Network-Basics: „Be a giving person“

Donnerstag, 20. September 2007

Dass man erst säen muss bevor man ernten kann, gilt insbesondere für das Networking, davon ist Penny Power, die Gründerin von business network Ecademy überzeugt.
Lesen Sie, was sie in ihrem Interview mit european futurist org zum Thema Future of Social Networks zu sagen hat.

Abgelegt unter: Frau & Erfolg, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 13:45

Bundesagentur für Arbeit: BBZ-Magazin Frauen und Beruf 2007⁄2008

Sonntag, 09. September 2007

Die Bundesagentur für Arbeit informiert in ihrer aktuellen Ausgabe 2007⁄2008 des BBZ-Magazins (BBZ = Beruf Bildung Zukunft) über weibliche Karriere-Themen, die sich mit Berufseinstieg, Wiedereinstieg, Selbstständigkeit und Umorientierung befassen. Das PDF können Sie hier downloaden.

Ein sehr informatives Heft mit vielen interessanten Hintergrundberichten sowie nützlichen Tipps und Hinweisen auf weiterführende Adressen.

Abgelegt unter: Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 10:25

5 häufige Karriere-Fragen im Coaching

Donnerstag, 30. August 2007

In meiner Praxis haben sich bestimmte Karriere-Fragen herauskristallisiert, die so oder ähnlich an mich gerichtet werden:

1. Wo soll ich mich bewerben? Ich habe mein Studium abgschlossen und weiß nicht, auf welche Position, bei welcher Firma ich mich bewerben soll.

2. Wie gestalte ich meinen nächsten Karriere-Schritt? Ich habe einen bestimmten Level erreicht und weiß nicht, wie ich den nächsten angehen soll. Bleibe ich in der Firma oder wäre ein Wechsel ratsam?

3. Welche Qualifikationen brauche ich noch, um meine Ziele zu erreichen? Ich habe zwar klare mittel‑ und langfristige Ziele, bin mir aber unsicher, welche Erfahrungen, Aus‑ und Weiterbildungen mir noch fehlen, um meine Ziele zu erreichen.

4. Stimmen meine Ziele noch? Ich bin privat und beruflich in einer Phase des Umbruchs und mir ist nicht mehr klar, ob ich noch auf Kurs bin. Ich würde gerne etwas ganz anderes machen.

5. Was muss ich an meiner Persönlichkeit weiterentwickeln? Ein Kollege mit gleicher fachlicher Qualifikation ist mir bei der Beförderung vorgezogen worden. Ich bin stark verunsichert, weil mir der Grund dafür nicht nachvollziehbar erklärt wurde.

Diese Fragen sind typisch für bestimmte Lebens‑ bzw. Berufsabschnitte und leiten in der Regel eine Phase der intensiven Selbstreflektion ein, die für weitere Entwicklungsschritte unumgänglich ist.

Im Coaching begegne ich diesen Fragen mit einer intensiven Erforschung der Motivationslage und der Werte meiner Klienten und mit einer Art von Selfassessment, in dem die Klienten ihren persönlichen „Marktwert“ von ihrer Fach‑, Methoden‑, Sozial‑ und Persönlichkeits-Kompetenz ableiten können.

Darauf aufbauend erfolgt dann das Erstellen eines Maßnahmenplans, der genau beschreibt, welche Ziele mit welchen Mitteln bis wann zu erreichen sind.

Nicht selten wird das Karriere-Coaching kombiniert mit Trainings zur Erweiterung der Führungskompetenz und/oder kommunikativen Kompetenz sowie mit Mentaltraining.


Dazu nachfolgend zwei Stimmen aus meinem Klientenkreis:

Marketingmanagerin, NRW
„Je älter man wird, desto größer wird logischerweise auch die Anzahl an Erfahrungen. Das Leben hält kontinuierlich neue
Überraschungen und Veränderungen für uns bereit. Für mich ist das eine Art Wellengang, auf dem ich mich locker und mutig
bewegen und Veränderungen (Windrichtung, Strömung) als Herausforderung annehmen möchte.
Dazu brauchte es eine gute Kenntnis über sich selbst, über seine Wünsche und Ziele und seine Wertvorstellungen. Das Coaching hat mir geholfen, diese innere Sicht klarer zu machen und mich gleichzeitig für äußere Betrachtungen zu öffnen. Für mich ein wunderbarer Weg, mich der Strömung zu stellen und mich mit deutlich mehr Gelassenheit auf den Wellen des Alltages zu bewegen. Aufzustehen, mich neu auszurichten, wenn mich mal wieder eine Welle vom Brett reißt, mich zu sammeln, zu lernen und weiter auf dem Meer zu gleiten.
Meine Erfahrung…nur dem, der sich mutig dem eigenen Weg stellt, offenbart sich auch der Weg. Und es ist nicht gut, diesen abzukürzen, denn wir kommen immer pünktlich an dem Ort an, an dem wir bereits erwartet werden. Und alle Anstrengungen darin lohnen sich!“

Managerin Finance, NRW
Nach langer und harter fachlichen Aufbauarbeit einer Abteilung wurde mir bewusst, dass nicht nur technische, räumliche und fachliche Einrichtungen, Vorrichtungen, Voraussetzungen und Kompetenzen nötig sind, damit eine Abteilung ihren Anforderungen gerecht wird.
Nein, auch Kommunikation, Menschenführung, Einfühlungsvermögen und Auftreten sind unabdingbar, damit die Abteilung in sich und auch im Zusammenspiel in der Firma gut, erfolgreich und somit für alle Beteiligten zufrieden stellend arbeiten kann.

Frau Dr. Wolter hat mich in dieser zweiten und wohl auch wichtigsten Phase kompetent unterstützt: Die intensive Zusammenarbeit mit ihr hat mich in meiner beruflichen und auch persönlichen Entwicklung entscheidend weiter gebracht;…

Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Frau & Erfolg, Karriere — Dr. Brigitte Wolter @ 11:41

Informationsplattform für hochqualifizierte Frauen

Dienstag, 07. August 2007

Wenn „Frau“ wissen möchte, welche Beschäftigungsmöglichkeiten und Karrierechancen es bei Unternehmen in Deutschland gibt, dann findet sie auf der Internet Plattform genderdax entsprechende Informationen.

Die Informationsplattform genderdax existiert seit Frühjahr 2005 und richtet sich an Frauen in Fach‑ und Führungspositionen ebenso wie an Nachwuchskräfte und Wiedereinsteigerinnen. genderdax bietet einen umfassenden Überblick über Beschäftigsmöglichkeiten und Entwicklungschancen bei Großunternehmen und mittelständischen Betrieben in Deutschland, die im Aufnahmeverfahren dokumentiert haben, dass sie im Rahmen ihrer Personalpolitik und ihres Diversity-Managements weibliche Fach‑ und Führungskräfte fördern.

Abgelegt unter: Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 16:57

Coaching-Pilotprojekt in Tirol: Karriere durch Selbsterkenntnis

Mittwoch, 11. Juli 2007

Einen interessanten Artikel zur Wertschöpfung durch Coaching habe ich bei karriere.at gefunden

Darin geht es um das Thema „Employability“: Hintergrund ist die Erkenntnis, dass künftig nur diejenigen im Job bleiben, die sich Ziele stecken und ihre Kompetenzen entwickeln…

Auszüge aus dem Artikel:

……“Die Initialzündung geht vom Coaching und der biografischen Reflektion aus“, so Thomas Lang von Wins. Der Klient entdecke sich selbst, indem er unter anderem die Werte seiner Eltern und seine eigenen hinterfrage….
…..Die Effekte seien: höhere Problemlösungskompetenz, Fähigkeits‑ und Chancenbewusstsein sowie mehr Gelassenheit und Eigeninitiative. Das nutze Unternehmen und Gesellschaft. Psychologische Tests wären weniger effektiv, betont Thomas Lang von Wins: „Testen bedeutet: Die Personen erkundigen sich über sich selbst bei einem Experten, der scheinbar mehr weiß als sie.“ Das Coaching aber bringe Menschen direkt mit sich in Kontakt…..

…..Landesweit ließen sich in den letzten vier Jahren über 2500 Personen bei vier Anbietern coachen. Mit Erfolg: 85,4 Prozent von 344 Teilnehmern am Zukunftszentrum Tirol beispielsweise werteten die Bilanz ein halbes Jahr nach Abschluss als nützlich. Eine Klientin berichtete: „Ich bin ruhiger geworden durch die Kompetenzbilanz, ich habe mich selbst kennen gelernt und weiß jetzt, was ich kann.“ …..

(Stefanie Heine, Der Standard, 16.06.2007, Originaltitel: „Selbsterkenntnis steigert Employability“)

Den Artikel in voller Länge lesen Sie hier.

Abgelegt unter: Allgemein, Frau & Erfolg, Karriere, New Leadership — Dr. Brigitte Wolter @ 09:58

Buch „Frauen an der Spitze“

Freitag, 06. Juli 2007

Frauen an der Spitze: „Vielfältige Ungleichheiten“: (siehe Artikel bei crosswater)
Aktuelle Forschungsergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt‑ und Berufsforschung (IAB) zeigen, dass sich die Arbeitsbedingungen und Lebenslagen männlicher und weiblicher Führungskräfte erheblich unterscheiden. Nachzulesen ist die umfassende Bestandsaufnahme im Campus-Verlag unter dem Titel „Frauen an der Spitze„.

Campus Verlag Frankfurt und New York 2007, ISBN 978–3–593–38359–0, 175 Seiten, 29,90 Euro.

Abgelegt unter: Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 08:41

Ladys first: Wie Frauen Karriere machen

Samstag, 30. Juni 2007

Für Frauen ist sehr entscheidend zu erkennen, dass der Weg an die Spitze nicht auf Zufällen beruht, sondern auf einer glasklaren Strategie. Dies trifft zwar auch für Männer zu, aber bei Frauen bedeutet Karriereplanung weit mehr als Berufsziele zu definieren und umzusetzen. Die Lebensplanung von Frauen ist naturgemäß komplexer, denn, sofern Familie und Kinder zum Lebenskonzept dazu gehören, sind weitere Ziele unter einen Hut zu bringen.

Der Faktor Zeit spielt im Leben einer Frau in vielerlei Hinsicht eine besondere Rolle. Es gibt bezogen auf den Beruf bisher eine klassische Drei-Phasen-Teilung: zuerst eine Phase, um sich zu etablieren und „nach oben“ zu kommen, dann eine Phase, um eine Familie zu gründen und Kinder aufzuziehen und danach eine Phase, um sich im Beruf wieder voll einzubringen. Mittlerweile werden die Übergänge zwischen den drei Phasen immer fließender, da die gesellschaftlichen und politischen Voraussetzungen für Frauen im Beruf immer besser werden.

Dennoch bleibt eine auf die Berufs‑ und Lebenszyklen abgestimmte Karriereplanung für Frauen weiterhin eine große Herausforderung.

Karriereguide für Frauen

  • 1. Schritt: Selbsterkenntnis: Dem Leben Sinn und Richtung geben
    Erkennen Sie, was Sie im Leben/im Beruf wirklich erreichen wollen und was Ihnen wichtig ist. Dazu erforschen Sie sich selbst, machen sich Ihre Werte bewusst, Ihre Stärken und Potentiale reflektieren Ihr Selbst‑ und Fremdbild und entwickeln erste Ideen für eine Laufbahn, die mit Ihren Werten und Idealen übereinstimmt. Visualisieren Sie, wie Ihr Leben sein soll und lassen Sie dabei Ihrer Kreativität freien Lauf. Je deutlicher Ihr Bild von Ihrer Zukunft ist, desto wahrscheinlicher werden Sie Ihrer Lebensvision folgen.
  • 2. Schritt: Ziele definieren für Leben/Beruf
    Nachdem Ihre Lebensvision klar ist, formulieren Sie Ihre Ziele und fixieren diese schriftlich so spezifisch wie möglich. Bestimmen Sie dabei auch den Zeitpunkt für die wichtigen Dinge in Ihrem Leben. Das schriftliche Fixieren ist deshalb so wichtig, weil Sie im Schreiben die stärkste energetische Konzentration aufbringen, die Sie bewusst aufbringen können. So bekommen Ihre Ziele das notwendige Gewicht.
  • 3. Schritt: Strategie entwickeln, um Ziele umzusetzen
    Aufgrund Ihrer Vielseitigkeit neigen Frauen dazu, sich zu „verzetteln“. Umso wichtiger ist ein schriftlich ausgearbeiteter Plan, welche Maßnahmen wann zu ergreifen sind, um die Ziele zu erreichen. Dieser sollte auch ein Konzept für Ihre Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung enthalten. Denn um nach oben zu kommen, ist es wichtig zu lernen, wie Sie effektiv kommunizieren, wie Sie als Persönlichkeit auftreten und eine natürliche Autorität ausstrahlen. Vor allem auf Ihre kommunikativen Fähigkeiten kommt es an. Hier müssen Sie wirklich brillant sein, um überzeugen zu können. Ihr Kommunikationsstil sollte unverkennbar sein, sympathisch, verbindlich und eindeutig.
  • 4. Schritt: Die Gefährten
    Sie brauchen unbedingt ein Netzwerk von Mentoren und Förderern, männlich wie weiblich. Deshalb knüpfen Sie so früh wie möglich Netzwerke und bringen Sie sich so oft Sie können in Projekte ein. Übernehmen Sie freiwillig Sonderaufgaben und lösen für andere Probleme. Ihr „Guthaben“ wird auf diese Weise wachsen, bis die kritische Masse erreicht ist und Sie von irgendeiner Seite wieder etwas zurück bekommen, vielleicht in Form einer Gehaltserhöhung, einer Beförderung, etc. Betrachten Sie Ihre Vorgesetzten und Kollegen/Kolleginnen als Ihre Weggefährten auf der Reise zu Ihrem Ziel. Alleine schaffen Sie es nicht.
    Die Frage ist deshalb auch, wer zu Ihrer Referenzgruppe gehört. Umgeben Sie sich mit Menschen, die positiv eingestellt sind und Sie weiterbringen.
  • 5. Schritt: Der weibliche Bonus
    Nutzen Sie bewusst den Synergieeffekt aus weiblicher Intuition, Intelligenz und Talent zum Multitasking (bei Frauen naturgemäß vorhanden). Das heißt, erkennen Sie vorausschauend Chancen, um sich zu profilieren und beeindrucken Sie durch Ihren „Durchblick“, Ihre Vielseitigkeit, Ihr diplomatisches Geschick und Ihr Organisationstalent.
  • 6. Schritt: Höhenluft
    Mit zunehmender Höhe wird die Luft bekanntlich dünner. Damit Sie auch in Top-Positionen nicht außer Atem kommen, brauchen Sie ein Netzwerk aus Verbündeten auf „Augenhöhe“ mit denen Sie sich vertrauensvoll austauschen können. Effektives Selbstmanagement und Work-Life-Balance sind jetzt besonders wichtig, damit Sie Ihr Energieniveau halten.
  • 7. Schritt: Weise wählen
    Im Laufe des Lebens ändern sich unsere Einstellungen. Was gestern wichtig war, ist heute ohne Bedeutung. Daher ist es ratsam, sich den Blick offen zu halten für neue Lebenskonzepte, die mit dem gegenwärtigen Lebenszyklus im Einklang sind. Das heißt auch, zu erkennen, wann es Zeit ist, etwas Überholtes loszulassen, sich neu auszurichten und sich neuen, spannenden Aufgaben zuzuwenden.
Abgelegt unter: Frau & Erfolg — Dr. Brigitte Wolter @ 09:53