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	<title>Coaching Frankfurt &#124; Dr. Brigitte Wolter &#187; leitbild</title>
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	<description>Aus dem Leben eines Coachs</description>
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		<title>Yes, we trust!</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 10:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[In diesem Jahr konnten wir erleben, wie der wohl wichtigste Wert in der Finanzbranche aufs Spiel gesetzt wurde: Vertrauen. Vertrauen hat etwas mit „sich trauen“, also „wagen“, zugleich auch mit „sich verbinden“ zu tun. Ob ich einer Person oder einer Institution traue, hängt davon ab, welche Erfahrungen ich mit ihr mache und wie glaubwürdig sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>In diesem Jahr konnten wir erleben, wie der wohl wichtigste Wert in der Finanzbranche aufs Spiel gesetzt wurde: <strong>Vertrauen.</strong></p>
<p>Vertrauen hat etwas mit „sich trauen“, also „wagen“, zugleich auch mit „sich verbinden“ zu tun. Ob ich einer Person oder einer Institution traue, hängt davon ab, welche Erfahrungen ich mit ihr mache und wie glaubwürdig sie mir erscheint. Deshalb sind „Authentizität“ und „Glaubwürdigkeit“ wichtige Säulen, auf denen Vertrauen aufbaut.</p>
<p>„Vertrauen ist der Anfang von allem“ lautete in den 90er Jahren ein Bekenntnis aus der Bankenszene Nun befinden sich ausgerechnet die Banker in einer weltweiten Vertrauenskrise und bringen den Geldfluss ins Stocken und damit viele um ihre Existenz. Diese negative Kettenreaktion muss unterbrochen werden, doch wie?</p>
<p><strong>Werteorientierung und Sinnstiftung</strong></p>
<p>Wenn die Finanzkrise eines gezeigt hat, dann, dass profitorientiertes Handeln in der globalen Wirtschaft ohne <strong>selbstverpflichtendes Leitbild und </strong>ohne<strong> ethische Reflexion der Werte </strong>bei sorgsamer Güterabwägung in einem Fiasko enden muss.</p>
<p>Sie zeigt auch, wie wichtig es ist, dass Menschen in Schlüsselpositionen über eine hohe <strong>ethische Kompetenz </strong>verfügen. Letztlich ist es diese Kompetenz, die über das Wohl der Weltgemeinschaft und unseres Planeten entscheiden wird.</p>
<p>Wir haben es in der Hand. Hinter jeder Entscheidung stehen Menschen. Hinter jedem Mensch stehen eine Werthaltung und eine Gesinnung. Die Freiheit des Handelns ist gekoppelt an Verantwortung und dem Gebot, niemals anderen zu schaden. Diese vereinfachte Formel für ethisches Verhalten muss allen Planungen und Entscheidungen zugrunde gelegt werden.</p>
<p>Um das zarte Pflänzchen Vertrauen zu stärken und wieder zur Blüte zu bringen, können wir alle beitragen. Wir können uns bewusst machen, was uns wichtig ist und was anderen wichtig ist:</p>
<ul>
<li> Die eigenen Werte in Einklang bringen und sich so sinnorientiert ausrichten.</li>
<li>Sinnorientierung begreifen als den Schlüssel zum persönlichen, beruflichen, unternehmerischen Erfolg.</li>
<li>Die Sinnbedürfnisse anderer zu erfüllen erkennen als Weg zur eigenen Sinnerfüllung.</li>
<li>Werte wie „Sicherheit“, Verlässlichkeit“, „Loyalität“, ,,Respekt“ und „Wertschätzung“ leben und damit Vertrauen säen.</li>
<li>Positive Energie aussenden und durch gute, optimistische Gedanken mentale Stärke beweisen.</li>
</ul>
<p>So dass es in Anlehnung an Barak Obahmas Siegesparole &#8220;Yes, we can&#8221; am Ende heißt: Yes, we trust!</p>
<p>Man stelle sich vor, wie sich die Trust-Kampagne um den ganzen Globus ausbreitet und ihren Siegszug feiert. Man stelle sich vor, wie neue Hoffnungsträgerinnen und -träger auf den Plan treten und die Menschen begeistern. Man stelle sich vor, wie die Medien uns mit positiven Schlagzeilen und optimistisch stimmenden Nachrichten erfreuen.</p>
<p>Zu schön, um wahr zu sein? &#8211; Was wir erwarten, wird sich erfüllen. Erwarten wir doch immer das Beste und handeln danach.</p>
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		<title>Firmenleitbilder: Alles Mode oder was?</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Apr 2006 09:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
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		<description><![CDATA[Leitbilder sind in Mode gekommen, kaum ein großes Unternehmen, das nicht mindestens ein kurzes sog. Mission Statement vorweisen kann. Die Frage ist, in wie weit werden diese Leitbilder gelebt und erfüllen sie wirklich ihren Zweck. Peter Fuchs äußerte sich dazu 2000 in der taz wie folgt: …“überall verpasst man sich Leitbilder &#8230; Das ist nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Leitbilder sind in Mode gekommen, kaum ein großes Unternehmen, das nicht mindestens ein kurzes sog. Mission Statement vorweisen kann. Die Frage ist, in wie weit werden diese Leitbilder gelebt und erfüllen sie wirklich ihren Zweck. Peter Fuchs äußerte sich dazu 2000 in der taz wie folgt:</p>
<blockquote><p>…“überall verpasst man sich Leitbilder &#8230; Das ist nicht sonderlich tragisch, denn irgendwie muß man ja die Zeit hinschlachten, die dem Menschen gegeben ist, und was eignet sich besser dafür als das gemeinsame Erzeugen von Leitbildern, die bezeichnen, was man nicht ist, aber werden will? Es geht um Richtschnüre, Vor- und Maßgaben für Zukünftiges, um Ideale, Missionen, Messages, die zu verfertigen nicht allzu schädlich scheint, da die Bilder des Zukünftigen mangels Realitätskontaktes immer nur flach ausfallen können.” (Fuchs 2000)</p></blockquote>
<p>Das klingt bitter, hat aber auch sechs Jahre später immer noch seine Berechtigung: In meiner Praxis als Management Coach erlebe ich es immer wieder, dass Führungskräfte mit dem Leitbild ihres Arbeitgebers nicht allzu viel anfangen können, geschweige denn, sich daran orientieren wollen oder können. Den Leitbildern wird oft mangelnder Realitätsbezug vorgeworfen, mit anderen Worten, sie werden nicht gelebt. Dieses Problem tritt besonders dann auf, wenn das Leitbild von oben angeordnet wurde, ohne dass zuvor eine umfangreiche Analyse der Organisation stattfand. Dann kann im Grunde nicht mehr als ein Lippenbekenntnis dabei herauskommen.</p>
<p>Andererseits ist aber auch erwiesen, dass Unternehmen mit Leitbild gegenüber solchen ohne Leitbild &#8211; über einen längeren Zeitraum betrachtet &#8211; eine höhere Wertschöpfung, höhere Kundenzufriedenheit und weniger Fluktuation aufweisen. So berichten <em>Jim Collins </em>und <em>Jerry Porras </em>in ihrem Buch <em>„Immer erfolgreich“, </em>dass die Marktwertsteigerung in Unternehmen mit Leitbild in einem Zeitraum von 50 Jahren sechsmal höher ist als die von Unternehmen ohne Leitbild.  <em>Bruce Pfau </em>und <em>Ira Kay </em>(Buchtitel: <em>Human Capital Edge</em>) kommen zu dem Ergebnis, dass Unternehmen in denen Mitarbeiter das Leitbild kennen, verstehen und umsetzen einen um 29% höheren ROI haben als ihre Mitbewerber. Und bei <em>Hugh Davidson </em>in <em>„The </em><em>Committed Enterprise“ </em>ist schließlich nachzulesen, dass bei einem Unternehmen mit einem starken Leitbild die Kundenzufriedenheit um 16 % über dem Marktdurchschnitt und die Mitarbeiterfluktuation um 32 % unter dem Marktdurchschnitt liegt. Also doch gute Gründe, um über ein Leitbild nachzudenken?! &#8230;.</p>
<p>Quelle:<br />
Fuchs, Peter, 2000: <em>Gib mir ein Leitbild!</em>, taz vom 04.01.2000<br />
<em>The Human Capital Edge </em>von Bruce N. Pfau, Ira T. Kay, ISBN: 0071378839<br />
<em>Immer erfolgreich. Die Strategien der Top-Unternehmen </em>von Jim Collins, Jerry I. Porras, ISBN: 3421056501<br />
<em>The Committed Enterprise. Making Vision, Values, and Branding Work </em>von Hugh Davidson, ISBN: 0750661992</p>
<p>PS: siehe auch Artikel:<strong><a href="http://www.psychophysik.com/html/ak-051-leitbild.html">Integrierte Leitbildentwicklung</a></strong><a href="http://www.psychophysik.com/html/ak-051-leitbild.html"> bei psychophysik.com</a></p>
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