Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sinn

Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski Bildquelle Pixabay

Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski

Schauspieler und Coach: Marek Sarnowski In der Coach-Gemeinschaft sind ungewöhnliche Karrieren keine Seltenheit. Doch ein Schauspieler, der auch Coach ist, zählt eher zu den Exoten in diesem Berufsfeld. Wie Marek Sarnowski zu seiner neuen Rolle „Coach“ kam und wie er diese Rolle sieht, erfahren Sie in nachfolgendem Interview. Brandinvest Corporate Coaching: Herr Sarnowski, die Frage muss als erste kommen: Was bewegt einen langjährigen Schauspieler dazu, Coach zu werden? Marek Sarnowski: Da gibt es mehrere Faktoren. Die Arbeit als Schauspieler ist hauptsächlich dadurch geprägt, sich andere Charaktere anzuverwandeln, was, wenn man in einem Theater engagiert ist, alle sechs, acht Wochen wieder aufs Neue eine psychologische Auseinandersetzung und teilweise auch Recherche mit diesen Charakteren erfordert. Man hat ja bei jeder Rolle immer nur den Rohtext und die Aufgabe, diesen vorgegebenen Text mit einer Persönlichkeit zu ummanteln, die den Zuschauer überzeugt und mitnimmt auf ihrem Weg durch das Stück. In dieser Rollenentwicklung stellen sich Fragen wie: Was will die Figur? Wie bewegt sie sich? Wie sagt sie etwas? Aus welchem charakterlichen Background handelt sie? Obwohl das natürlich eine Auseinandersetzung mit… weiterlesen

Führung 4.0

Führung 4.0 – Führen mit Werten

Führung 4.0 Warum die Zukunft der Führung Wertemanagement ist und Führungskräfte Sinngemeinschaften begründen müssen.“ Führung 4.0: Entdeckung des Wertemanagements Die Anfänge der Unternehmenskulturforschung gehen zurück auf die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Wie auch in anderen westlichen Ländern sah sich das Management in Deutschland in dieser Zeit einem zunehmenden internationalen Konkurrenzdruck ausgesetzt. Unsanft aus der Komfortzone des deutschen Wirtschaftswunders in die Realität eines globalen Wettbewerbs katapultiert, suchten die Protagonisten des Changemanagements verzweifelt nach neuen Wegen, um der Lage Herr zu werden. Denn schnell wurde klar, dass dem Raubbau an Marktanteilen mit altbewährten Methoden nicht mehr beizukommen war. Führung 4.0: Wertegemeinschaft zur Identitätsstiftung Allmählich begann in den Führungsetagen ein Umdenken. Immer mehr setzte sich die Überzeugung durch, dass unternehmerischer Erfolg auch und gerade eine Frage der konsequenten Entwicklung und Pflege eines richtungweisenden Wertesystems sei. Der erhöhte Abstimmungs- und Koordinierungsbedarf, der wachsende Kooperationsbedarf und der sich immer schneller vollziehende Wandel erforderten wie nie zuvor eine fokussierte Vorgehensweise. Ein an gemeinsamen Werten und Normen gebundenes Handeln sollte dies erleichtern. Außerdem erhoffte man sich von einer Wertegemeinschaft eine stärkere… weiterlesen

3 Ausreden, die Dich von DEINEM Weg abhalten

Ausreden Viele Menschen haben das diffuse Gefühl, dass sie mehr aus ihrem Leben machen könnten als bisher. Es tut sich aber…NICHTS:  Das hat gute Gründe. Der Mensch ist nicht gerade mit einem “Experimentier-Gen” ausgestattet. Im Laufe der Evolution haben wir gelernt als soziale Wesen zu überleben. Ausscheren aus der Gruppe konnte das Aus bedeuten, zumal der Tiger vor der Höhle lauerte. Also besser die Füße still halten und Schutz in der Gruppe suchen. Vor dem Tiger müssen wir uns heute nicht mehr fürchten, dafür vor vielen anderen Bedrohungen, die nicht minder Angst machen. Es ist also ganz natürlich, dass auch der moderne Mensch auf bewährte Abwehrmechanismen seiner Urahnen zurückgreift. Das heißt, erst einmal abwarten, aussitzen, vermeiden, kein Risiko eingehen und sich anpassen. Die einen können gut damit leben und finden früher oder später doch ihren Weg. Bei den anderen wächst hingegen der Veränderungsdruck. Wer darunter leidet und dennoch nicht weiter kommt, ist möglicherweise mit negativen Denkmustern infiziert. Einige davon sind wie Trojaner, die im Verborgenen ihr sabotierendes Werk verrichten, ohne dass wir es mitbekommen. Solche… weiterlesen

Sinn

Der sanfte Weg zum Sinn: Interview mit Logotherapeut Carsten Kärcher

Wege zum Sinn: Interview mit Logotherapeut Carsten Kärcher 1 . Herr Kärcher, Logotherapie wird oft mit Logopädie verwechselt. Können Sie kurz erklären, worin der Unterschied besteht bzw. was Logotherapie ist? Die sinnorientierte Psychotherapie (Logotherapie) und die Sprachheilkunde (Logopädie) teilen sich lediglich die gleiche Vorsilbe in zweierlei Bedeutung: „Logos“ meint übersetzt „Wort“ aber zugleich auch „Sinn“. Den Sinn im Leben zu finden, durch Werteverwirklichung, ist das heilsame Therapieziel in der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor Frankl. 2. Kann man sagen, dass Logotherapie eher eine „geistige“ Therapieform ist? Die Logotherapie blickt dreidimensional auf den Menschen und erweitert ihn, neben Körper und Psyche, um die geistige Dimension mit dem Ziel, Zugang zu den dort vorhandenen Kräften zu schaffen. Somit würde ich sie als Therapieform „zum Geistigen hin“ bezeichnen. 3. Bei welchen Themen setzen Sie Logotherapie in Ihrer therapeutischen Praxis ein? Ich behandle in meiner Praxis überwiegend Menschen die an Ängsten, Panikattacken und depressiven Erkrankungen leiden. Dazu zählen natürlich auch Sinnkrisen, oftmals bedingt durch Burnout oder die berühmte Mid-Life-Thematik. Daneben begleite ich auch Menschen, die ihre Potentiale im Sinne… weiterlesen

Ihr persönlicher Zielcheck

Nun ist es bald wieder soweit: Am 1. Januar wird der Reset-Schalter gedrückt und alles beginnt von vorne. Bevor Sie sich mit Feuereifer an die neuen Ziele machen, empfiehlt sich ein Zielcheck für die alten. Fangen wir daher bei den Zielen an, die Sie in den letzten 12 Monaten beschäftigt haben. Am besten, Sie legen Stift und Block bereit und halten Ihre Gedanken schriftlich fest. Je klarer Ihre Ziel-Bestandsaufnahme, desto größer die Chance, dass Sie neue attraktive Ziele finden.   Die folgenden Fragen weisen Ihnen den Weg: Haben Sie Ihre Ziele als angenehme Begleiter empfunden und/oder als Antreiber? Welche Ziele haben Sie beflügelt? Wie realistisch waren Ihre Zielvorstellungenen? Welche Ziele haben Sie erreicht- welche nicht? Waren es Ihre eigenen Ziele? Oder die von anderen? Was macht das aus? Gibt es für das neue Jahr ähnliche Ziele und warum? Wieviel Sinn haben Sie aus Ihren Zielen für sich selbst geschöpft? Geben Sie für jedes Ziel eine Einschätzung zwischen Null und 100 % an. Wie sinnvoll waren Ihre Ziele für andere oder für etwas anderes? Geben Sie… weiterlesen

Ziele

“Warum haben manche Menschen Ziele und andere nicht?”

Mein Artikel “Von der Magie der Ziele” inspirierte die Unternehmenskommunikation ING-DiBa zu vertiefenden Fragen, die in Form eines Interviews in der Märzausgabe der Mitarbeiterzeitung 2011 von ING-DiBa veröffentlicht sind. Nachfolgend das Interview in der ungekürzten Originalfassung: “Warum haben manche Menschen Ziele und andere nicht? Welche Gruppe ist erfolgreicher und warum?” Die meisten Menschen haben Wünsche und Fantasien, die sich wie Wolken am Himmel aus dem Nichts formen, eine Zeit lang bestehen, davontreiben und sich auflösen. Befragt, ob sie sich Ziele gesetzt haben, antworten Vertreter der „Zielresistenten“, dass sie sich nicht gerne in ein enges Korsett zwängen und sich ihre Spontaneität nehmen lassen wollen. Die Haltung dieser Menschen ist eher eine abwartende und passive. Dahinter verbirgt sich meist eine Blockade mentaler Natur, die Psychologen gerne als das Phänomen der erlernten Hilflosigkeit beschreiben. Angesichts der vielen unüberschaubaren Ereignisse und Veränderungen fühlen sich diese Menschen hilflos und ohnmächtig. Sie sind der Überzeugung, dass sie ohnehin nichts tun können, um ihre Lage zu verbessern bzw. positiv zu beeinflussen. Neben der erlernten Hilflosigkeit ist es die in der menschlichen Natur… weiterlesen