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Von der Magie der Ziele

Magie der Ziele

Magie der Ziele

Haben Sie sich für dieses Jahr Ziele gesetzt?

Keine anderen Monate sind so „zielelastig“ wie der Dezember und der Januar. Gerade zu Jahresende und -anfang wird viel über Ziele gesprochen und geschrieben. Wie immer man dazu stehen mag, Ziele haben einen großen Vorteil: von ihnen geht eine starke Kraft aus, die uns magisch in eine bestimmte Richtung zieht. Dabei gilt: Je attraktiver ein Ziel ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch erreicht wird.

Magie der Ziele: Attraktive, persönliche und berufliche Ziele haben bestimmte Eigenschaften:

  • sie sind stimmig, d. h. sie passen zu den persönlichen und beruflichen Werten,
  • die Erreichbarkeit liegt im Bereich des Möglichen,
  • die Anforderungen gehen bis an die persönlichen Grenzen und etwas hinaus,
  • sie legen persönliche Potenziale frei,
  • die berufliche Weiterentwicklung wird vorangetrieben,
  • sie stärken das Selbstbewusstsein und erhöhen das Selbstvertrauen.

Ziele erreichen: Etwas „anders“, „mehr“, „weniger“ oder „gar nicht mehr“ tun.

Ziele weisen auf ein Gefälle hin: Etwas ist noch nicht so, wie es sein soll. Zwischen Ist- und Soll-Zustand steht eine Veränderung, die letztlich eine Veränderung im Verhalten bedeutet. Um Verhalten zu ändern, muss etwas neu gelernt und wiederholt geübt werden. Das heißt, man braucht für eine Veränderung

  • ein Lernziel, das sich auf Wissenserwerb bezieht (kognitives Ziel),
  • ein Ziel, das sich auf das Wollen bezieht (affektives Ziel),
  • und ein Ziel, das sich auf die praktische Umsetzung bezieht (psychomotorisches Ziel).

Erst wenn diese drei Zielrichtungen – kognitives, affektives und psychomotorisches Lernen – zu einem harmonischen Dreiklang vereint sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass die gesetzten Ziele erreicht werden.

Beispiel: Das Hauptziel lautet: „Ich möchte meine Kommunikation mit den Mitarbeitern verbessern„. Dazu brauche ich erstens Kenntnisse über kommunikative Techniken (kognitives Lernziel), zweitens mehr Achtsamkeit in der Wahrnehmung meiner Mitarbeiter/innen (affektives Lernziel) und drittens eine Optimierung von Stimme und Körpersprache (psychomotorisches Lernziel).

Magie der Ziele: Werteklarheit

In meiner Coaching-Praxis erlebe ich immer wieder, dass Menschen wegen Unklarheit bezüglich ihrer beruflichen Ziele Probleme mit ihrer beruflichen Entwicklung haben. Oft verbirgt sich hinter der mangelnden Zielklarheit eine Unklarheit im Hinblick auf die eigenen Werte. Wer sich seiner Werte in einer geführten Wertereflexion bewusst wird, entdeckt schnell, wo es Diskrepanzen zwischen den gewünschten Lebensumständen und der erlebten Realität gibt. Sobald jedoch die Soll-Ist-Bilanz bewusst wahrgenommen wird, fallen automatisch Ziele ab, so wie reife Äpfel vom Baum. dsc00430

Der Coach hat dann die Aufgabe, den Coachee darin zu unterstützen, den Ziel-Dreiklang zu definieren und Wege zur Zielerreichung zu finden.

Bevor man daran geht, sich Ziele zu setzen ist es deshalb sehr empfehlenswert, darüber nachzudenken Was ist mir wirklich wichtig in Bezug auf meinen Beruf und wie passt das zu meinem Privatleben?“ Wenn diese Frage klar und umfassend beantwortet ist, können die daraus resultierenden, stimmigen Ziele ihre Magie voll entfalten und das Leben bereichern.

Magie der Ziele

Falls Sie sich Ziele gesetzt bzw. Vorsätze gefasst haben, so wünsche ich Ihnen, dass sie eine geradezu magische Anziehungskraft auf Sie ausüben.Zitat Goethe

Das heißt, sie passen wirklich zu Ihnen passen und es ist für Sie in jeder Hinsicht wertvoll ist, sie zu erreichen oder umzusetzen.