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Charisma im Management

Charisma im Management

Charisma im Management

Was ist Charisma?

Der Duden weist Charisma vieldeutig u. a. als „Gnadengabe“ und „besondere Ausstrahlung eines Menschen“ aus. Charisma ist demnach feinstofflicher Natur. Gleich einem Polarlicht bezieht es seinen Reiz daraus, dass es nur unter bestimmten Umständen in Erscheinung tritt. Weder lässt es sich greifen, konservieren, noch kann es bewusst herbeigeführt werden.

Mit Charisma lässt sich vieles leichter, ohne es deutlich zäher erreichen. Die Bedeutung von Charisma liegt jedoch nicht im eigenen Vorteil. Sein tieferer Sinn liegt darin, dass es sich positiv auf andere Menschen und die Umwelt auswirken kann. Denn charismatische Menschen sind nach heutigem Verständnis Visionäre im guten Sinne.

Machtgier, Kriegstreiberei, jede Form von (Selbst-) Ausbeutung, Unterdrückung, Fanatismus und Narzissmus schließen nach dieser Auffassung Charisma aus. Da jeder Mensch anders ist, gibt es auch nicht das eine Charisma. Jedes Charisma ist so facetten-und farbenreich wie der aus vielen Erfahrungen gewobene Lebensteppich eines Menschen, wobei Charisma nicht unbedingt eine Frage des Alters ist.


Wer Macht hat, ist deshalb noch lange nicht charismatisch.


 

Charismatische Menschen faszinieren oft durch folgende Eigenschaften:

  • Sie strahlen natürlich Autorität aus.
  • Ihre Haltung gibt Orientierung.
  • Der Umgang mit ihnen wirkt inspirierend.
  • Sie denken und handeln ganzheitlich.

Charisma im Management.

Angesichts häufiger Negativschlagzeilen könnte man den Eindruck gewinnen, dass charismatische Persönlichkeiten in Wirtschaft und Politik eher selten anzutreffen sind. Eine verzerrte Wahrnehmung? Vielleicht führen diese Fragen weiter: Was muss geschehen, damit Menschen mit großer Verantwortung wie Manager/innen und Politiker/innen als charismatisch angesehen werden? Wie wichtig sind charismatische Persönlichkeiten in der heutigen Zeit?


Charisma im Management bedeutet, Vorbild zu sein, Macht verantwortungsbewusst einzusetzen, Entscheidungen ethisch zu hinterfragen und weitsichtig zu treffen.


 

Die Art und Weise wie sich die Welt verändert und an vielen Stellen aus den Fugen zu geraten droht, führt uns vor Augen wie verletzlich das Leben ist und wie unbedachte Entscheidungen irreversible Schäden von globalem Ausmaß anrichten können. Deshalb braucht es an den Hebeln der Macht charismatische Persönlichkeiten, die mit Weitsicht agieren und ganz bewusst Veränderungen anstoßen, die sie hinsichtlich ihrer möglichen Wechselwirkungen auch ethisch reflektiert haben. Das sind Menschen, deren besondere Leistung darin besteht, das große Ganze zu sehen, nicht den schnellen Profit im Auge zu haben, sondern auf Einflüsse zu achten, die langfristig in Sackgassen weisen.

Bedeutet auch, dass sie Feedback und Reaktionen anderer mit in ihre Betrachtungen einbeziehen. Sie kleben nicht am Status Quo, sondern bleiben durchlässig für neue Strömungen und Ideen. Im Kern bleiben sie aber ihrer Linie treu. Zur Inspiration und Reflexion suchen sie sich externe Sparringspartner. Denn es ist ihnen klar: Für komplexe Aufgaben sind mehrere Gehirne vonnöten.


Menschen mit Charisma verstehen sich als Lernende,

nicht als Wissende.


 

Charismatische Führung ist anspruchsvoll.

Die Halbwertszeit von Managern auf Top-Ebene ist in der heutigen Zeit meist kurz. Viele bleiben nur wenige Jahre auf einer Führungsposition, in der sie sich für die nächst höhere Position qualifizieren. Im höheren Management bedeutet das sehr oft, die Organisation schlanker und effizienter zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat. Die damit einhergehenden Veränderungen stoßen nicht immer auf Gegenliebe. Das “Wie” ist dabei entscheidend.

Denn es ist ein Unterschied, ob die Nachfolger/innen verbrannte Erde vorfinden, oder ein fruchtbares Feld. Jeder Manager, jede Managerin muss daher für sich persönlich die Route finden, wie er/sie ökonomische Erfordernisse mit dem eigenen Welt-und Menschenbild in Einklang bringt und welches Erbe er/sie hinterlassen möchte. Selbstreflektierte, werteorientierte Manager/innen tun sich darin leichter als unreflektierte. Individuelles Coaching zur Selbstreflexion und Supervision ist daher unverzichtbar.


Charisma im Management

Die Qualität von Management und Führung steht und fällt mit einer werteorientierten, ethisch ausgerichteten Grundhaltung. Wer sie kultiviert, strahlt Souveränität aus, wer nicht, erzeugt Unsicherheit und Verwirrung. 


 

Charismatische Führung ist systemische Führung.

Die zunehmende Komplexität in nahezu allen Lebensbereichen erfordert zwingend eine systemische Sichtweise auf die Unternehmensvision und -ziele.


Management und Führung werden mehr und mehr zu einer „feinstofflichen Mission”, bei der es darauf ankommt, bewusst und achtsam Impulse zu setzen, um dauerhaft positive Resonanzen in allen Systemen zu erzeugen.


Entscheidungen müssen auf Umweltverträglichkeit und soziale Verträglichkeit hin überprüft werden und zwar weit über die eigenen Wirkungszonen hinaus. Dazu brauchen wir Menschen, zu deren Kernkompetenz es zählt, in Wechselwirkungen denken zu können und die sich bewusst sind, dass alles mit allem zusammenhängt.

Digitalisierung revolutioniert alles.

Die fortschreitende Digitalisierung stellt zudem das Verständnis von Management und Führung auf den Kopf. Hierarchien in Unternehmen geraten ins Wanken. Zurzeit erleben wir eine Gemengelage von hierarchischer Führung nach altem Muster bis hin zu Managementsystemen à la Holokratie, die auf Selbstorganisation, Partizipation und Transparenz auf allen Ebenen setzen, sich aber noch im Experimentierstadium befinden. Mit Lichtgeschwindigkeit fegt der digitale Wandel um die Welt und wirft drängende Fragen auf, als da wären:

  • In welcher Welt wollen wir leben?
  • Welche Welt hinterlassen wir unseren Nachkommen?
  • Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus?
  • Welche Rolle wird Führung in der Zukunft spielen?
  • Nach welchen Kriterien sollen künftig Management- und Führungspositionen besetzt werden?
  • Welche Fähigkeiten und Eigenschaften müssen die Impulsgeber/innen von Morgen schon heute entwickeln, damit sie in der VUCA* – Welt führen können?
  • Wie bereiten wir unsere Nachkommen optimal auf die VUCA*-Welt vor?

*VUCA = Akronym für “Volatility”, “Uncertainty”,”Complexity”, “Ambiguity”. Das Akronym VUCA beschreibt eine Welt voller Veränderungen, Unwägbarkeiten, Komplexität und Widersprüche. (siehe auch  Heinz Peter Wallner, Kurt Völkl , 2017, FOKUS SELF-LEADERSHIP. Gesunde und wirkungsvolle Selbstführung in Zeiten hoher Komplexität, Edition Summerhill.)

Das bringt uns zu der Frage:

Ist Charisma im Management lernbar?

Wer auf eine einfache Anleitung gehofft hat, wird nun enttäuscht sein. Denn die gibt es nicht. Charisma ist ein besonderer Aggregatzustand, in dem auch charismatische Menschen sich nicht immer befinden. Charisma zeigt sich absichtslos und ganz natürlich. Wer Charisma haben möchte, sollte diesen Wunsch daher am besten gleich ganz vergessen. Die Wahrscheinlichkeit, Charisma zu entwickeln steigt jedoch mit der Bereitschaft, aktiv die eigene Entwicklung voranzutreiben und nie aufzuhören zu lernen. Überhaupt sollte es für jeden Menschen Ziel sein, seine Potenziale zum eigenen und zum Wohl aller zur Entfaltung zu bringen. Mit anderen Worten: “Leuchte in Deinen Farben”.

Executive Development – Vom Bewerten zum Bewirken.

Programme zur Weiterentwicklung von Führungskräften bzw. Managern und Managerinnen verfolgen heute einen ganzheitlichen Ansatz. Denn je weiter der Blick wird, desto souveräner und gelassener gelingt der Umgang mit Komplexität. Dabei spielen Werte, systemisches Denken und Kommunikation eine zentrale Rolle. Noch so ausgefeilte Tools und Techniken können keine Haltung ersetzen, die Resonanz erzeugt und Menschen mitnimmt. Haltung ist der mit Abstand wichtigste Charisma-Faktor. Die Stationen auf dem Weg zu mehr Wirkung und positiver Resonanz bzw. Charisma im Management sind:

  1. Werte reflektieren
  2. In Wechselwirkungen – systemisch – denken lernen
  3. Kommunikation optimieren
  4. Selbstfürsorge praktizieren

Werte reflektieren. 

Was ist mir wichtig? Was ist wichtig in dieser Situation, bei dieser Aufgabe? Welche persönlichen und beruflichen Werte leiten mein Handeln? Was treibt mich an? Wie stimmig ist mein Leben? Antworten auf diese und ähnliche Fragen zum Selbstkonzept fallen unreflektierten Menschen meist schwer.


Wie soll jemand Entscheidungen mit Tragweite treffen oder Statements abgeben, wenn er selbst keine Klarheit dafür hat, wo und wofür er steht? Welche  Wirkung geht von solchen Menschen aus?


Auch Menschen, die sich ihrer Werte bewusst sind, brauchen hin und wieder Impulse, um ihre Werte zu überprüfen. Veränderungen äußerer Umstände erfordern immer wieder ein neues Austarieren und Ausbalancieren der Werte, um im Gleichgewicht zu bleiben. So kann auch ein starres Festhalten an einem Wert dazu führen, dass dieser seine positive Wirkung verliert. Beispielsweise würde eine einseitige Fokussierung auf den Wert “Profit” ohne den regulierenden Wert “Nachhaltigkeit” früher oder später schädlich wirken. Das heißt, viele Werte brauchen gegensätzliche Werte, die sie im Gleichgewicht halten und vor der Entwertung bewahren.

Werte wirken – Werte-Reflexion ist ein lebenslanger Prozess.

In Wechselwirkungen – systemisch – denken lernen.

Reflexionsangebote, die auf Wirkung abzielen und nicht auf Ergebnisse, stimulieren in erfrischender, mitunter verstörender Weise das Denken. Denn für viele ist Denken in Wechselwirkungen ungewohnt und befremdlich. Direkt von A nach B zu denken ist wesentlich einfacher als seine Gedanken kreuz und quer auf die Reise zu schicken, um eine Situation auzuloten. Es erfordert ein gewisses Maß an Gehirnakrobatik um systemisch zu denken.  Wer es sich jedoch zur Gewohnheit macht, die Dinge stets auch von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten, wird zu neuen Erkenntnissen kommen.

Maßstab ist dabei nicht das Bewerten, sondern das Bewirken. Was bewirkt die Unternehmenspolitik – kurzfristig, langfristig, gesellschaftlich, ökologisch, etc.? Wie wirkt sich was auf wen aus? Welche Wirkung wollen wir sehen? Was erzeugt Störungen im System? Wie passen Wirkungen und Werte zusammen? An welcher Stelle braucht es neue Impulse, um die Wirkung zu erzeugen, die erwünscht ist bzw. mit den Werten im Einklang ist?

Systemisch denken erweitert den Horizont. Wir brauchen weite Horizonte, um besser verstehen und intelligenter handeln zu können.

Kommunikation optimieren.

Jedes Wort, jede Geste, jeder Ausdruck ist Kommunikation und hat Einfluss. Wer werte- und wirkungsorientiert unterwegs ist, kommuniziert auch bewusst, d.h. hört vor allem gut zu. Menschen, die interessiert und aufmerksam zuhören können, sind zudem beliebt. Gutes Zuhören will jedoch gelernt sein. Es verlangt Hinwendung, echtes Interesse und die Kunst, das Gehörte so wiederzugeben, dass der andere sich verstanden und wertgeschätzt fühlt. Daran hapert es meistens. Um wirkungsvoll  zu kommunizieren, muss man auch bereit sein, andere Sichtweisen zuzulassen und durch Zuhörtechniken und (systemische) Fragen herauszufinden, welche das sind.  Mit dem Training von Kommunikationstechniken allein ist es nicht getan. Erst der Dreiklang aus Wertereflexion, Wirkungsbewusstsein und kommunikativer Kompetenz vermag Resonanz erzeugen.

Selbstfürsorge praktizieren.

Selbstfürsorge bedeutet, alles zu tun, damit man sich gut fühlt und sich von allem fern zu halten, was Körper und Psyche schadet. Erst dann ist man auch ein Gewinn für andere und strahlt positive Energie aus. Es ist daher ein Zeichen von Stärke, sich Pausen zu gönnen, regelmäßig zu meditieren, nach kräftezehrenden Geschäftsreisen ein verlängerndes Wochenende zur Regeneration bzw. regelmäßig Auszeiten für Sport und Erholung einzulegen.


Ausstrahlung ist ein Ausdruck von Energie. Erst wenn Körper und Geist im Einklang sind, kann Energie frei fließen. Wer sich stark fühlt, hat mehr Ausstrahlung, als jemand, dessen Körper müde und ausgebrannt ist.


Geistige Beweglichkeit ist genauso wichtig wie körperliche Fitness. Fixierung auf die Arbeit lähmt die Kreativität und macht betriebsblind. Oder umgekehrt: Je vielseitiger das Interesse desto mehr Ressourcen sind verfügbar, um sich auf neue Situationen einzustellen. Eine unabdingbare Fähigkeit in der “VUCA”-Welt (s.o.).

Siehe auch Artikel auf springerprofessionals.de: Führungskraft durch Charisma erzeugen

 

 

 

 

 

 

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Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski Bildquelle Pixabay

Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski


Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski

In der Coach-Gemeinschaft sind ungewöhnliche Karrieren keine Seltenheit. Doch ein Schauspieler, der auch Coach ist, zählt eher zu den Exoten in diesem Berufsfeld. Wie Marek Sarnowski zu seiner neuen Rolle „Coach“ kam und wie er diese Rolle sieht, erfahren Sie in nachfolgendem Interview.

Brandinvest Corporate Coaching: Herr Sarnowski, die Frage muss als erste kommen: Was bewegt einen langjährigen Schauspieler dazu, Coach zu werden?

Marek Sarnowski: Da gibt es mehrere Faktoren. Die Arbeit als Schauspieler ist hauptsächlich dadurch geprägt, sich andere Charaktere anzuverwandeln, was, wenn man in einem Theater engagiert ist, alle sechs, acht Wochen wieder aufs Neue eine psychologische Auseinandersetzung und teilweise auch Recherche mit diesen Charakteren erfordert. Man hat ja bei jeder Rolle immer nur den Rohtext und die Aufgabe, diesen vorgegebenen Text mit einer Persönlichkeit zu ummanteln, die den Zuschauer überzeugt und mitnimmt auf ihrem Weg durch das Stück. In dieser Rollenentwicklung stellen sich Fragen wie:


Was will die Figur? Wie bewegt sie sich? Wie sagt sie etwas? Aus welchem charakterlichen Background handelt sie?


Obwohl das natürlich eine Auseinandersetzung mit einer virtuellen Realität ist, ist es dennoch ein permanentes Hinterfragen von Charakteren, Psychen und Verhaltensmustern, die sich auch in die Realität übertragen lassen. Denn nichts anderes will Theater im besten Fall: nämlich, die Realität spiegeln und den Zuschauer zum Nachdenken anregen; mittlerweile geschieht dies leider immer seltener. Für mich ist das ein Faktor: Die substanzielle Lust, mich mit anderen Charakteren auseinanderzusetzen, aber jetzt nach dem Motto: Raus aus der virtuellen Realität, rein ins richtige Leben; also im Coaching die gleiche Auseinandersetzung zu betreiben und damit meinen Klienten Erkenntnisse, Klärungen und vielleicht auch Lösungen ihrer individuellen Situationen zu ermöglichen.

Gibt es noch andere Gründe weshalb Sie Coach geworden sind?

Marek Sarnowski: Weitere Faktoren sind die beruflichen Bedingungen, die eine große Herausforderung an einen Schauspieler stellen. Wir befinden uns dauerhaft in einem Bewertungsmodus, ob auf Proben, in Vorstellungen, in der öffentlichen und medialen Wahrnehmung und zu guter Letzt bei den Kollegen, die nicht selten auch Konkurrenten sind. Wir bekommen unentwegt Feedback oder lesen in der Presse Kritiken, die nun auch nicht immer positiv sind.

Darüber hinaus bietet einem der Beruf wenig Sicherheiten; häufige Ortswechsel bedingt durch teilweise sehr kurz befristete Verträge, damit einhergehend Problematiken wie Entwurzelung, Fernbeziehungen, Leben aus dem Koffer und durch die Arbeitszeiten ein relativ sozialfeindliches Leben außerhalb des Theaters. Hinzu kommt die durchaus berechtigte Angst vor langfristiger Arbeitslosigkeit vor dem Hintergrund, dass im besten Falle 20% aller registrierten Schauspieler ein Engagement haben oder als freie Schauspieler im Bereich Film/ Fernsehen von diesem Beruf existieren können. Wenn man wie ich 25 Jahre in diesem Beruf tätig war, muss man sich eine Mentalität aneignen, die einen diese Umstände ignorieren lassen können. Ich konnte zum Glück immer von der Schauspielerei leben.

Ohne Idealismus und Leidenschaft ist dieser Beruf wohl nicht zu meistern?

Marek Sarnowski: Ja, es braucht eine große Portion an Zuversicht, ein dickes Fell und jederzeit einen Plan B oder sehr großes Glück, dass man von diesen berufsimmanenten Problematiken nie betroffen ist. Dieser Erfahrungsfundus fließt auch in meine Arbeit als Coach ein.


Als letztes geht es für einen Schauspieler natürlich um einen guten Auftritt. Wie verschaffe ich mir Präsenz, wie komme ich besser rüber und wie gehe ich mit dem Stress des öffentlichen Auftritts, also mit Lampenfieber um. Hier gibt es Methoden und Techniken, die ich auch in meine Arbeit als Coach einbringe.


Mit Mitte Vierzig habe ich mir die Frage gestellt, wie lange ich mich diesen Berufsbedingungen noch stellen will; ich selber hatte insgesamt 12 Jahre Fernbeziehung und habe auch nicht mehr so für diesen Beruf gebrannt, wie noch zehn Jahre vorher. Also stand ich an meinem eigenen Scheideweg und habe mich entschieden, eine Zäsur zu machen und einen neuen Weg einzuschlagen. Weil ich weiterhin mit Menschen arbeiten wollte, habe ich mich erstmal entschieden, eine Krankenpflegeausbildung zu machen, was ich aufgrund der bekannten schlechten Berufsbedingungen nach einem halben Jahr wieder beendet habe.

Das war sicher eine außergewöhnliche Erfahrung!

Marek Sarnowski: Das kann man sagen: Was ich allerdings als extrem positiv empfunden habe, war die Arbeit mit den Patienten. Ich habe dabei gemerkt, was man durch empathische Kommunikation bei Menschen bewirken kann. Das war für mich letztendlich die Initialzündung, meine Fähigkeiten und Erfahrungen in einen Topf zu werfen und als Coach zu arbeiten und habe daraufhin mit der Coaching-Ausbildung begonnen. Parallel dazu ergab sich für mich die Möglichkeit, als Schauspieldozent an der Schauspielschule in Mainz anzufangen, was auch eine Art des Coachings ist und mir seitdem großen Spaß macht.

Wer sich neu ausrichtet, muss auch etwas aufgeben. Was war das bei Ihnen und wie wirkt sich das aus?

Marek Sarnowski: Ich habe meinen ursprünglichen Beruf nicht voll und ganz aufgegeben, nur die Prioritäten völlig anders gesetzt.  Während meiner Ausbildungen (Krankenpflege und Coaching) habe ich wenn möglich noch Theater gespielt oder auch einen Fernsehdreh gehabt, aber auch Angebote  dafür abgesagt , was ich sonst nicht gemacht hätte. Prinzipiell ist es bei mir aber so, dass die Schauspielerei in den Hintergrund getreten ist und ich meine Energie darauf fokussiere, meine Selbstständigkeit als Coach aufzubauen, was ich als große Herausforderung sehe, der ich mich mit unglaublicher Freude stelle.


Außerdem hat mich mein Berufsleben gelehrt, keine Probleme damit zu haben, Dinge hinter mir zu lassen.


Abgesehen davon bleibe ich der Schauspielerei ja noch über meine Dozententätigkeit verbunden.

Sie gehen erstaunlich locker mit Veränderungen um. Sind Schauspieler grundsätzlich flexibler als andere Menschen?

Marek Sarnowski: Das kann man sicherlich nicht pauschal sagen. Der Beruf erfordert es zwar, was aber nicht bedeutet, dass auch jeder Schauspieler das „Flexibilitätsgen“ in sich trägt. Viele Schauspieler merken, wenn es nicht so gut für sie läuft, schon nach wenigen Berufsjahren, dass sie sich umorientieren müssen, weil Sicherheit und Konstanz fehlen. Andere, die sehr lange in einem Festengagement waren, fallen aus allen Wolken, wenn das Engagement endet und sie auf einmal vor dem Nichts stehen, obwohl man immer damit rechnen muss, dass es so kommt. Manche haben keinen Plan B in der Tasche, was immer problematisch ist, weil man nie mit einem Folgeengagement rechnen kann.

Ich denke jedoch, dass die meisten, die diesen Beruf ergreifen, wissen, worauf sie sich einlassen, und flexibler bei Orts-, Arbeitsplatzwechseln und in der Wahl der Betätigungsalternativen sind, als Menschen in anderen Berufsgruppen. Man geht dann auch mal jobben, also, die Statuslatte liegt da niedriger. Außerdem ist vorübergehende Arbeitslosigkeit bei Schauspielern nicht so ein Makel wie bei anderen Berufsgruppen. Da haben wir einfach ein anderes Jobprofil; wenn mein Typ gefragt ist, spielt es erstmal keine Rolle, wie lange ich ohne Engagement war. Deshalb heißt es bei uns auch nie arbeitsloser, sondern freier Schauspieler, also gibt es auch immer Hoffnung.

Was würden Sie z. B. Klienten sagen, die sich nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes oder bei Burn-Out schwertun, neue Wege zu gehen und ihr Leben neu auszurichten?

Marek Sarnowski: Wir sind ja mittlerweile alle relativ weit von unseren ursächlichen Bedürfnissen entfernt. Ich würde meinen Klienten anraten zu hinterfragen, was ihnen wirklich wichtig im Leben ist, abgesehen von dem Job und dem damit verbundenen Lebensstandard und Status. Muss das unbedingt um jeden Preis gewahrt werden, oder spielen andere Aspekte eine größere, substantiellere Rolle wie z.B. Privatleben, Familie, Freunde, aber auch Gesundheit?

Dann wäre da noch die Frage nach den Alternativen. Jede Krise birgt in sich die neue Chance. Es gibt eben nicht nur DEN EINEN JOB. Vielleicht ist der nächste sogar der bessere und warum sollte er nicht kommen. Außerdem hört ja nicht alles mit dem Verlust des Arbeitsplatzes auf. Wir befinden uns doch in stetigem Fluss und haben jeden Grund, neugierig und zuversichtlich zu sein, wo es uns noch hintreibt.

Wie wichtig ist Ihnen das Thema Sinn-Findung für Ihre eigene Karriere bzw. für Ihr Leben? Welche Prioritäten setzen Sie?

Marek Sarnowski: Natürlich ist es wichtig, einen Beruf zu haben, der für einen selbst sinnhaft und inhaltlich erfüllend ist. Daraus ziehen wir unsere Motivation und bereiten uns die Basis erfolgreich zu sein, was uns wieder Sinn gibt. Das war bei mir der Fall, bis ich gemerkt habe, dass ich mich einerseits mental von meinem Beruf wegentwickelt habe; ich bin meiner Meinung nach  zu erwachsen dafür geworden. Andererseits sind mir andere Dinge, wie mein Privatleben, wichtiger geworden sind.

Der Sinn des Lebens ist für mich immer das Leben selbst und ich hatte am Ende, gerade im letzten Engagement beim Musical in Stuttgart mit Acht-Show-Wochen, jeden Samstag und Sonntag Doppelshow und mal wieder Fernbeziehung, das Gefühl, dass ich eigentlich an meinem Leben vorbeilebe. Dieses Gefühl hat letztendlich den Ausschlag gegeben, meine Prioritäten zu überdenken und diesen anderen Weg einzuschlagen.

Wieder mittelfristig in eine andere Stadt zu gehen, kommt für mich heute nicht mehr in Frage, was meine ursprünglichen Berufsmöglichkeiten gewaltig einschränkt, und mich ehrlich gesagt überhaupt nicht unglücklich macht, sondern eher befreit. Denn endlich kann ich da sein, wo ich wirklich sein will, und das ist sehr wertvoll und sinngebend.


Ich würde mich heute eher in meiner Heimat Wiesbaden im Supermarkt an die Kasse setzen, als irgendein Engagement in einer weiter entfernten Stadt anzunehmen.


Sie engagieren sich ja auch sehr für Gesundheitsprävention. Welche Bedeutung hat dieser Aspekt in Ihrem Leben und wie unterstützen Sie Klienten darin, gesünder zu leben?

Marek Sarnowski:  Ich habe ja eingangs verschwiegen, dass ich neben der Ausbildung zum Coach noch ein Fernstudium der Präventologie angefangen und als zertifizierter Gesundheitsberater abgeschlossen habe; übrigens zeitgleich mit der Coaching-Ausbildung. Gesundheit hat in meinem Leben einen mit den Jahren immer höheren Stellenwert bekommen. Spätestens als mir mein Orthopäde Anfang des Jahrzehnts eine Arthrose in beiden Knien diagnostizierte und mir zu künstlichen Gelenken riet- mit 40 Jahren. Ich habe mich daraufhin alternativ schlau gemacht und kam darüber auf ein Buch, welches die Arthrose-Therapie durch Ernährung zum Inhalt hatte, was sich als Glücksgriff herausstellte.

Ich habe sieben Jahre später noch immer meine eigenen Gelenke, mache teilweise lange Wanderungen und bin nahezu schmerzfrei. Diese Ernährungsumstellung hat übrigens ganzheitlich meine Gesundheit beeinflusst und mich inspiriert, mich substantieller mit gesundheitlichen Zusammenhängen zu beschäftigen; deshalb das Studium. Mein Fazit zu diesem Thema, das sich aber auch mit dem im Coaching deckt: ALLES IST MIT ALLEM VERBUNDEN. Und diesen Aspekt lasse ich auch bei Bedarf in meine Arbeit als Coach mit einfließen.

Auf den Punkt gebracht: Wie profitieren Ihre  Kunden von Ihrer Erfahrung als Schauspieler? 

Marek Sarnowski: Ich habe ja schon eingangs von den Faktoren berichtet, die den Schauspielerberuf prägen. Ich glaube, gerade die Auseinandersetzung und Gestaltung von Charakteren sensibilisiert auf die Kommunikationsmuster – Verhalten und Körpersprache – bei anderen Menschen. Als Schauspieler kann man hier proaktiver ansetzen, durch Techniken und Methoden, wie z.B. Rollenspiele, aber auch Atemtechniken oder Korrekturen in der Körpersprache. Hier kann das Coaching eher in ein Training übergehen.

Das Eintauchen in andere Charaktere begünstigt meiner Ansicht nach auch ein erlebtes Verstehen des Anderen- körperlich und geistig– und das immer wieder neu. Wir haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, uns in die abstrusesten Charaktere einleben zu dürfen, was zusätzlich Horizonte öffnet und ein Geschenk dieses Berufes ist.


Aber auch der Umgang mit den Unwägbarkeiten und speziellen Charakteristiken unseres Berufes schafft einen Erfahrungsfundus, den man nicht in vielen anderen Berufsgruppen findet. Diese Unwägbarkeiten werden aber immer mehr ein Thema in unserer Gesellschaft.


Schließlich sind Sie ja auch Dozent für Schauspiel und bilden Schauspieler aus. Hat sich Ihre Art, Schauspiel zu lehren durch Ihre Coaching-Kompetenz verändert?

Marek Sarnowski: Wie gesagt: Schauspielunterricht ist irgendwie auch Coaching. Wenn sich meine Studenten mit der Umsetzung ihrer Rolle schwertun, was nichts Ungewöhnliches ist –Eintauchen in einen Charakter ist nicht so einfach – entstehen natürlich schnell mal Blockaden und Frustrationen. Und da merke ich, dass ich Gesprächstechniken aus dem Coaching gut einsetzen kann. Obwohl es ja eine Rolle ist, steht man trotzdem mit seiner Person dahinter, trägt seine Haut zu Markte und wenn es dann bei der Probe nicht so klappt, passiert es schon mal, dass Schauspieler an sich selbst und ihren Fähigkeiten zweifeln, besonders, wenn sie noch Studenten sind. Und da gilt es dann Aufbauarbeit und Support zu leisten, wo wir wieder beim Coaching sind.

Gibt es etwas, was Sie unbedingt noch erreichen wollen?

 Marek Sarnowski:  Menschen…

Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski

Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski

Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski – Homepage

www.marek-sarnowski.de

 

Bildquelle Titelfoto: pixabay / PIRO4D Orlando • Heidelberg/Deutschland •

 

 

 

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Titelfoto: unsplash.com by Anna Demianenko

 

Ratgeber für den Coaching-Nachwuchs

Pressemeldung – Ratgeber für den Coaching-Nachwuchs

Ratgeber für den Coaching-Nachwuchs

„Ich will Coach werden“ – Ratgeber für den Coaching-Nachwuchs

Brandinvest Corporate Coaching, Hohenstein. Das Buch „Ich will Coach werden – Von der Idee zum Traumberuf“ ist am 13.02.2017 im Verlag Budrich Inspirited erschienen und kostet 12,90 Euro. Es befasst sich mit den Voraussetzungen für den Beruf Coach und mit der Haltung, die es dafür zu entwickeln gilt. Die Inhalte sind auf das Informationsbedürfnis von Coaching-Laien zugeschnitten. Es soll ihnen helfen, den Coaching-Markt zu verstehen und den Zugang dazu erleichtern.

Personen, die Coach werden wollen, informieren sich dazu meist im Internet, sind jedoch angesichts der Informationsschwemme schnell frustriert. Sie suchen nach vertrauenswürdigen Quellen, die ihnen fundierte Informationen liefern. Sie brauchen Antworten auf Fragen wie: Was ist Coaching und was nicht? Wie werde ich ein guter Coach? Lohnt es sich, Coach zu werden? Was ist bei der Coaching-Ausbildung zu beachten? Welche Faktoren entscheiden über den Erfolg als Coach? Wie finde ich Zugang zur Coaching-Gemeinschaft und wie kann ich mich dort vernetzen?

Ratgeber für den Coaching-Nachwuchs beantwortet wichtigste Fragen

Management Coach Dr. Brigitte Wolter hat diese Fragen in ihrem Ratgeber „Ich will Coach werdenVon der Idee zum Traumberuf beantwortet. „Mein Handbuch im Mini-Format gibt kompakte und fundierte Informationen zu einem der attraktivsten Beratungsformate unserer Zeit“, beschreibt Wolter ihr Buch.

Dabei habe sie nicht mit mahnenden Worten zu den Risiken einer Selbständigkeit als Coach gespart. Auf 116 Seiten erfahren die Leser/innen, worauf es beim Coach-Sein ankommt, welche Coaching-Ansätze es gibt und nach welchen Kriterien die Auswahl für eine Coaching-Ausbildung zu treffen ist. Weiterhin enthält das Buch Tipps, wie man die Grundlage für eine erfolgreiche Coaching-Praxis legt. Hinweise zur Mitgliedschaft in Coaching-Verbänden, eine Checkliste zur Coaching-Ausbildung sowie Literaturempfehlungen runden den Ratgeber ab.

Coaching als Schlüsselkompetenz

„Bei allen Tätigkeiten, die mit Menschenführung, Weiterbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Personalberatung, Lebenshilfe, Therapie und Prävention zu tun haben, wächst die Bedeutung von Coaching“, begründet Wolter das steigende Interesse, professionell coachen zu lernen. Coaching-Kompetenz würde daher zur Schlüsselkompetenz für beratende Berufe, Personalentwickler/innen und Führungskräfte. Wer professionell coachen könne, hebe sich von Pseudo-Coaches ab und wäre klar im Vorteil.

Die Autorin verfügt über langjährige Erfahrung als selbständiger Business Coach für Führungskräfte, Manager/innen und Unternehmer/innen sowie als Lehr-Coach. Sie kennt die Fragen von Coaching-Anfänger/innen aus Aufnahmeinterviews zur Coaching-Ausbildung und aus eigener Marktforschung.

Buch-Link zu Amazon

Weitere Informationen unter www.shop.budrich-academic.de
und http://brandinvest.com/buch-ich-will-coach-werden/

Dr. Brigitte Wolter, Dipl.-Ing. agr., ist Management Coach und führt als selbständige Beraterin das 2003 von ihr gegründete Institut brandinvest® Corporate Coaching. Sie coacht/supervidiert Führungskräfte zur optimalen Wahrnehmung ihrer Führungsrolle und Managementaufgaben, speziell in Phasen des Umbruchs und der Neuorientierung. Sie ist als Senior Coach und Coaching-Weiterbildungsanbieterin im Deutschen Bundesverband Coaching e. V., DBVC, akkreditiert.

Pressekontakt:

brandinvest Corporate Coaching
Frau Dr. Brigitte Wolter
Neugasse 36
65329 Hohenstein

fon ..: 06120 979772
email : info@brandinvest.com

Siehe auch Pressemeldung bei openPR: Buch-Neuerscheinung: „Ich will Coach werden“

 

 

Ratgeber für den Coaching-Nachwuchs

Buch: Ich will Coach werden

Buch: Ich will Coach werden

Für Sie geschrieben: Buch: Ich will Coach werden

Bei Gesprächen mit Personen, die Coach werden wollen, ist mir aufgefallen, dass diese nur sehr vage Vorstellungen davon haben, was sich hinter dem Berufsbild “Coach” verbirgt. Auf grundsätzliche Fragen wie Was ist ein Coach?, Wie wird man Coach?, Was macht ein Coach? haben sie noch keine befriedigende Antwort gefunden.

Fragen, Nachfrage, Zweifel, Psychologie

Foto: Pixabay ElisaRiva

Im Coaching-Markt kennen sie sich ebenfalls nur wenig aus. Und so kommt es, dass sie sich trotz der Fülle an Informationen aus dem Internet zum Thema Coaching eher schlecht als recht beraten fühlen.

Deshalb kam mir die Idee zu meinem Buch: Ich will Coach werden – Von der Idee zum Traumberuf. Wie Sie sich qualifizieren und die Grundlage für eine erfolgreiche Coaching-Praxis legen.

Ratgeber für den Coaching-Nachwuchs

Herausgekommen ist ein auf 116 Seiten komprimierter Leitfaden für alle, die sich einen ersten und schnellen Überblick über die „Profession Coach“ verschaffen möchten. Ich habe darin alle wesentlichen Informationen vorsortiert und zusammengetragen, die ein angehender Coach meiner Meinung nach am dringendsten braucht.

Foto Pixabay

Das spart viel Zeit, Nerven und Arbeit beim Recherchieren, Selektieren und Auswerten. Zudem habe ich meine eigenen Erfahrungen aus nunmehr 14-jähriger Coaching-Praxis mit einfließen lassen. Vor allem habe ich mich bemüht, das komplexe Thema lesefreundlich und unterhaltsam zugleich darzubieten. So soll das Buch: Ich will Coach werden eine erste Orientierung und Wegweiser im Coaching-Dschungel sein.

Coaching-Kompetenz bringt weiter

Warum kommen immer mehr Menschen auf die Idee, Coach zu werden? Ein Grund mag darin liegen, dass bei allen Tätigkeiten, die mit Menschenführung, Weiterbildung, Persönlichkeitsentwicklung, Personalberatung, Lebenshilfe, Therapie und Prävention zu tun haben, die Bedeutung von Coaching wächst.

Beratung Coaching

Foto: Pixabay Oliver Kepka

Professionelle Coaches kann es gar nicht genug geben.

Professionell coachen können ist eine wertvolle Ergänzung im Methodenkoffer aller lehrend, führend, beratend und therapierend tätigen Menschen. Wer sich als Coach selbständig macht, muss sich freilich auf dem wettbewerbsintensiven Coaching-Markt wacker schlagen. Deshalb habe ich mit mahnenden Worten zu diesem Thema nicht gespart.

Wie werde ich ein professioneller Coach?

Was macht einen guten Coach aus? Es lag mir sehr am Herzen, angehenden Coaches klarzumachen, dass Coach-Sein eine sehr anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe ist. Um sie ausüben zu können, sind bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Wer es ernst damit meint, nimmt sich daher hinreichend Zeit, um coachen zu lernen. Mein Ratgeber: Ich will Coach werden ist deshalb auch ein leidenschaftlicher Appell, den professionellen Weg als Coach zu wählen.

Exzellenz oder Durchschnitt

Foto: Pixabay Gerd Altmann

Wie das gehen kann, habe ich grundlegend beantwortet. Eine Checkliste zur Coaching-Ausbildung sowie Hinweise zu weiterführender Literatur runden mein Buch ab.

Ab Mitte Februar 2017 erhältlich

Das Buch: Ich will Coach werden – Von der Idee zum Traumberuf ist im Verlag budrich Inspirited erschienen. 

Bibliografische Angaben:

Wolter, Brigitte (2017): Ich will Coach werden – Von der Idee zum Traumberuf. Wie Sie sich qualifizieren und die Grundlage für eine erfolgreiche Coaching-Praxis legen. Opladen. Berlin. Toronto: budrich Inspirited.
12,90 €. ISBN: 978-3-8474-2032-3

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Buch: Ich liebe meinen Job

Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls…

Buch “Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls…”

Ich liebe meinen Job! – Rezension zum Buch von Alexandra Götze

Meine Coach-Kollegin Alexandra Götze hat ein Buch über den Alltag einer Personalmanagerin veröffentlicht:

Götze, Alexandra, (2016). Ich liebe meinen Job!  BOD

Tagebuch einer desillusionierten Personalmanagerin…

Die Personalmanagerin Bea hält einen Tag in ihrem Berufsleben per Tagebuch fest und gewährt so der Leserschaft tiefe Einblicke in ihre Gedankenwelt. Dabei nimmt sie kein Blatt vor dem Mund; dialogstark und hintergründig schildert Bea ihre Erfahrungen als karrierebewusste „Multitasking Mum“, wobei sie den ganz normalen Wahnsinn des modernen Berufsalltages in einem internationalen Konzern auf ihre unnachahmliche Weise beschreibt bzw. messerscharf skizziert.

Satire mit subtiler Botschaft…

ich liebe meinen jobDas Tagebuch der Beatrice Engel könnte als Satire durchgehen – witzig, scharfsinnig und herrlich verbiestert kommen die Dialoge daher; teils amüsiert man sich, teils ist man nachdenklich gestimmt. Denn das Tagebuch einhält eine Botschaft an chronisch unzufriedene und frustrierte Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen. Aber die gilt es selbst herausfinden….

Man darf gespannt sein, wie es mit Bea weitergeht. 🙂

Siehe auch “Bookpage”  http://www.ichliebemeinenjob.com/