaten plagen Katja Gedanken wie: “ Habe ich überhaupt den richtigen Beruf gewählt? Hätte ich nicht etwas anderes studieren sollen? Was kann ich in meinem Beruf noch erreichten?  Ist es nicht schon zu spät für einen Kurswechsel? Wie soll das überhaupt aussehen?

Im Coaching beschreibt sie ihre Gefühle wie folgt: „Ich fühle mich so kraftlos, bin ohne Energie. Ich komme nicht vom Fleck, laufe wie mit angezogener Handbremse.“

Start aus der Pole-Position

Dabei hatte alles so gut angefangen. Mit einem exzellenten Hochschulabschluss in BWL war ihr der Einstieg ins Berufsleben nicht schwer gefallen; als umworbene High Potential auf einer der zahlreich angebotenen Recruitmentveranstaltungen wurde sie von einer Firma in ein Assessmentcenter eingeladen, aus dem sie mit einem Arbeitsvertrag herauskam. Es lief alles wie am Schnürchen. Ihre Karriereaussichten waren viel versprechend und auch sonst lief es gerade gut in ihrem Leben. Sie war frisch verliebt und die Welt lag ihr zu Füßen.

Der Kulturschock

Doch ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben holten sie in eine Wirklichkeit zurück, die mit dem vergleichsweise unbeschwerten Campusleben der Studienzeit und ihren Vorstellungen vom Berufsalltag wenig zu tun hatten.  Mit ihrem ersten Chef verstand sie sich alles andere als gut. In seinem Fachgebiet war er zwar brillant und überzeugte durch sein eloquentes Auftreten. Zu seinen Mitarbeitern pflegte er hingegen eine eher distanzierte Beziehung; Mitarbeitergespräche fanden nur selten statt und wenn, dann meist nur, um kritisches Feedback zu geben. Folglich gab das Klima in der Abteilung wenig Anlass zur Freude. Katja hielt es immerhin zwei Jahre aus bis sie zu einem anderen Unternehmen wechselte.

Ein Wechsel bringt Besserung

Nun waren die Arbeitsbedingungen deutlich besser; im Unternehmen wurde großer Wert auf einen kooperativen Führungsstil gelegt. Das Verhältnis zu ihrem neuen Chef hätte besser nicht sein können und Katja erlebte drei gute  Jahre unter seiner Führung bis eine Umstrukturierung sie vor die Wahl stellte, entweder den Standort zu wechseln bzw. umzuziehen oder das Unternehmen zu verlassen.

Der Kompromiss

Schweren Herzens verließ sie das Unternehmen und suchte sich eine neue Stelle im Einzugsgebiet ihres Wohnortes, um weiter mit ihrem Partner zusammenleben zu können.  Nun, es war zwar nicht ihr Traumjob, doch immerhin brachte er ihr eine Aufstiegsmöglichkeit, so dass Katja erstmals auch Führungsverantwortung tragen durfte. Dabei machte sie jedoch die Erfahrung, dass ihre eigene Art zu führen mit dem hierarchiebetonten Führungsstil des Hauses wenig gemein hatte und überhaupt das ganze Umfeld, die Kultur im Unternehmen ihr immer mehr auf die Nerven gingen. Gängelei und Umstandskrämerei waren an der Tagesordnung. Neue Ideen wurden belächelt oder abgeschmettert mit den Argumenten „zu teuer, zu aufwendig, zu langfristig, zu riskant“.

Scherbenhaufen

So fühlte sich Katja mit ihren Ansichten und Ideen zunehmend isoliert und ausgegrenzt. Und das wirkte sich schließlich auch negativ auf ihr Team aus; denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spürten, wie Katjas Souveränität dahin schwand und dass sie immer weniger in der Lage war, das Team und seine Interessen nach außen hin zu vertreten. Aufgrund dieser Verunsicherung häuften sich die Konflikte im Team, die Leistungsbereitschaft ging zurück und die Kritik an Katjas Führungsstil wurde immer lauter. Die anfängliche Begeisterung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwand dahin und Katja war ratlos. Es endete damit, dass ihr Vorgesetzter ihr nahe legte, sich nach einer neuen Stelle umzusehen. Und so sah sich Katja nach drei Jahren Firmenzugehörigkeit mit der Kündigung und einer halbjährigen Freistellung konfrontiert.

Trauma Kündigung

Katja war wie gelähmt. Sie hätte es nicht für möglich gehalten, dass sie einmal eine solche Erfahrung machen müsste. Ihr Selbstwertgefühl war im Keller. Und auch ihr Freund, mit dem sie lange und oft über die Ereignisse sprach, konnte sie nicht von ihren Selbstzweifeln befreien. Katja begann alles in Frage zu stellen: Was war schiefgelaufen?  Wie konnte es soweit kommen? Worin hatte sie versagt? War ihr Versagen auf die Kultur im Unternehmen zurückzuführen oder lag es an ihr? War sie überhaupt eine gute Führungskraft? Wie wirkte sie auf andere? Ihr Selbstbild war jedenfalls meilenweit von dem Fremdbild entfernt, dass man ihr als Feedback mitgegeben hatte. In dieser Situation entschied sich Katja für eine Outplacement Beratung als Bestandteil ihres Auflösungsvertrages.

Neuausrichtung im Outplacement

Das auf ein Jahr ausgelegte Outplacement-Coaching sah für Katja folgendes Programm vor:

  1. Mentale Trennungsbewältigung
  2. Selfassessment
  3. Strategische Neuausrichtung
  4. Profiling und Unterstützung bei der Stellensuche
  5. Bewerbungsberatung und Interviewtraining
  6. Inplacementberatung

Zu Beginn des Outplacements erfolgte ein intensives Einzelcoaching, bei dem Katja eine persönliche Standortbestimmung vornahm, die ihr das Selbstwertgefühl zurück gab und ihr wieder neue Perspektiven eröffnete. Sie reflektierte ihre persönlichen Werte, machte sich klar, was für sie privat und beruflich wichtig war und zog eine Bilanz, wo sie ihre Werte bisher gelebt hatte und wo nicht. Es stellte sich heraus, dass ihre Vorstellungen vom Beruf nur in einem Unternehmen mit einer mitarbeiterorientierten Kultur zu realisieren waren, welches ihr viel Freiraum und Gestaltungsmöglichkeiten bieten konnte. Außerdem wollte Katja unbedingt Auslandserfahrung sammeln und war dazu auch bereit, zeitweise von ihrem Freund getrennt im Ausland zu leben.

Mit Unterstützung des Coachs erstellte Katja ein wertebasiertes Persönlichkeitsprofil, das sie in einem Resümee zusammengefasst in ihre Bewerbungsunterlagen integrierte. Bei der Gestaltung der Bewerbung wurden nur ausgewählte Kartonagen und hochwertige Papiere verwendet und auch das Bewerbungsfoto wurde nach sorgfältig ausgesuchten Kriterien erstellt, um den professionellen Charakter des Gesamtauftritts zu untermauern.

Wie viele Berufstätige, die mit der Zeit einen Tunnelblick entwickeln und nur noch die Vorgänge im Unternehmen sehen, hatte sich Katja wenig um Networking gekümmert. So waren ihr Internet-Netzwerke fremd und sie wusste nicht, wie und wo sie sich im Internet für Personalsuchende sichtbar machen sollte. Auch hier erfuhr sie Unterstützung durch ihren Coach, der ihr gemäß ihres Profils entsprechende Netzwerke und Stellenportale empfahl und ihr bei der Registrierung bzw. Profileinstellung behilflich war.

Es dauerte auch nicht lange, bis sich die ersten Interessenten meldeten und Katja bereits zwei Monate nach Start ihres Outplacements zu Bewerbungsgesprächen eingeladen wurde. Ein professionelles Interviewtraining sorgte dafür, dass sich Katja nach mehreren erfolgreichen Bewerbungsgesprächen in der komfortablen Situation sah, sich die Stelle aussuchen zu können. Und diesmal entschied sie sich für das Unternehmen, das ihr eine Stelle anbot, die am besten mit ihrem Profil und ihren Wünschen übereinstimmte.

Auch während der Probezeit begleitete sie ihr Coach und gab ihr wichtige Tipps für die Einarbeitung und für ihre Positionierung als Führungskraft. Katja hatte im Kommunikationstraining gelernt, wie sie situativ die richtige Gesprächsform findet, um sowohl der Aufgabe als auch ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt ihrer neuen Chefin gerecht zu werden.

Fazit: Outplacement ist weit mehr als Unterstützung bei der Stellensuche. Outplacment ist die Kunst, den Menschen und sein Potential zu erkennen und ihm zu helfen, die Position zu finden, die seiner Persönlichkeit am meisten entspricht.

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Frau & Erfolg, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 11:51

Forschungsergebnis: Warum Männer ihre Chancen im Job besser nutzen

Montag, 18. August 2008

Artikel zum Thema Gleichberechtigung auf handelsblatt.com:  

„Warum Frauen nicht Karriere machen

Französische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Diskriminierung allein nicht der Grund sein kann, dass die besten Jobs immer noch fest in männlicher Hand sind. Für die schlechten Karrierechancen von Frauen haben die Forscher eine verblüffende Erklärung gefunden…“

Artikel weiterlesen auf handelsblatt.com 

Abgelegt unter: Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 10:12

Effektiver kommunizieren durch Dialogik

Montag, 28. Juli 2008

 

Was glauben Sie, macht gute Kommunikation aus? Brillante Rhetorik? Schlagfertigkeit? Eloquenz?
Zur überzeugenden Selbstdarstellung sind die genannten Fähigkeiten wichtige Ausdrucksmittel. Kommunikation ist jedoch mehr als das. Es geht um den Austausch von Informationen und Eindrücken. Wir sagen dem anderen auf einer unsichtbaren, nonverbalen Ebene wie wir zu ihm stehen, in welcher Gemütsverfassung wir uns gerade befinden und was wir von ihm wollen. Denn Kommunikation verfolgt immer auch eine Absicht. Der andere hat für unsere verschiedenen Botschaften ein sensibles Ohr und filtert aus dem Inhalt einer Aussage das heraus, was für ihn wichtig ist und was seiner Gemütsverfassung und dem Verhältnis zu uns entspricht. Ist er uns gegenüber grundsätzlich positiv gestimmt, dann ist die Chance groß, dass auch ein kritisches Feedback konstruktiv aufgefasst wird. Anders ist es, wenn eine negative Beziehung besteht oder bei einem Erstkontakt beim Filtern der nonverbalen Botschaften, die sich durch Stimme, Mimik, Körperhaltung und Gestik vermitteln, sofort klar wird, dass die Chemie nicht stimmt.

Wenn wir uns bewusst machen, dass Kommunikation ein Vorgang ist, bei dem wir auf verschiedenen Kanälen senden und empfangen, dann wird deutlich, wie sehr wir gerade bei wichtigen Gesprächen darauf achten müssen, dass der formale Inhalt unserer Aussagen und unsere Körpersprache „aus einem Guss“ kommen. Dazu gehört, sich positiv auf ein Gespräch einzustimmen, wirkliches Interesse für den anderen aufzubringen und sich die eigenen Kommunikationsziele bewusst gemacht zu haben.

Das ist die eine Seite der Medaille. Wie unsere Botschaften ankommen, können wir nur vermuten, aber nie ganz ergründen. Für eine gelungene Kommunikation ist es deshalb wichtig, zu hinterfragen, ob unsere Botschaften angekommen sind und auch den anderen so gut es geht zu verstehen und seine Botschaften so gut es geht zu deuten.

Das gelingt am besten mit aktivem Zuhören, was soviel bedeutet wie die Aussagen des anderen mit eigenen Worten wiederzugeben und dadurch dem anderen zu zeigen, wie gut wir ihn verstanden haben und wie sehr uns seine Aussage interessiert bzw. wie wichtig er uns ist. Wenn wir dann noch hingehen und durch gezielte, offene Fragen das Gespräch voran bringen, befinden wir uns auf einem guten Weg.
Die Kommunikation zu optimieren heißt daher, nicht nur unsere Rolle als Sender sondern auch die Rolle als Empfänger von Informationen zu verbessern.

Die Qualität Ihrer Gespräche können Sie daher erheblich steigern, wenn Sie

  • eine positive Gesprächsatmosphäre schaffen.
  • Ihre Gespräche durch bewusstes Zuhören aktiv führen.
  • Nonverbale Botschaften sensibler wahrnehmen.
  • sich ihre Kommunikationsabsichten klar gemacht haben.
  • echtes Interesse für den anderen aufbringen.
  • sich auf Dialogik einstellen.
  • dafür sorgen, dass nur Gewinner aus dem Gespräch gehen und alle ihr Gesicht wahren.
Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Frau & Erfolg, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 13:23

Generation CEO – Frauen ins Management

Mittwoch, 27. Februar 2008

„Generation CEO“: Frauen für Vorstandsjobs gesucht - die Initiative von CAPITAL und anderen renommierten Partnern bietet 20 Abteilungs‑ und Bereichsleiterinnen die Chance, sich auf den entscheidenden Schritt in die Top-Etage vorzubereiten.
Weitere Infos gibt es hier

Abgelegt unter: Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 10:33