Charisma: Mehr Erfolg durch gewinnende Ausstrahlung

Montag, 30. November 2009

„Charisma“ – das Wort  klinkt gut und geheimnisvoll zugleich. Instinktiv weiß man, was es bedeutet, es näher zu beschreiben oder gar zu definieren fällt  indes nicht leicht. Klar ist, dass charismatische Menschen ein gewinnendes Auftreten haben und scheinbar mit Leichtigkeit andere für sich einnehmen und überzeugen.

Während einige Glückliche von Natur aus mit jener geheimnisvollen Ausstrahlung  gesegnet sind, müssen andere sich ihr Charisma regelrecht erarbeiten. Da Charisma Ausdruck der Persönlichkeit ist, setzt ein Charisma-Training denn auch bei den inneren Werten an. Zentrale Werte als Wegweiser zu mehr Charisma sind: Selbstliebe, Selbstbewusstsein, Lebens-Sinn, Bestimmung, Interesse/Engagement, Körper-Geist Beziehung/Lebenskraft.

1. Selbstliebe: sich selbst liebevoll annehmen

Viele Menschen suchen Anerkennung und Zuwendung, indem sie ihre eigenen Bedürfnisse hintanstellen und Raubbau an ihren körperlichen Ressourcen betreiben mit entsprechend negativen Folgen für ihre seelische Verfassung. Auf Dauer führt dieses Verhalten in die Sackgasse.  Wer ausgebrannt ist, kann weder für andere noch für sich selbst etwas Positives bewirken. Selbstliebe bedeutet, sich darüber klar zu werden, was einem gut tut und dafür zu sorgen, dass es einem gut geht. Erst dann ist man auch für andere ein Gewinn und erscheint liebenswert.

2. Selbstbewusstsein:  Wertereflexion und Werteklarheit

Sich seiner Selbst bewusst zu sein, heißt, sich immer wieder klar zu machen: „Was ist mir wichtig in Bezug auf meinen Beruf, mein Privatleben, meine Zukunft, meinen Körper, meinen Geist. Auf diese Weise reflektiert man die persönlichen Werte und wird sich seiner Handlungs-Maximen bewusst. Diese Art von Reflexion ist kein einmaliger Vorgang sondern ein lebenslanger Prozess.  Veränderungen äußerer Umstände erfordern immer wieder ein neues Austarieren und Ausbalancieren der inneren Werte, um im Gleichgewicht zu bleiben.

3. Vision entwickeln: herausfinden, wozu man bestimmt ist und den Sinn des eigenen Lebens erkennen

Ein wesentliches Merkmal charismatischer Menschen ist ihre visionäre (Lebens‑) Führung. Sie haben große,  ehrgeizige Ziele, mit denen sie sich selbst begeistern und andere in ihren Bann ziehen. Mit unerschütterlichem Glauben und Beharrlichkeit erschaffen sie neue Realitäten und beflügeln die Fantasie der Menschen in ihrem Umfeld. Weil sie lieben, was sie tun, haben sie uneingeschränkten Zugang zu ihren Energien und können ihr Potential voll ausschöpfen. „Wozu bin ich berufen?“  – Das ist eine der wichtigsten Fragen, die man sich stellen muss, um eine Lebensvision zu entwickeln.

4. Sendungsbewusstsein: sich darüber klar werden, was man bewirken und welche Spuren man hinterlassen will

Sinn zu finden ist das eine, Sinn zu stiften das andere. Mitunter ist beides eng miteinander verbunden. Das, worin man selbst einen Sinn sieht und wonach man handelt, wirkt sich zugleich sinnvoll für andere Menschen oder die Umwelt aus. Charismatische Menschen treten oft auch als Sinnstifter in Erscheinung. Sie glauben an eine Idee und arbeiten daran, etwas Sinnvolles für die Gemeinschaft zu leisten und zu hinterlassen.   

5. Zugewandt sein: sich für andere interessieren und aktiv zuhören

Menschen, die interessiert und aufmerksam zuhören können, sind in der Regel sehr beliebt. Gutes  Zuhören will gelernt sein. Es verlangt Hinwendung, echtes Interesse, die Kunst, das Gehörte richtig zu verstehen und wiederzugeben.  Charismatische Menschen verteilen keine Ratschläge, sie geben Impulse.

6. Energetische Ausstrahlung: körperlich und geistig beweglich bleiben

Ausstrahlung ist ein Ausdruck von Energie. Wenn Körper und Geist im Einklang sind, kann die Energie frei fließen. Wer sich stark fühlt hat mehr Ausstrahlung, als jemand, dessen Körper müde und ausgebrannt ist.  Geistige Beweglichkeit ist genauso wichtig wie körperliche Fitness. Wer sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt,  bleibt auch geistig beweglich und kann sich schneller und besser auf neue Situationen einstellen.

7. Dankbarkeit: dankbar sein für alles, was man hat

Zufriedenheit ist ein wunderbarer Zustand. Zufriedenheit führt zu innerer Ruhe und Ausgeglichenheit. Zufriedenheit findet man vor allem durch eine dankbare Grundhaltung. Und Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück.

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Bärenstarke Lebenseinstellungen

Mittwoch, 01. Juli 2009

Coole Sprüche für warme Tage. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sommer…

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Dankbarkeit

Mittwoch, 29. April 2009

Oft neigen wir dazu, uns mehr Gedanken darüber zu machen, was wir nicht haben und was wir eventuell verlieren könnten als über das, was wir haben. Defizit-Gedanken führen zu Unzufriedenheit und zehren an unserer Energie. Sie sind jedoch nicht grundsätzlich schlecht, denn sie bewegen uns dazu, etwas zu verändern. Wenn sie jedoch unser Denken bestimmen, ohne das wir daraus Konsequenzen für eine Umorientierung ziehen, sind sie wie ein schleichendes Gift, das uns die Lebenskraft raubt. Gedanken der Fülle und Dankbarkeit hingegen machen uns stark und widerstandsfähig, so dass wir auch Krisenzeiten besser überstehen und mit mehr Zuversicht in die Zukunft sehen. Es gibt so vieles, für das wir dankbar sein können, um so mehr, wenn wir uns bewusst machen, an welch seidenem Faden unser Wohlergehen hängt. Haben wir nicht allen Grund, jeden Tag dankbar zu sein?

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Glück – Ansichtssache

Samstag, 10. Januar 2009

Antworten zu Glücksfragen finden Sie auf brandeins online: Glücksexperte Eckart von Hirschhausen hilft bei der Spurensuche.
Interessant auch der Bezug zur aktuellen Finanzkrise siehe Glücksfrage 7: Warum sagen die Leute so oft, dass es ihnen schlecht geht?

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Für Sie gelesen, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 10:16

Mental Training: Aus der Mitte kommt die Kraft

Freitag, 05. Oktober 2007

Was ist Mental Training?

Mental Training ist eine geistige, ideologisch und religiös unabhängige Technik zur persönlichen Zielerreichung und Lösung von Problemen in allen Lebensbereichen.
Es basiert auf universellen Gesetzmäßigkeiten, insbesondere dem Ursache-Wirkungsprinzip. Was auf geistiger Ebene verursacht wird, manifestiert sich in der Wirklichkeit auf materieller Ebene. Der Schlüssel für die Verwirklichung von Zielen oder für die Problemlösung ist der vorweggenommene Vollzug auf geistiger Ebene verbunden mit den dazu gehörigen zum Ausdruck gebrachten Gefühlen.

Mental Training bedeutet, volle Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, sich von der Opferrolle zu verabschieden und sich selbst als Schöpfer zu begreifen.

Mental Training ist eine geistige Disziplin; um sie erfolgreich anzuwenden, erfordert sie wie alle Disziplinen Übung und Beharrlichkeit. Wie in jedem Prozess folgt auch beim Mental-Training ein Schritt dem anderen. Es gibt keine Abkürzungen. Positives Denken allein führt nicht zum Erfolg. Wer es zur Meisterschaft im Mental Training bringen will, durchläuft wie ein Lehrling verschiedene Stufen, macht sein Gesellenstück, sammelt Erfahrungen und erreicht schließlich die nächste Stufe, auf der er oder sie als Meister auf der Bühne des Lebens hervortritt, um anderen Menschen als Vorbild zu dienen.

Mental Training umfasst alle Lebensbereiche. Mental Training ist ganzheitlich, es geht von unserem Bewusstsein aus. Es kommt von innen. Und nur dann kann es wirken, wenn die Richtung von innen nach außen geht. Alles, was Sie um sich herum wahrnehmen, ist ein Spiegelbild Ihres Bewusstseins.

„Wie innen, so außen“ lautet ein fundamentales geistiges Gesetz. Haben Sie Chaos in sich, so zeigt sich Chaos in Ihren Beziehungen, in Ihrer Wohnung, auf Ihrer Arbeitsstelle usw.
Haben Sie im Gegenzug alles in sich geordnet, sich Ihre Werte und Ideale klar gemacht und Ihre Lebensziele definiert, so findet das seinen Ausdruck in gezielten Handlungen, sicheren Entscheidungen, Beharrlichkeit , Selbstdisziplin, dauerhaften Beziehungen, gesundem Körper und positiver Lebenseinstellung.

Mental Training ist als ein Prozess der Persönlichkeitsentwicklung zu verstehen, der nur unter den ethischen Prinzipien der Freiheit und Verantwortlichkeit für sich selbst und andere und dem ethischen Prinzip, niemals anderen zu schaden, zu positiven Ergebnissen führt. Oder, um es mit den Worten von Immanuel Kant zu sagen:
„Handle stets so, dass die Maxime Deines Willens jederzeit als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“

Als „Lehrling“ des Mental Trainings durchlaufen Sie die folgenden Schritte:

  • Sie beginnen damit, sich selbst als schöpferische Kraft zu begreifen und zu optimieren. Dazu bedarf es der Kenntnis der universellen Gesetze des Lebens.
  • Dann heißt es, innen aufzuräumen, Bilanz zu ziehen und sich von altem Ballast zu lösen.
  • Weiter geht es mit der bewussten Zukunftsgestaltung durch Anwendung mentaler Techniken

Am Ende angekommen, stehen Sie wieder vor einem Anfang.
Denn alles Leben verläuft in Zyklen.

Sie haben sich das Instrumentarium des Mental Trainings erarbeitet. Nun heißt es, dieses Instrumentarium anzuwenden und durch beharrliches Üben die Umstände in Ihr Leben zu ziehen, die Ihnen inneren Frieden, Glück und Erfolg bringen.

Abgelegt unter: Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 09:20

Gesundheit fängt im Kopf an

Montag, 16. Juli 2007

Ein langes Leben in Gesundheit – wer möchte das nicht erreichen? Dabei sind dem Menschen von Natur aus viele Jahre gegeben, 100 und mehr könnten es durchaus sein. Die Frage ist daher weniger: „Wie kann ich mein Leben verlängern?“ sondern vielmehr: „Wie kann ich verhindern, es zu verkürzen?“ Unser Körper verfügt über Selbstheilungskräfte, die unserer Medizin weit überlegen sind und ohne die kein Arzt der Welt wirklich heilen könnte. Sie sind nur die Gehilfen. Das Geheimnis guter Gesundheit liegt also darin, alles zu unterlassen, was das Leben verkürzt. Mehr ist nicht zu tun.

Vorbeugen statt heilen: 7 Aspekte einer achtsamkeitsbasierten Lebensführung.

  • 1. Die Botschaft des Körpers hören
    Der Körper signalisiert an irgendeiner Schwachstelle ein Symptom, um darauf aufmerksam zu machen, dass „etwas nicht stimmt“. Ein bekanntes Sprichwort lautet: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Um zu vermeiden, dass Krankheitssymptome sich verlagern und der Körper mit der Zeit immer schwerere Geschütze auffährt, ist Innehalten und Handeln erforderlich. Der erste Schritt zur Gesundheit ist deshalb, auf den Körper zu achten, nach innen zu hören, die Botschaft des Symptoms zu erkennen und zu befolgen. Das heißt, der Ursache des Symptoms auf den Grund gehen und das in Ordnung bringen, was das Symptom ausgelöst hat. Dabei können wir uns auf „unsere innere Stimme verlassen.“ Im Grunde wissen wir immer, was zu tun ist.
  • 2. Gesunde Ernährung
    Der Mensch ist, was er isst. Die Frage lautet hier: Welche Lebens-Mittel führe ich bewusst meinen Körper zu und welche Nahrungsmittel meide ich? Oft werden ungesunde Ernährungsgewohnten damit entschuldigt, dass man es im Elternhaus nicht anders gelernt hat oder dass man keine Zeit hat, um sich richtig zu ernähren. Jede/r kann zum Ernährungsexperten werden. Das Wissen dazu ist in unzähligen Büchern und Artikeln aufbereitet und wird in Kursen, Seminare etc. vermittelt. Man muss es nur wollen. Wer seinen Körper liebt, versteht auch, was ihm gut tut. Alles, worauf wir Wert legen, bestimmt unser Handeln. Anhand der eigenen Ernährungsgewohnheiten können Sie leicht feststellen, wie viel Wert Sie auf die Gesunderhaltung Ihres Körpers legen bzw. wie weit die Entfremdung von Ihrem Körper fortgeschritten ist.
  • 3. Positive Grundeinstellung
    Zu den gefürchteten Lebensverkürzern zählen neben schlechter Ernährung insbesondere negative Gefühle wie Ärger, Sorgen, Frust, Angst etc., die oft einer negativ gefärbten Lebenseinstellung entspringen. Um eine positive Grundeinstellung zu pflegen, ist es erforderlich, sich immer aufs Neue zu fragen: „Wie will ich neuen Reizen aus der Umwelt begegnen?“, „Wie will ich darauf re‑agieren?“ „Durch welchen Filter nehme ich neue Informationen auf?“ „Was ver‑werte ich, was blende ich bewusst aus?“
    Effizient lassen sich diese Fragen nur dann beantworten, wenn Klarheit bez. der eigenen Werte und Lebensziele besteht. Nicht umsonst lautet eine der ältesten Empfehlungen der Menschheit: „Erkenne Dich selbst!“. Auch hier hat es wieder jeder in der Hand. Wir sind keine Opfer. Ich kann selbst bestimmen, was ich hören will, wie ich es aufnehme, was ich daraus mache und wie/ob es ich es in mein Leben integriere. Ich kann auch bestimmen, welchen Botschaften ich aussende, was ich damit bewirken will und welche Ursachen ich damit für mein Leben setze. Das ist Mental Training in Aktion. Spitzen Sportler machen es uns vor. Wer gewinnen will, muss schon lange vorher im Geiste gewonnen haben, sich als Gewinner sehen. Wenn Sie positive Dinge in Ihr Leben ziehen wollen, müssen Sie den Empfang auf „positiv“ stellen und Positives aussenden.
  • 4. Bewegung: Laufen Sie um Ihr Leben.
    Bewegungslosigkeit liegt nicht in der Natur des Menschen. Zu wenig Bewegung ist deshalb lebensverkürzend. Jeder weiß das. „Was ist es Ihnen wert, Ihr Lebensgefühl durch gesteigerte Leistungsfähigkeit zu intensiveren?“ Finden Sie die Antwort, indem Sie sich Ihr derzeitiges Energieniveau bewusst machen. „Wie zufrieden sind Sie damit?“ Es ist Ihr Leben.
  • 5. Entspannung
    Ein Phänomen unserer Zeit ist zunehmende Schlaflosigkeit. Immer mehr Menschen häufen Schlafschulden an und leiden unter Müdigkeit und mangelndem Antrieb. Eine Weile mag das gut gehen, doch länger andauernde Phasen von Schlafmangel führen zwangsläufig zu gesundheitlichen Problemen und in eine Abwärtsspirale weiterer Probleme und Misserfolge. Schlaffördernde Medikamente können die Ursachen des Schlafmangels nicht beheben. All das ist bekannt. Regelmäßige Entspannung ist eine Angewohnheit, die sich antrainieren lässt, aber vor allem ist sie Einstellungssache. „Achte ich bewusst auf genügend Schlaf?“ „Nehme ich lieber eine Tablette, um ein Symptom zu überspielen oder will ich den Dingen auf den Grund gehen und dafür sorgen, dass ich wieder entspannt sein kann?“ Unser Körper spricht andauernd zu uns. Und er lässt sich nichts vormachen.
  • 6. Beziehungspflege = Multiplikation Ihre Lebensgefühls
    Wir sind soziale Wesen und als solche auf Zuwendung und Aufmerksamkeit anderer Menschen angewiesen. Vereinsamung verkürzt Leben. „Wie viele Menschen gibt es in Ihrem Leben, die Ihnen nahe stehen, die Sie lieben und von denen Sie geliebt werden?“ Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihr Lebensgefühl und Ihre Einstellung teilen, die Sie ermutigen und Sie weiterbringen?“ „Welchen Einflüssen setzen Sie sich bewusst aus?“ „Was bewirken Sie bewusst im Leben anderer Menschen?“ „Sind Sie ein Segen für alle, die das Glück haben, Sie zu kennen?“
  • 7. Work-Life-Balance
    Wenn die berufliche Tätigkeit dazu führt, dass sie krank macht, so ist das ein ernst zu nehmenden Alarmzeichen, dass entweder etwas im eigenen Verhalten geändert, der Arbeitgeber gewechselt oder eine ganz neue Tätigkeit gefunden werden muss. Was nützen alle Erfolge, Geld und Ruhm, wenn es um die Gesundheit schlecht bestellt ist? Da wir so viel Zeit mit der Arbeit verbringen, ist es auch so wichtig, dass wir uns wohl fühlen bei dem, was wir tun. Dies kann sich im Laufe des Lebens mehrmals ändern. Deshalb an dieser Stelle die Fragen: „Lieben Sie Ihre derzeitige Tätigkeit?“ „Sind Sie begeistert von dem, was Sie tun?“ „Gibt es vielleicht neue Aufgaben, die auf Sie warten?“ Eine ungeliebte Arbeit kann nicht durch Freizeitaktivitäten kompensiert werden. Work‑ Life‑ Balance ist daher das Ergebnis aus erfüllender Arbeit und anderen wichtigen Lebenszielen, zu denen vor allem erfüllende Beziehungen sowie geistige und körperliche Gesundheit zählen.

Buchempfehlung zum Thema: Kurt Tepperwein: Gesund für immer.GOLDMANN Verlag München

Abgelegt unter: Für Sie gelesen, Life Design, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 13:27

„Ein neuer Anfang – Handbuch zum Erschaffen der Wirklichkeit „

Donnerstag, 28. Juni 2007

Als ausgebildete Mentaltrainerin habe ich schon vieles über die schöpferische Kraft der Gedanken gelesen. Die Inhalte gleichen sich und mittlerweile erkenne ich, wer von wem „inspiriert“ worden ist.

Umso überraschter war ich, als mir kürzlich das Buch „Ein neuer Anfang – Das Handbuch zum Erschaffen Deiner Wirklichkeit“ von Ester und Jerry Hicks in die Hände fiel. Über das Energiewesen „Abraham“ „channeln“ die Autoren worauf zu achten ist, um die Wirklichkeit zu erschaffen, die man sich wünscht. Im ersten Teil des Buches geht es um die Gesetzmäßigkeiten zur Erschaffung der Wirklichkeit und wie man sie anwendet. Im zweiten Teil haben die Autoren Fragen und Antworten aus Gruppensitzungen zusammengestellt, die weiterhelfen sollen, die im ersten Teil des Buches erklärten Prinzipien umzusetzen.

Die Zusammenhänge zwischen den eigenen Gedanken, den damit verbundenen Gefühlen und der auf diese Weise geschaffenen Lebensumstände habe ich noch nie so plausibel und unspektakulär erklärt gefunden wie in diesem Buch. Dazu trägt sicher auch der angenehme Schreibstil bei, der sich einer klaren, man möchte fast sagen, sanften Sprache bedient. Dazu passend auch die zurückhaltende Gestaltung des Buches und die klare Botschaft des Buchtitels.
Dieses Buch braucht keine reißerische Aufmachung, es ist ein Buch der leisen Töne, die dafür umso eindringlicher ins Bewusstsein dringen. Den Weg zum Leser findet es sowieso, denn dafür sorgt schon das Gesetz der Anziehung.

Ether und Jerry Hicks: Ein neuer Anfang – Das Handbuch zum Erschaffen Deiner Wirklichkeit. Verlag Ansata.
Hier der Link zu Amazon

Abgelegt unter: Für Sie gelesen, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 09:40

Kann man Erfolg lernen?

Donnerstag, 18. Januar 2007

Kann man Erfolg lernen und wenn ja, wie geht das? – Hinter dieser mir kürzlich gestellten Frage verbirgt sich die noch immer gängige Auffassung, dass Erfolg ein Phänomen ist, das viel mit Glück zu tun hat und sich eher zufällig ereignet. Andererseits zeigt die Frage, dass das Wissen über die Gesetzmäßigkeiten des Erfolges und ihre praktische Anwendung noch nicht allzu weit verbreitet sind.

Gleichwohl lässt sich die Erfolgsfrage nicht pauschal beantworten, da Erfolg für jeden etwas anderes bedeutet. Dies gilt es zunächst zu klären. Erfolgreich sind Menschen vor allem dann, wenn sie ihre Talente entfalten und ganz in ihren Tätigkeiten aufgehen. In der Schule des Erfolgs geht es deshalb zunächst darum, heraus zu finden, welche Talente in einem schlummern; Denn wer seine Gaben kennt, erkennt auch seine Auf-gaben im Leben.

Die eigenen Talente zu kennen ist das eine, sie aber auch effektiv und effizient einzusetzen ist das andere. Hier kommt es darauf an, die Gesetzmäßigkeiten des Erfolges kennen zu lernen und systematisch anzuwenden. Alle Facetten der Persönlichkeitsentwicklung und bewusstes, systematisches Setzen von Ursachen spielen hier eine große Rolle.

Insofern lässt sich Erfolg tatsächlich lernen: Selbstfindung, Selbstverwirklichung und im Einklang mit den Lebenszielen die richtigen Ursachen setzen, gewürzt mit einer guten Portion Mentaltraining, das sind die elementaren Zutaten, die zu außergewöhnlichen Leistungen und somit zum Erfolg führen.

Abgelegt unter: Allgemein, Coaching & Consulting, Life Design, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 16:09

Das Elixier

Samstag, 09. Dezember 2006

Stellen Sie sich einmal vor, das Schicksal hätte Ihnen und allen anderen Menschen bei der Geburt, sozusagen als Zugabe, eine bestimmte Menge eines lebensnotwendigen Elixiers in einer dunklen, undurchsichtigen Flasche mitgegeben, die Sie nirgendwo kaufen oder wieder auffüllen könnten.
Sie werden erwachsen und langsam dämmert es Ihnen, dass dieses Elixier eines Tages verbraucht sein wird. Aber niemand kann Ihnen sagen, wann das sein wird.
Paradoxerweise haben Sie das Gefühl, dass sich Ihr Elixier, das Ihnen als Kind noch wie eine unerschöpfliche Quelle vorkam, mit den Jahren immer schneller verbraucht, obwohl die tägliche Dosis gleich geblieben ist. Außerdem haben Sie festgestellt, dass, je bewusster Sie das Elixier einnehmen, Sie umso intensiver, länger und genussvoller den Tag erleben. Schlucken Sie es hingegen gedankenlos hinunter, bleibt es völlig wirkungslos und der Tag ist verloren – sie können sich an ihn nicht mehr erinnern.

Würden Sie dieses Elixier nicht genau untersuchen und erforschen wollen? Würden Sie nicht alles daran setzen, seine Ergiebigkeit zu erhalten bzw. zu steigern? Und würden Sie dieses Elixier nicht hüten wie einen kostbaren Schatz und alle nur erdenklichen Vorsichtsmaßnahmen treffen, dass auch ja kein Tropfen verloren ginge? „Ja, natürlich“, werden Sie antworten – „Was für eine Frage?“

Sie haben es längst erraten. Bei dem geheimnisvollen Elixier handelt es sich um die Spanne Zeit, die jedem von uns zugedacht ist und die für jeden einmal endet. Obwohl die Endlichkeit unserer Zeit auf Erden jedem bekannt ist, leisten sich viele Menschen einen leichtfertigen, verschwenderischen Luxus mit ihrer Lebenszeit. Sie gehen damit um, als gäbe es eine Garantie auf ein ewiges Leben in Hülle und Fülle, ohne körperliche und materielle Einschränkungen. Ihre Sicht ist stets auf die Zukunft projiziert:

  • „Morgen mache ich Gedanken, wie es weiter geht.“
  • „Nächstes Jahr suche ich mir vielleicht einen anderen Job.“
  • „Wenn ich erst einen anderen Job habe, werde ich mich auch richtig einrichten“
  • „Wenn die Kinder groß sind, haben wir wieder mehr Zeit für uns selbst“
  • „Wenn ich in Rente gehe, werde ich leben und mir all das gönnen, auf das ich jetzt verzichten muss“, usw..

Es kann aber jeden Moment alles ganz anders sein; die Lebensumstände können sich von einer Sekunde zur anderen total verändern und alle Zukunftspläne in Schall und Rauch auflösen. Und was dann? Bitte richtig verstehen: es geht nicht darum, keine Ziele für die Zukunft zu haben – im Gegenteil‑ es geht darum, das Leben bewusst zu gestalten, jeden Tag mit Sinn zu erfüllen und mit Freude zu genießen.

    • Wie lange wollen Sie sich noch den Luxus leisten, Ihr Leben aufzuschieben?
    • Wie lange noch wollen Sie ein provisorisches Leben führen?
    • Wie lange noch wollen Sie ein Leben führen, dass Sie nicht erfüllt und Ihnen kaum Freude bringt?
    • Worauf wollen Sie noch warten? Jeder nicht gelebte Tag ist ein verlorener Tag.
    • Wie wäre es, wenn Sie sich sofort entschließen, Ihre Möglichkeiten endlich voll wahrzunehmen und das zu tun, wozu Sie und nur Sie bestimmt sind?

    Geben Sie Ihrem Leben die entscheidende Wende: finden Sie Ihr eigenes unverwechselbares Profil und handeln Sie aus Ihrer inneren Überzeugung heraus.

    Einmal auf dem richtigen Kurs wird Ihnen das Leben automatisch alle die Gelegenheiten zukommen lassen, die Sie für die Erfüllung Ihrer Lebensaufgabe benötigen. Es geschieht dann wie von selbst – ein sicheres Zeichen dafür, dass Sie stimmig sind und stimmig handeln.

    Abgelegt unter: Coaching & Consulting, Life Design, Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 09:49

    Positive Grundeinstellung

    Freitag, 15. September 2006

    Die Realität hat viele Gesichter: so viele, wie es Menschen auf der Erde gibt. Ihre Realität ist ein Abbild Ihrer Überzeugungen und Einstellungen. Falls Ihnen diese nicht gefällt, ist die gute Nachricht die, dass Sie Ihre Realität durch eine Änderung Ihrer Einstellung positiv beeinflussen können. So manches Problem verschwindet über Nacht, wenn Sie es nicht mehr als solches ansehen sondern als Chance erkennen, verkrustete Denkweisen durch neue, inspirierende, Gedanken zu ersetzen und sich neuen Herausforderungen bzw. Möglichkeiten zu öffnen.

    Um positive Dinge in Ihr Leben zu ziehen, bedarf es einer positiven Geisteshaltung. Diese dauerhaft zu erlangen, ist keine Sache von Minuten oder Tagen. Wandel braucht vielmehr Zeit und regelmäßige Wiederholung. Wenn Sie einen Muskel stärken wollen, so werden Sie ihn langsam aber stetig durch entsprechende Belastung trainieren und aufbauen. Dies ist ein physiologischer Prozess. Ähnlich verhält es sich auch mit der positiven Geisteshaltung. Durch stete Wiederholung positiver Denkweisen und Angewohnheiten entstehen als Ergebnis des Lernprozesses im Gehirn neue, neuronale Verknüpfungen, also etwas sehr Reales.

    Der Dalai Lama sagt dazu: „Dieser bemerkenswerte Grundzug des Gehirns scheint die physiologische Basis für die Möglichkeit darzustellen, unseren Geist zu verändern. Indem wir unsere Gedanken mobilisieren und neue Denkweisen praktizieren, können wir unsere Nervenzellen neu formen und die Arbeitsweise unseres Gehirns ummodeln. Das ist auch die Vorstellung, dass innerer Wandel mit Lernen (neuer Input) beginnt und die Disziplin einschließt, unsere „negativen Konditionierungen“ […] durch „positive Konditionierungen“ […] zu ersetzen. So wird die Idee, den Geist im Hinblick auf Glück zu schulen, eine sehr reale Möglichkeit:“ Quelle: Die Regeln des Glücks. S.H. Dalai Lama/Howard Ⅽ. Cutler, Gustav Lübbe Verlag

    7-Punkte-Trainingsplan für die Stärkung einer positiven Grundeinstellung:

    • Nach dem Aufwachen sich auf den neuen Tag freuen und an die positiven Dingen denken, die in Ihrem Leben sind und die Sie heute erwarten – es sind mehr als Sie annehmen.
    • Tagsüber bei allem was Sie tun, Ihr Bestes geben - das stärkt Ihre Selbstachtung.
    • Zu Problemen erst einmal auf Distanz gehen und sich darüber klar werden: Warum sehe ich in der Situation ein Problem? Was kann und soll ich lernen? Wie kann ich es lösen? Was ist sofort zu tun? Was ist mittel‑ und langfristig zu tun? Sehen Sie auf Ihre Chancen, ändern Sie Ihre Perspektiven.
    • Anderen Menschen mit Güte begegnen und sie weniger bewerten oder verurteilen. Auch hier heißt das Zauberwort „Distanz“ – aus der Distanz heraus fällt es leichter, Verständnis aufzubringen und Beurteilungen fallen milder aus. Praktizieren Sie Gelassenheit.
    • Sich für andere einsetzen, Hilfsbereitschaft signalisieren und Anerkennung zeigen: Wenn Sie sich selbst auf diese Weise multiplizieren, erzeugen Sie eine positive Resonanz und schaffen sich eine positive Rückkopplung.
    • Stillstand vermeiden: Erweitern Sie Ihren Aktionsradius, indem Sie täglich etwas hinzulernen –sei es im Bereich der persönlichen Kompetenz, der methodischen oder der fachlichen Kompetenz. Halten Sie Ihren Geist in Schwung und bleiben Sie beweglich.
      So behalten und stärken Sie Ihre Souveränität und können mit Veränderungen professioneller umgehen.
    • Einmal am Tag – vielleicht zum Tagesausklang – die Stille suchen und sich Zeit für sich selbst nehmen, d.h. über die eigenen Potentiale, Ziele und Möglichkeiten nachdenken und das eigene Verhalten reflektieren – das fördert Ihre Selbsterkenntnis und stärkt Ihr Selbst-Bewusstsein. Finden Sie heraus, wo Ihre stärksten Wurzeln liegen.
    Abgelegt unter: Mental Training — Dr. Brigitte Wolter @ 10:40