Alle Artikel mit dem Schlagwort: werteorientierung

Charisma im Management

Charisma im Management

Charisma im Management Was ist Charisma? Der Duden weist Charisma vieldeutig u. a. als „Gnadengabe“ und „besondere Ausstrahlung eines Menschen“ aus. Charisma ist demnach feinstofflicher Natur. Gleich einem Polarlicht bezieht es seinen Reiz daraus, dass es nur unter bestimmten Umständen in Erscheinung tritt. Weder lässt es sich greifen, konservieren, noch kann es bewusst herbeigeführt werden. Mit Charisma lässt sich vieles leichter, ohne es deutlich zäher erreichen. Die Bedeutung von Charisma liegt jedoch nicht im eigenen Vorteil. Sein tieferer Sinn liegt darin, dass es sich positiv auf andere Menschen und die Umwelt auswirken kann. Denn charismatische Menschen sind nach heutigem Verständnis Visionäre im guten Sinne. Machtgier, Kriegstreiberei, jede Form von (Selbst-) Ausbeutung, Unterdrückung, Fanatismus und Narzissmus schließen nach dieser Auffassung Charisma aus. Da jeder Mensch anders ist, gibt es auch nicht das eine Charisma. Jedes Charisma ist so facetten-und farbenreich wie der aus vielen Erfahrungen gewobene Lebensteppich eines Menschen, wobei Charisma nicht unbedingt eine Frage des Alters ist. Wer Macht hat, ist deshalb noch lange nicht charismatisch. Charismatische Menschen faszinieren oft durch folgende Eigenschaften: Sie strahlen… weiterlesen

Führung 4.0

Führung 4.0 – Führen mit Werten

Führung 4.0 Warum die Zukunft der Führung Wertemanagement ist und Führungskräfte Sinngemeinschaften begründen müssen.“ Führung 4.0: Entdeckung des Wertemanagements Die Anfänge der Unternehmenskulturforschung gehen zurück auf die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Wie auch in anderen westlichen Ländern sah sich das Management in Deutschland in dieser Zeit einem zunehmenden internationalen Konkurrenzdruck ausgesetzt. Unsanft aus der Komfortzone des deutschen Wirtschaftswunders in die Realität eines globalen Wettbewerbs katapultiert, suchten die Protagonisten des Changemanagements verzweifelt nach neuen Wegen, um der Lage Herr zu werden. Denn schnell wurde klar, dass dem Raubbau an Marktanteilen mit altbewährten Methoden nicht mehr beizukommen war. Führung 4.0: Wertegemeinschaft zur Identitätsstiftung Allmählich begann in den Führungsetagen ein Umdenken. Immer mehr setzte sich die Überzeugung durch, dass unternehmerischer Erfolg auch und gerade eine Frage der konsequenten Entwicklung und Pflege eines richtungweisenden Wertesystems sei. Der erhöhte Abstimmungs- und Koordinierungsbedarf, der wachsende Kooperationsbedarf und der sich immer schneller vollziehende Wandel erforderten wie nie zuvor eine fokussierte Vorgehensweise. Ein an gemeinsamen Werten und Normen gebundenes Handeln sollte dies erleichtern. Außerdem erhoffte man sich von einer Wertegemeinschaft eine stärkere… weiterlesen

Sinn

Der sanfte Weg zum Sinn: Interview mit Logotherapeut Carsten Kärcher

Wege zum Sinn: Interview mit Logotherapeut Carsten Kärcher 1 . Herr Kärcher, Logotherapie wird oft mit Logopädie verwechselt. Können Sie kurz erklären, worin der Unterschied besteht bzw. was Logotherapie ist? Die sinnorientierte Psychotherapie (Logotherapie) und die Sprachheilkunde (Logopädie) teilen sich lediglich die gleiche Vorsilbe in zweierlei Bedeutung: „Logos“ meint übersetzt „Wort“ aber zugleich auch „Sinn“. Den Sinn im Leben zu finden, durch Werteverwirklichung, ist das heilsame Therapieziel in der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor Frankl. 2. Kann man sagen, dass Logotherapie eher eine „geistige“ Therapieform ist? Die Logotherapie blickt dreidimensional auf den Menschen und erweitert ihn, neben Körper und Psyche, um die geistige Dimension mit dem Ziel, Zugang zu den dort vorhandenen Kräften zu schaffen. Somit würde ich sie als Therapieform „zum Geistigen hin“ bezeichnen. 3. Bei welchen Themen setzen Sie Logotherapie in Ihrer therapeutischen Praxis ein? Ich behandle in meiner Praxis überwiegend Menschen die an Ängsten, Panikattacken und depressiven Erkrankungen leiden. Dazu zählen natürlich auch Sinnkrisen, oftmals bedingt durch Burnout oder die berühmte Mid-Life-Thematik. Daneben begleite ich auch Menschen, die ihre Potentiale im Sinne… weiterlesen

Fünf Qualitäten des Lebens

5 Wege, um die Freude am Job wiederzufinden

Freude Job Die Leiden der Leistenden Unzufrieden am Arbeitsplatz? Überfordert? Unterfordert? Keine Perspektiven? Schlechtes Betriebsklima? Chaotische Unternehmenskultur? Unmotiviert? Resigniert? Der falsche Beruf? Die falsche Firma? Konkurrenzdruck? Stress durch Changemanagement? Zu wenig Anerkennung und Wertschätzung? Ständige Verfügbarkeit? Keine Erholungsphasen? Stetig steigende Anforderungen? Hektik und Oberflächlichkeit? Sinnentleerte Tätigkeiten? Unbefristete Arbeitsverträge … Die Liste der Klagen ist lang. Die Arbeitswelt, so scheint es, produziert immer mehr Unglückliche und offenbart ihre dunkle Seite in steigendem Leistungs- Erfolgs- und Anpassungsdruck. Psychische Erkrankungen und Burnout  nehmen in einem Maße zu, das schon von einer Volkskrankheit gesprochen wird. Ein Indiz dafür, wie sich das Arbeitsleben in einer Weise verändert hat und verändert, die für viele ungesund ist und ihnen die Leistungskraft und Lebensfreude raubt. Hier besteht auf gesellschaftspolitischer Ebene dringender Handlungsbedarf. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist diese Entwicklung ebenfalls wenig erfreulich, da nur anwesende, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter/innen einen dauerhaften Unternehmenserfolg garantieren. Folglich werden Gesundheitsprogramme mit präventivem Charakter für die Mitarbeiter/innen implementiert in der Hoffnung, so die Fehlentwicklung, insbesondere was Burnout angeht, aufzuhalten. Dabei müssen sich Unternehmen eingestehen, dass diese Programme nur begrenzt… weiterlesen

Ziele

“Warum haben manche Menschen Ziele und andere nicht?”

Mein Artikel “Von der Magie der Ziele” inspirierte die Unternehmenskommunikation ING-DiBa zu vertiefenden Fragen, die in Form eines Interviews in der Märzausgabe der Mitarbeiterzeitung 2011 von ING-DiBa veröffentlicht sind. Nachfolgend das Interview in der ungekürzten Originalfassung: “Warum haben manche Menschen Ziele und andere nicht? Welche Gruppe ist erfolgreicher und warum?” Die meisten Menschen haben Wünsche und Fantasien, die sich wie Wolken am Himmel aus dem Nichts formen, eine Zeit lang bestehen, davontreiben und sich auflösen. Befragt, ob sie sich Ziele gesetzt haben, antworten Vertreter der „Zielresistenten“, dass sie sich nicht gerne in ein enges Korsett zwängen und sich ihre Spontaneität nehmen lassen wollen. Die Haltung dieser Menschen ist eher eine abwartende und passive. Dahinter verbirgt sich meist eine Blockade mentaler Natur, die Psychologen gerne als das Phänomen der erlernten Hilflosigkeit beschreiben. Angesichts der vielen unüberschaubaren Ereignisse und Veränderungen fühlen sich diese Menschen hilflos und ohnmächtig. Sie sind der Überzeugung, dass sie ohnehin nichts tun können, um ihre Lage zu verbessern bzw. positiv zu beeinflussen. Neben der erlernten Hilflosigkeit ist es die in der menschlichen Natur… weiterlesen

Magie der Ziele

Von der Magie der Ziele

Magie der Ziele Haben Sie sich für dieses Jahr Ziele gesetzt? Keine anderen Monate sind so „zielelastig“ wie der Dezember und der Januar. Gerade zu Jahresende und -anfang wird viel über Ziele gesprochen und geschrieben. Wie immer man dazu stehen mag, Ziele haben einen großen Vorteil: von ihnen geht eine starke Kraft aus, die uns magisch in eine bestimmte Richtung zieht. Dabei gilt: Je attraktiver ein Ziel ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch erreicht wird. Magie der Ziele: Attraktive, persönliche und berufliche Ziele haben bestimmte Eigenschaften: sie sind stimmig, d. h. sie passen zu den persönlichen und beruflichen Werten, die Erreichbarkeit liegt im Bereich des Möglichen, die Anforderungen gehen bis an die persönlichen Grenzen und etwas hinaus, sie legen persönliche Potenziale frei, die berufliche Weiterentwicklung wird vorangetrieben, sie stärken das Selbstbewusstsein und erhöhen das Selbstvertrauen. Ziele erreichen: Etwas “anders”, “mehr”, “weniger” oder “gar nicht mehr” tun. Ziele weisen auf ein Gefälle hin: Etwas ist noch nicht so, wie es sein soll. Zwischen Ist- und Soll-Zustand steht eine Veränderung, die letztlich eine Veränderung… weiterlesen